Neuer Solaratlas zeigt: So viel Strom bringt das eigene Dach wirklich
Der DLR hat einen neuen Solaratlas online gestellt. Auf der Karte, die das Potenzial für jedes Gebäude in Deutschland einzeln anzeigt, können sich Hausbesitzer in einem ersten Schritt darüber informieren, ob sich die Installation einer PV-Anlage auf dem eigenen Dach wirklich lohnt.
Der Atlas stellt dabei Informationen auf unterschiedlichen Ebenen dar. So können sich Interessierte das "Solardach-Potenzial in Megawattstunden pro Jahr" ansehen, also die mögliche Stromausbeute durch PV-Anlagen in 12 Monaten. Das geht auf Länder-, Landkreis-, Gemeinde- und sogar auf Gebäude-Ebene. Infografik Solarenergie: Photovoltaik wieder im Aufwärtstrend
Besonders für Hauseigentümer interessant, die gerade über die Anschaffung einer Solaranlage für ihr Dach nachdenken: Auf Gebäude-Ebene lässt sich das Potenzial für jedes Haus in Deutschland einzeln ablesen. Für Mieter, die mit einem Balkonkraftwerk liebäugeln, sind die Werte natürlich wenig aussagekräftig.
Zur Berechnung der Potenziale wird zudem ein speziell entwickeltes Modell verwendet, das die Sonnenstunden pro Tag sowie die Neigung und Ausrichtung der Dachflächen einschließt. Die Referenz für alle Werte ist dabei das Jahr 2023.
Siehe auch:
Neuer Solaratlas bietet Hilfestellung
Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach? Um eine erste Hilfestellung bei der Beantwortung dieser Frage zu geben, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen neuen Solaratlas im Internet veröffentlicht.Der Atlas stellt dabei Informationen auf unterschiedlichen Ebenen dar. So können sich Interessierte das "Solardach-Potenzial in Megawattstunden pro Jahr" ansehen, also die mögliche Stromausbeute durch PV-Anlagen in 12 Monaten. Das geht auf Länder-, Landkreis-, Gemeinde- und sogar auf Gebäude-Ebene. Infografik Solarenergie: Photovoltaik wieder im Aufwärtstrend
Besonders für Hauseigentümer interessant, die gerade über die Anschaffung einer Solaranlage für ihr Dach nachdenken: Auf Gebäude-Ebene lässt sich das Potenzial für jedes Haus in Deutschland einzeln ablesen. Für Mieter, die mit einem Balkonkraftwerk liebäugeln, sind die Werte natürlich wenig aussagekräftig.
Nutzung spezieller Modelle zur Berechnung
Statt anhand von Gebäudemodellen erfolgt die Berechnung der potenziellen Stromausbeute pro Jahr mit hochaufgelösten digitalen Oberflächenmodellen (DOM) mit einer Auflösung von einem Meter. Diese Modelle basieren auf Daten von flugzeug- und satellitengestützten Erdbeobachtungen. Auf diesem Weg ist es möglich, auch das umliegende Gelände und den Schattenwurf von Bäumen mitzuberücksichtigen.Zur Berechnung der Potenziale wird zudem ein speziell entwickeltes Modell verwendet, das die Sonnenstunden pro Tag sowie die Neigung und Ausrichtung der Dachflächen einschließt. Die Referenz für alle Werte ist dabei das Jahr 2023.
Weitere ähnliche Dienste
Auch Google hatte in der Vergangenheit bereits einen ähnlichen Dienst über seine Solar-API angeboten. Zudem haben einzelne Bundesländer wie Berlin oder Brandenburg ebenfalls ähnliche Angebote. Bayern etwa bietet in seinem offiziellen Energie-Atlas aber keine Daten auf Gebäude-Ebene an. Hier dürfte das neue Angebot des DLR besonders nützlich sein.
Zusammenfassung
- Neuer Solaratlas des DLR hilft bei der Entscheidung für Photovoltaik-Anlagen
- Atlas zeigt Solardach-Potenzial in Megawattstunden pro Jahr auf verschiedenen Ebenen
- Potenzial auf Länder-, Landkreis-, Gemeinde- und Gebäude-Ebene einsehbar
- Hauseigentümer können das Potenzial für jedes Haus in Deutschland ablesen
- Berechnung erfolgt mit hochaufgelösten digitalen Oberflächenmodellen (DOM)
- Daten basieren auf flugzeug- und satellitengestützten Erdbeobachtungen
- Modell berücksichtigt Sonnenstunden, Neigung und Ausrichtung der Dachflächen
Siehe auch:
- Rentabilität im Keller: Deutschland hat plötzlich zu viele Solaranlagen
- Deutschland: Ziel für den Solarausbau sieben Monate früher erreicht
- Breite Förderung von Sonnenstrom: Das Solarpaket steht endlich
- Photovoltaik in Sachsen: Größter Solarpark Europas komplett in Betrieb
- Meyer Burger ist weg - Deutschland verliert seine Solarindustrie erneut
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