Google Chrome: Desktop-Version bald immer mit Gemini Nano KI
Google Chrome bekommt ein integriertes KI-Modell. Wie Google heute im Zuge seiner Entwicklerkonferenz I/O mitteilte, will man die Desktop-Version von Google Chrome bald ab Werk mit dem kleinsten KI-Sprachmodell des Internetkonzerns ausliefern.
Der Internetkonzern verspricht, dass Entwickler mit dem in Chrome integrierten Sprachmodell in der Lage sein werden, eigene KI-Funktionen in ihre Websites oder Webdienste zu integrieren. Als Beispiel nannte man die "Hilf mir Schreiben"-Funktion in Gmail, die über Workspace Labs angeboten wird. Statt die dafür nötigen Rechenaufgaben über das Internet erledigen zu lassen, könnte das lokal laufende LLM dies übernehmen.
Google hat nach eigenen Angaben in letzter Zeit viel in die WebGPU-API und WebAssembly investiert, sodass man nun in der Lage sein will, die Grafikeinheit diverser PCs über den Browser für die Erledigung von KI-Aufgaben zu nutzen. Die Performance soll dabei bei einer breiten Vielfalt von verschiedenen Hardware-Konfigurationen durchaus akzeptabel sein, hieß es.
Aktuell soll es laut Aussagen von Jon Dahlke, der bei Google das Produktmanagement rund um Chrome leitet, bereits Gespräche mit anderen Browser-Anbietern geben, um eine ähnliche Unterstützung in ihren Produkten zu ermöglichen. Das Internet sei "bereit für KI", da man jetzt WebGPU, WebAssembly (WASM) und Gemini in Chrome integriert habe. Zunächst wolle man zeitnah mit einem "Early-Preview"-Programm für Entwickler an den Start gehen.
Mittelfristig dürften immer mehr Browser mit integrierten KI-Modellen daherkommen. Im Fall von Google will man Gemini Nano in Chrome unter anderem dazu nutzen, Texte im Browser zu übersetzen, Untertitel zu generieren oder zu transkribieren. Dazu werden bald eine Reihe von APIs angeboten, auf die auch externe Website- oder Diensteanbieter zugreifen können.
Siehe auch:
Gemini Nano soll in alle Browser einkehren
Google möchte seinen Browser Chrome beginnend mit der Version 126 immer mit einer Variante seiner KI Gemini ausliefern. Konkret soll das kleinste KI-Sprachmodell aus der Entwicklung mitgeliefert werden, das die Bezeichnung Gemini Nano trägt. Aktuell liegt Google Chrome in Version 124 vor, es dürfte also nicht mehr lange dauern, bis die geplante KI-Integration erfolgt.Der Internetkonzern verspricht, dass Entwickler mit dem in Chrome integrierten Sprachmodell in der Lage sein werden, eigene KI-Funktionen in ihre Websites oder Webdienste zu integrieren. Als Beispiel nannte man die "Hilf mir Schreiben"-Funktion in Gmail, die über Workspace Labs angeboten wird. Statt die dafür nötigen Rechenaufgaben über das Internet erledigen zu lassen, könnte das lokal laufende LLM dies übernehmen.
Google hat nach eigenen Angaben in letzter Zeit viel in die WebGPU-API und WebAssembly investiert, sodass man nun in der Lage sein will, die Grafikeinheit diverser PCs über den Browser für die Erledigung von KI-Aufgaben zu nutzen. Die Performance soll dabei bei einer breiten Vielfalt von verschiedenen Hardware-Konfigurationen durchaus akzeptabel sein, hieß es.
Aktuell soll es laut Aussagen von Jon Dahlke, der bei Google das Produktmanagement rund um Chrome leitet, bereits Gespräche mit anderen Browser-Anbietern geben, um eine ähnliche Unterstützung in ihren Produkten zu ermöglichen. Das Internet sei "bereit für KI", da man jetzt WebGPU, WebAssembly (WASM) und Gemini in Chrome integriert habe. Zunächst wolle man zeitnah mit einem "Early-Preview"-Programm für Entwickler an den Start gehen.
Mittelfristig dürften immer mehr Browser mit integrierten KI-Modellen daherkommen. Im Fall von Google will man Gemini Nano in Chrome unter anderem dazu nutzen, Texte im Browser zu übersetzen, Untertitel zu generieren oder zu transkribieren. Dazu werden bald eine Reihe von APIs angeboten, auf die auch externe Website- oder Diensteanbieter zugreifen können.
Zusammenfassung
- Google Chrome erhält ein integriertes KI-Modell namens Gemini Nano
- Die KI-Integration startet ab Version 126 von Google Chrome
- Entwickler können eigene KI-Funktionen in Websites integrieren
- Lokales LLM übernimmt Rechenaufgaben, z.B. "Hilf mir Schreiben" in Gmail
- Investitionen in WebGPU-API und WebAssembly ermöglichen KI-Nutzung
- Gespräche mit anderen Browser-Anbietern zur KI-Unterstützung laufen
- Gemini Nano wird für Übersetzungen, Untertitel und Transkriptionen genutzt
Siehe auch:
- Pixel 8 als PC: Google zeigt Chrome OS-Modus hinter verschlossener Tür
- BSI warnt vor Angriffen aus der Ferne auf Chrome- und Edge-Nutzer
- Google Chrome mit KI in der Adressleiste: Machine-Learning hilft suchen
- Google Chrome: Abschaffung von Drittanbieter-Cookies verzögert sich
- Neue Mega-Sparte: Google fusioniert Android, Chrome und Hardware
Themen:
Aktuelle Chrome-Downloads
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- Chrome: Das sind die neun Feineinstellungen für das Werbetracking
- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
- Chrome: So holt ihr "https" und "www" zurück in die Adressleiste
- Chrome 70 bringt Progressive Web Apps für Windows 10-Desktops
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