Photovoltaik in Sachsen: Größter Solarpark Europas komplett in Betrieb
Der wahrscheinlich größte Solarpark Europas ist in der Nähe Leipzigs in Betrieb genommen worden. Die Anlage mit einer installierten Maximalleistung von 605 Megawatt wird unter anderem auch die deutschen Datenzentren Microsofts mit Strom versorgen.
Die Umsetzung des Bauprojekts erfolgte durch die Firma Move On Energy. Diese will nun selbst noch weitere 45 Megawatt auf der Fläche installieren und damit bis zum Sommer fertig sein. Damit wäre dann in gerade einmal zwei Jahren eine Peak-Leistung von 650 Megawatt installiert worden.
Der Bau erfolgte in mehreren Schritten, wobei erste Teile der Anlage schon seit einiger Zeit Strom liefern, nun aber ist die gesamte Hansainvest-Investition in Betrieb und speist Strom ins Netz ein. Offizieller Abnehmer ist das Unternehmen Shell Energy Europe, das etwa die Hälfte der erzeugten Energie direkt an Microsoft weiterverkauft.
Entlang der Zaunanlagen werden außerdem Hecken gepflanzt, um das Gebiet möglichst naturnah zu gestalten und Lebensräume für viele Arten zu schaffen. Neben den zu erwartenden positiven wirtschaftlichen, ökologischen und touristischen Impulsen für die Region soll auch eine landwirtschaftliche Parallelnutzung auf der Fläche unterhalb der Solarmodultische erprobt werden. Hierfür steht in einem ersten Schritt eine Testfläche von fünf bis zehn Hektar zur Verfügung.
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1,1 Millionen Module
Der Solarpark wurde unter der Federführung des Immobilien-Unternehmens Hansainvest Real Assets gebaut. Seit dem ersten Spatenstich im Juni 2022 wurden fast 1,1 Millionen Photovoltaik-Module und die zugehörige Infrastruktur auf einem Gelände von rund 500 Hektar errichtet. Es handelt sich hier um eine Kippe des stillgelegten Braunkohletagebaus Witznitz II.Die Umsetzung des Bauprojekts erfolgte durch die Firma Move On Energy. Diese will nun selbst noch weitere 45 Megawatt auf der Fläche installieren und damit bis zum Sommer fertig sein. Damit wäre dann in gerade einmal zwei Jahren eine Peak-Leistung von 650 Megawatt installiert worden.
Der Bau erfolgte in mehreren Schritten, wobei erste Teile der Anlage schon seit einiger Zeit Strom liefern, nun aber ist die gesamte Hansainvest-Investition in Betrieb und speist Strom ins Netz ein. Offizieller Abnehmer ist das Unternehmen Shell Energy Europe, das etwa die Hälfte der erzeugten Energie direkt an Microsoft weiterverkauft.
Beitrag für die Umwelt
Die Errichtung des Solarparks geht nach Angaben der Betreiber einher mit einer Revitalisierung der bislang wenig genutzten Kippen-Fläche. Durch die Schaffung neuer Rad- und Reitwege von jeweils 13 Kilometern Länge und dazugehöriger Ruheplätze soll die touristische Nutzung der Region unterstützt werden.Entlang der Zaunanlagen werden außerdem Hecken gepflanzt, um das Gebiet möglichst naturnah zu gestalten und Lebensräume für viele Arten zu schaffen. Neben den zu erwartenden positiven wirtschaftlichen, ökologischen und touristischen Impulsen für die Region soll auch eine landwirtschaftliche Parallelnutzung auf der Fläche unterhalb der Solarmodultische erprobt werden. Hierfür steht in einem ersten Schritt eine Testfläche von fünf bis zehn Hektar zur Verfügung.
Zusammenfassung
- Größter Solarpark Europas nahe Leipzig in Betrieb genommen
- Anlage mit 605 MW versorgt deutsche Microsoft-Datenzentren
- Auf ehemaliger Braunkohlekippe errichtet, 1,1 Mio. PV-Module verbaut
- Move On Energy plant Erweiterung um 45 MW bis Sommer
- Shell Energy Europe verkauft Strom u a an Microsoft
- Neue Wege und Ruheplätze fördern Tourismus in der Region
- Heckenpflanzungen und landwirtschaftliche Nutzung geplant
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