Test enthüllt: Welche Erweiterungen Chrome am meisten verlangsamen
Chrome-Erweiterungen sind nützlich, machen den Browser aber auch langsamer. Um wie viel, hat jetzt ein Test untersucht. Es wird auch verraten, was Nutzer machen können, damit ihr Chrome schnell bleibt und welche Tools dabei am meisten helfen.
Das Team schaute sich insgesamt 5000 Erweiterungen an. Es wurde beobachtet, welche Erweiterungen die CPU-Last erhöhen, wie sie das Laden von Webseiten verzögern und welchen Unterschied Tools wie Werbeblocker machen können. Getestet wurde dabei mit einer speziell zu diesem Zweck erstellten Webseite und mit ikea.com, der internationalen Webseite des berühmten blau-gelben Möbelriesen aus Schweden.
Von den Erweiterungen verursachten etliche auf diesem Weg zusätzliche Ladezeiten auf der Testwebseite. Die Spitzenreiter, wie etwa VPN Professional, sorgten dafür, dass sich die Ladezeit um etwa 1,2 Sekunden verlängerte. Doch auch häufig installierte Erweiterungen wie Klarna Pay Later und Avast Safe Price waren im Bereich von 0,5 Sekunden. Auf ikea.com hatten vor allem Erweiterung mit Shopping-Fokus den größten Einfluss.
Interessanterweise tragen die beiden beliebtesten Werbeblocker relativ wenig zur Verringerung der CPU-Last bei. AdBlock und Adblock Plus sparen beide nicht mehr als etwa 15 Prozent ein. Ganz vorn liegt ScriptSafe mit einer Reduzierung um satte 95 Prozent. Das liegt allerdings daran, dass der gesamte JavaScript-Code blockiert wird, was auch dazu führen kann, dass einige gewünschte Funktionen der Website nicht mehr funktionieren.
Wenn eine Chrome-Erweiterung nur zeitweise benötigt wird, sollte ihre Ausführung in den Einstellungen auf die entsprechenden Webseiten beschränkt werden, oder sie sollte nur dann ausgeführt werden, wenn auf das Symbol der Erweiterung geklickt wird.
Download Google Chrome - Schneller und sicherer Browser Download Microsoft Edge - Browser auf Chromium-Basis Download Mozilla Firefox - Open Source-Webbrowser
Siehe auch:
Test zu Auswirkungen von Browser-Erweiterungen
Erweiterungen können einem Browser nützliche Funktionen hinzufügen. Allerdings ist es damit wie bei Plug-Ins auf Webseiten: je mehr man davon installiert hat, desto mehr wirkt sich das auch auf die allgemeine Leistung aus. In einem großangelegten Test hat DebugBear nun untersucht, welche Erweiterungen den Browser von Google am meisten verlangsamen.Das Team schaute sich insgesamt 5000 Erweiterungen an. Es wurde beobachtet, welche Erweiterungen die CPU-Last erhöhen, wie sie das Laden von Webseiten verzögern und welchen Unterschied Tools wie Werbeblocker machen können. Getestet wurde dabei mit einer speziell zu diesem Zweck erstellten Webseite und mit ikea.com, der internationalen Webseite des berühmten blau-gelben Möbelriesen aus Schweden.
Webseiten laden langsamer
Um ihre Funktion ausüben zu können, müssen viele Erweiterungen Code auf einer Webseite ausführen. Vor allem, wenn dies vor dem Rendern einer Seite passiert, kann sich das stark auf die Ladezeit auswirken.Von den Erweiterungen verursachten etliche auf diesem Weg zusätzliche Ladezeiten auf der Testwebseite. Die Spitzenreiter, wie etwa VPN Professional, sorgten dafür, dass sich die Ladezeit um etwa 1,2 Sekunden verlängerte. Doch auch häufig installierte Erweiterungen wie Klarna Pay Later und Avast Safe Price waren im Bereich von 0,5 Sekunden. Auf ikea.com hatten vor allem Erweiterung mit Shopping-Fokus den größten Einfluss.
Werbeblocker mit unterschiedlicher Leistung
Während die meisten Chrome-Erweiterungen Funktionen hinzufügen, entfernen Werbeblocker und Datenschutz-Tools diese. Das bedeutet, dass Webseiten mit Werbung schneller werden, wenn diese Erweiterungen installiert sind.Interessanterweise tragen die beiden beliebtesten Werbeblocker relativ wenig zur Verringerung der CPU-Last bei. AdBlock und Adblock Plus sparen beide nicht mehr als etwa 15 Prozent ein. Ganz vorn liegt ScriptSafe mit einer Reduzierung um satte 95 Prozent. Das liegt allerdings daran, dass der gesamte JavaScript-Code blockiert wird, was auch dazu führen kann, dass einige gewünschte Funktionen der Website nicht mehr funktionieren.
Was Nutzer tun können
Um den eigenen Chrome-Browser so schnell wie möglich zu machen, empfiehlt es sich, alle Erweiterungen zu deaktivieren oder zu deinstallieren, die nicht genutzt werden. Im Zweifelsfall können Nutzer die Auswirkung einer Erweiterung auch bei DebugBear nachschlagen.Wenn eine Chrome-Erweiterung nur zeitweise benötigt wird, sollte ihre Ausführung in den Einstellungen auf die entsprechenden Webseiten beschränkt werden, oder sie sollte nur dann ausgeführt werden, wenn auf das Symbol der Erweiterung geklickt wird.
Download Google Chrome - Schneller und sicherer Browser Download Microsoft Edge - Browser auf Chromium-Basis Download Mozilla Firefox - Open Source-Webbrowser
Zusammenfassung
- Erweiterungen können Browsern nützliche Funktionen hinzufügen
- Viele Erweiterungen können die allgemeine Leistung des Browsers beeinträchtigen
- DebugBear testete 5000 Chrome-Erweiterungen auf ihre Auswirkungen
- Erweiterungen, die vor dem Rendern Code ausführen, erhöhen Ladezeiten
- Einige verlängerten die Ladezeit um mehr als eine Sekunde
- Adblocker sorgen in der Regel für schnelleres Laden von Webseiten
- Ungenutzte Erweiterungen sollten für bessere Leistung deaktiviert oder deinstalliert werden
Siehe auch:
- Google Chrome: Desktop-Version bald immer mit Gemini Nano KI
- Pixel 8 als PC: Google zeigt Chrome OS-Modus hinter verschlossener Tür
- BSI warnt vor Angriffen aus der Ferne auf Chrome- und Edge-Nutzer
- Google Chrome mit KI in der Adressleiste: Machine-Learning hilft suchen
- Google Chrome: Abschaffung von Drittanbieter-Cookies verzögert sich
Thema:
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- Chrome: Das sind die neun Feineinstellungen für das Werbetracking
- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
- Chrome: So holt ihr "https" und "www" zurück in die Adressleiste
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