Mercedes stoppt Entwicklung teurer E-Auto-Plattform
Schon Anfang des Jahres gab es die Meldung, dass der deutsche Automobilriese Mercedes bei seinen E-Autos den Rückwärtsgang eingelegt hat. Nun ist klar: Der Konzern stoppt die "MB.EA-Large"-Plattform, denn die Projekte werden zu teuer.
Mercedes-CEO Ola Källenius soll sich dabei verkalkuliert haben, zitiert das Handelsblatt. Vor allem in dem höherpreisigen Segment bei Mercedes soll die Nachfrage nach Elektroautos nicht annähernd den Erwartungen entsprechen.
Daher rudert man jetzt zurück und wird die "Flaggschiff-Plattform" nicht weiterentwickeln - zumindest zunächst einmal. In den kommenden Jahren könnte sich das ändern, doch aktuell heißt zumindest bei Mercedes die Devise, dass der Kunde Verbrenner wünsche und daher auch bekommen soll.
Zudem wird Mercedes seine vorhandenen E-Auto-Plattformen wieder vorantreiben. Dabei geht es um die sogenannte EVA-Plattform, die bereits für den EQS und den EQE genutzt wird. Dort soll es aber bereits interessante Weiterentwicklungen geben. Mercedes testet laut dem Handelsblatt unter anderem den Wechsel auf eine 800 Volt-Technologie, die deutlich mehr Effizienz bieten könnte.
Interessant ist diese Entwicklung jedoch auch mit Hinblick auf eine Veranstaltung in Stuttgart, bei der Mercedes vor allem gelobt wird, dass der Konzern im Luxussegment "früh am Start" und anderen Unternehmen weit voraus sei. Källenius habe nun aber angesichts der "globalen Schwäche des E-Absatzes die Strategie verändert", schreiben die Stuttgarter Nachrichten.
Er stelle daher jetzt nicht mehr das Ziel in den Vordergrund, bis 2030 möglichst überall nur noch vollelektrische Autos zu verkaufen.
Siehe auch:
Neuentwicklung wird in Teilen gestoppt
Das meldet das Handelsblatt und beruft sich dabei auf interne Quellen im Unternehmen. Grund für die Entscheidung, die neue Plattform zumindest in Teilen zu stoppen, soll vor allem an den Kosten liegen, die der Konzern aufgrund niedriger Nachfrage nicht wird wieder einfahren können.Mercedes-CEO Ola Källenius soll sich dabei verkalkuliert haben, zitiert das Handelsblatt. Vor allem in dem höherpreisigen Segment bei Mercedes soll die Nachfrage nach Elektroautos nicht annähernd den Erwartungen entsprechen.
Daher rudert man jetzt zurück und wird die "Flaggschiff-Plattform" nicht weiterentwickeln - zumindest zunächst einmal. In den kommenden Jahren könnte sich das ändern, doch aktuell heißt zumindest bei Mercedes die Devise, dass der Kunde Verbrenner wünsche und daher auch bekommen soll.
Zudem wird Mercedes seine vorhandenen E-Auto-Plattformen wieder vorantreiben. Dabei geht es um die sogenannte EVA-Plattform, die bereits für den EQS und den EQE genutzt wird. Dort soll es aber bereits interessante Weiterentwicklungen geben. Mercedes testet laut dem Handelsblatt unter anderem den Wechsel auf eine 800 Volt-Technologie, die deutlich mehr Effizienz bieten könnte.
Interessant ist diese Entwicklung jedoch auch mit Hinblick auf eine Veranstaltung in Stuttgart, bei der Mercedes vor allem gelobt wird, dass der Konzern im Luxussegment "früh am Start" und anderen Unternehmen weit voraus sei. Källenius habe nun aber angesichts der "globalen Schwäche des E-Absatzes die Strategie verändert", schreiben die Stuttgarter Nachrichten.
Er stelle daher jetzt nicht mehr das Ziel in den Vordergrund, bis 2030 möglichst überall nur noch vollelektrische Autos zu verkaufen.
Zusammenfassung
- Mercedes stoppt Entwicklung der MB.EA-Large-Plattform
- Kosten und geringe Nachfrage sind Hauptgründe für den Stopp
- Ola Källenius hat sich laut Handelsblatt bei Nachfrage verkalkuliert
- Mercedes setzt vorerst weiter auf Verbrennermodelle
- Die bereits bestehende EVA-Plattform wird weiterentwickelt
- 800 Volt-Technologie könnte Effizienz der E-Autos steigern
- Strategieänderung: Ziel reiner E-Auto-Verkauf bis 2030 aufgegeben
Siehe auch:
- eActros 600: Mercedes startet batterieelektrischen Sattelschlepper
- Mercedes-Benz bestätigt Pläne für "kleine" G-Klasse mit Elektroantrieb
- Mercedes: Teaser auf die Einsteigerklasse, die das Model 3 schlagen soll
- Mercedes: Deutsche Käufer stehen nicht mehr im Fokus der Entwicklung
- "Hallo, Auto, wie geht's?": Mercedes integriert ChatGPT in seine Autos
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