Scheuers staatliche Mobilfunk-Firma:
In vier Jahren kein fertiger Mast
Damit es auch an Standorten, an denen sich der Netzausbau für die Mobilfunkbetreiber nicht lohnt, Handyempfang gibt, sollte die staatliche Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) aktiv werden. Diese wird nun aber von der aktuellen Bundesregierung abgewickelt.
Konkret bedeutet dies: Stand heute ist noch kein einziger MIG-Mast in Betrieb genommen worden, die aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Unionsfraktion hervorgeht. Ohnehin wurden bisher nur zwei Masten errichtet. Der größte Erfolg dabei: "Die geförderten, bereits errichteten Mobilfunkmasten sind an das Stromnetz angeschlossen."
Zumindest ist noch damit zu rechnen, dass die Masten wirklich ihren Zweck erfüllen werden. "Beide bereits fertiggestellten Masten werden derzeit mit aktiver Technik ausgestattet. Einer dieser Masten wird zu Beginn von zwei Mobilfunknetzbetreibern genutzt werden und der andere von einem", hieß es. Der Bau der Infrastruktur wird von der MIG ohnehin nur begonnen, wenn entsprechende Nutzungsverträge unterzeichnet sind. Aktuell existieren bereits 138 Verträge dieser Art. On diese allerdings noch zum Tragen kommen, ist unklar.
Wie es danach weitergeht, steht aktuell noch nicht fest. Bei der MIG arbeiten aktuell 70 Personen, deren berufliche Zukunft damit erst einmal auf dem Spiel steht. "Die Bundesregierung prüft, welche Anschlussperspektiven für die Beschäftigten der MIG bestehen", hieß es.
Siehe auch:
Zwei Anlagen im Bau
Das Projekt wurde vom damals zuständigen Minister Andreas Scheuer (CSU) angeschoben. Rund 5000 Masten sollte die MIG voraussichtlich bauen. Vorgesehen war hier, dass diese bis zur Nutzungsbereitschaft installiert werden und die Provider dann Mobilfunkdienste über diese Anlagen bereitstellen. Allerdings ist man in den vier Jahren seit Gründung der Gesellschaft nicht besonders weit gekommen.Konkret bedeutet dies: Stand heute ist noch kein einziger MIG-Mast in Betrieb genommen worden, die aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Unionsfraktion hervorgeht. Ohnehin wurden bisher nur zwei Masten errichtet. Der größte Erfolg dabei: "Die geförderten, bereits errichteten Mobilfunkmasten sind an das Stromnetz angeschlossen."
Zumindest ist noch damit zu rechnen, dass die Masten wirklich ihren Zweck erfüllen werden. "Beide bereits fertiggestellten Masten werden derzeit mit aktiver Technik ausgestattet. Einer dieser Masten wird zu Beginn von zwei Mobilfunknetzbetreibern genutzt werden und der andere von einem", hieß es. Der Bau der Infrastruktur wird von der MIG ohnehin nur begonnen, wenn entsprechende Nutzungsverträge unterzeichnet sind. Aktuell existieren bereits 138 Verträge dieser Art. On diese allerdings noch zum Tragen kommen, ist unklar.
Ende auf Raten
Denn es darf bezweifelt werden, dass die MIG plötzlich in einen beschleunigten Masten-Bau übergeht. Und die Existenz der Gesellschaft geht ohnehin ihrem Ende entgegen. Die aktuelle Bundesregierung ist jedenfalls nicht gewillt, die MIG über die anfangs vorgesehene Befristung bis zum Ende des kommenden Jahres hinaus weiterzubetreiben.Wie es danach weitergeht, steht aktuell noch nicht fest. Bei der MIG arbeiten aktuell 70 Personen, deren berufliche Zukunft damit erst einmal auf dem Spiel steht. "Die Bundesregierung prüft, welche Anschlussperspektiven für die Beschäftigten der MIG bestehen", hieß es.
Zusammenfassung
- Die staatliche Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) sollte Handyempfang sichern
- Die aktuelle Bundesregierung hat die Abwicklung der MIG beschlossen
- Das Projekt wurde vom früheren Minister Andreas Scheuer (CSU) gestartet
- Rund 5000 Mobilfunkmasten sollten ursprünglich durch die MIG errichtet werden
- Seit der Gründung wurden erst zwei Masten gebaut und ans Stromnetz angeschlossen
- Beide Masten sollen bald mit aktiver Technik ausgerüstet und genutzt werden
- Die berufliche Zukunft der 70 MIG-Mitarbeiter ist derzeit ungewiss
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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