Breitbandmessung: Mobilfunknutzer bekommen selten zugesagten Wert
Den Netzbetreibern fällt es im Mobilfunk noch immer ziemlich schwer, die realen Bedingungen mit ihren Werbeversprechen in Verbindung zu bringen. Im Bandbreitentest gab es nur in seltenen Ausnahmefällen die im Tarif gebuchte maximale Bandbreite.
Grundlage der Daten ist das offizielle Breitbandmessungstool der Behörde. Hier könnte man einräumen, dass dies vor allem von Anwendern genutzt wird, die sich über schlechte Verbindungen ärgern und auf ihre Situation aufmerksam machen wollen. Dies könnte die Daten gegenüber der realen Situation etwas verfälschen, auch wenn sich ein grundlegender Trend ablesen lässt.
Gemäß der Messergebnisse haben lediglich 4 Prozent der Mobilfunknutzer bei ihren Test-Durchläufen auch wirklich die Bandbreite erreicht, die in ihrem abgeschlossenen Tarif beworben wurde. Trotzdem sind die meisten Kunden mit den Leistungen ihres Netzbetreibers grundlegend zufrieden. Die Endkunden bewerteten die Anbieter weit überwiegend zu 70,4 Prozent mit den Schulnoten von 1 bis 3.
Entsprechend groß war auch die Zufriedenheit: 79,1 Prozent der Endkunden vergaben hier eine Note zwischen 1 und 3. Allerdings haben auch 10,4 Prozent ihren Provider mit 5 oder 6 bewertet. Für Verbraucher ist es durchaus sinnvoll, regelmäßig Bandbreitentests durchzuführen. Denn wenn sie öfter keine ausreichende Verbindung bekommen, wird es möglich, den Rechnungsbetrag zu senken, bis der Provider für Besserung gesorgt hat.
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Siehe auch:
Zusagen werden kaum erreicht
Nach Angaben der Bundesnetzagentur erhielten über alle Bandbreiteklassen und Anbieter hinweg erhielten 25,5 Prozent der Mobilfunknutzer mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten geschätzten maximalen Datenübertragungsrate. Das ist immerhin schon eine Verbesserung zum Vorjahr, als es nur 23,2 Prozent waren.Grundlage der Daten ist das offizielle Breitbandmessungstool der Behörde. Hier könnte man einräumen, dass dies vor allem von Anwendern genutzt wird, die sich über schlechte Verbindungen ärgern und auf ihre Situation aufmerksam machen wollen. Dies könnte die Daten gegenüber der realen Situation etwas verfälschen, auch wenn sich ein grundlegender Trend ablesen lässt.
Gemäß der Messergebnisse haben lediglich 4 Prozent der Mobilfunknutzer bei ihren Test-Durchläufen auch wirklich die Bandbreite erreicht, die in ihrem abgeschlossenen Tarif beworben wurde. Trotzdem sind die meisten Kunden mit den Leistungen ihres Netzbetreibers grundlegend zufrieden. Die Endkunden bewerteten die Anbieter weit überwiegend zu 70,4 Prozent mit den Schulnoten von 1 bis 3.
Besser im Festnetz
Im Festnetz, wo die Netzbetreiber einfacher die zugesagten Bandbreiten bereitstellen können, wurden entsprechend bessere Werte erreicht: 85,5 Prozent der Nutzer erhielten hier mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate. Bei 43,5 Prozent der Nutzer wurde diese sogar voll erreicht oder überschritten. Gegenüber dem Vorjahr lassen sich dabei leicht Verbesserungen feststellen.Entsprechend groß war auch die Zufriedenheit: 79,1 Prozent der Endkunden vergaben hier eine Note zwischen 1 und 3. Allerdings haben auch 10,4 Prozent ihren Provider mit 5 oder 6 bewertet. Für Verbraucher ist es durchaus sinnvoll, regelmäßig Bandbreitentests durchzuführen. Denn wenn sie öfter keine ausreichende Verbindung bekommen, wird es möglich, den Rechnungsbetrag zu senken, bis der Provider für Besserung gesorgt hat.
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Zusammenfassung
- Netzbetreiber kämpfen mit Einhaltung von Bandbreitenversprechen
- 25,5 % der Mobilfunkkunden erreichen mindestens die Hälfte der Rate
- Breitbandmessungstool der Bundesnetzagentur als Datenquelle
- Nur 4 % der Nutzer erreichen beworbene Mobilfunk-Bandbreite
- Mobilfunkkunden sind zu 70,4 % mit Schulnoten 1-3 zufrieden
- Festnetz besser: 85,5 % erhalten mindestens die Hälfte der Rate
- Regelmäßige Bandbreitentests können zu Rechnungsminderung führen
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