Kaspersky veröffentlicht Gratis-Tool zum Erkennen von Linux-Malware
Vor kurzem wurde bekannt, wie stark sich Cyberkriminelle derzeit auf Nutzer von Linux gestürzt haben. So machte die Meldung die Runde, wie eine gemeine Krypto-Malware zahlreiche Linux-Systeme infizierte. Jetzt hat Kaspersky darauf eine Antwort.
Das Sicherheitsunternehmen weist darauf hin, dass es, "trotz des weitverbreiteten Irrglaubens, Linux-Systeme seien von Haus aus sicher vor Bedrohungen, immer wieder Beispiele 'in the wild' gibt, die das Gegenteil beweisen", zuletzt die Backdoor XZ Utils. Die aktiv ausgenutzten Sicherheitslücken sind ebenso vorhanden wie bei anderen Betriebssystemen.
Bei dem neuen Tool von Kaspersky handelt es allerdings sich nicht um ein Echtzeit-Schutzprogramm, sondern um einen eigenständigen Scanner. Der kann Malware, Adware und auch legitime Programme, die für bösartige Zwecke missbraucht werden, erkennen und gibt dann eine Warnung heraus. Der Nutzer bekommt dann auch den Hinweis, welche Anwendungen entfernt werden sollten.
"Unsere Anwendung kann den Systemspeicher, Startobjekte, Bootsektoren und alle Dateien des Betriebssystems auf bekannte Malware überprüfen. Es scannt Dateien aller Formate - einschließlich archivierter Dateien", so Kaspersky. Kopien bösartiger Dateien, die gelöscht werden, werden in einem Quarantäneverzeichnis unter "/var/opt/KVRT2024_Data/Quarantine" (für Root-Benutzer) in einer nicht mehr schädlichen Form gespeichert.
Kaspersky hat das Tool auf gängigen Linux-Distributionen getestet und bestätigt, dass es unter anderem auf Red Hat Enterprise Linux, CentOS, Linux Mint, Ubuntu, SUSE, openSUSE und Debian funktioniert. Auch wenn Ihre Distribution nicht auf der Liste der unterstützten Systeme steht, besteht eine echte Chance, dass KVRT ohne Probleme funktioniert, so Kaspersky.
Zu beachten ist, dass KVRT nur 64-Bit-Systeme unterstützt und eine aktive Internetverbindung benötigt, um zu funktionieren.
Die Anwendung verwendet eine häufig aktualisierte Antiviren-Datenbank, um das gesamte System nach Übereinstimmungen zu durchsuchen. Dennoch müssen Nutzer jedes Mal eine neue Kopie herunterladen, um die neuesten Definitionen der Schädlinge zu erhalten.
Siehe auch:
KVRT für Linux gestartet
Kaspersky hat ein neues Virenentfernungstool namens KVRT für Linux veröffentlicht, mit dem Nutzer ihre Systeme kostenlos scannen und zeitgleich Malware und andere bekannte Bedrohungen entfernen können.Das Sicherheitsunternehmen weist darauf hin, dass es, "trotz des weitverbreiteten Irrglaubens, Linux-Systeme seien von Haus aus sicher vor Bedrohungen, immer wieder Beispiele 'in the wild' gibt, die das Gegenteil beweisen", zuletzt die Backdoor XZ Utils. Die aktiv ausgenutzten Sicherheitslücken sind ebenso vorhanden wie bei anderen Betriebssystemen.
Bei dem neuen Tool von Kaspersky handelt es allerdings sich nicht um ein Echtzeit-Schutzprogramm, sondern um einen eigenständigen Scanner. Der kann Malware, Adware und auch legitime Programme, die für bösartige Zwecke missbraucht werden, erkennen und gibt dann eine Warnung heraus. Der Nutzer bekommt dann auch den Hinweis, welche Anwendungen entfernt werden sollten.
"Unsere Anwendung kann den Systemspeicher, Startobjekte, Bootsektoren und alle Dateien des Betriebssystems auf bekannte Malware überprüfen. Es scannt Dateien aller Formate - einschließlich archivierter Dateien", so Kaspersky. Kopien bösartiger Dateien, die gelöscht werden, werden in einem Quarantäneverzeichnis unter "/var/opt/KVRT2024_Data/Quarantine" (für Root-Benutzer) in einer nicht mehr schädlichen Form gespeichert.
Kaspersky hat das Tool auf gängigen Linux-Distributionen getestet und bestätigt, dass es unter anderem auf Red Hat Enterprise Linux, CentOS, Linux Mint, Ubuntu, SUSE, openSUSE und Debian funktioniert. Auch wenn Ihre Distribution nicht auf der Liste der unterstützten Systeme steht, besteht eine echte Chance, dass KVRT ohne Probleme funktioniert, so Kaspersky.
Zu beachten ist, dass KVRT nur 64-Bit-Systeme unterstützt und eine aktive Internetverbindung benötigt, um zu funktionieren.
Die Anwendung verwendet eine häufig aktualisierte Antiviren-Datenbank, um das gesamte System nach Übereinstimmungen zu durchsuchen. Dennoch müssen Nutzer jedes Mal eine neue Kopie herunterladen, um die neuesten Definitionen der Schädlinge zu erhalten.
Zusammenfassung
- Cyberkriminelle zielen verstärkt auf Linux-Nutzer
- Kaspersky hat ein neues Virenentfernungstool veröffentlicht
- KVRT scannt kostenlos und entfernt Malware
- Linux-Systeme sind nicht vollständig sicher vor Bedrohungen
- KVRT ist ein eigenständiger Scanner, kein Echtzeit-Schutzprogramm
- Tool überprüft Systemspeicher, Startobjekte und Dateien
- Gelöschte Dateien werden in einem Quarantäneverzeichnis gespeichert
- KVRT funktioniert auf vielen gängigen Linux-Distributionen
- Nur 64-Bit-Systeme werden unterstützt, Internetverbindung erforderlich
- Nutzer müssen jedes Mal eine neue Kopie für aktuelle Definitionen herunterladen
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