Deutsche Chips in chinesischen Autos:
Infineon beliefert bald Xiaomi
Der deutsche Chiphersteller Infineon wird Zulieferer des chinesischen Elektronikkonzerns Xiaomi und soll unter anderem Chips besteuern, die in den neuen Elektroautos von Xiaomi zum Einsatz kommen werden. Vorerst ist die Kooperation bis zum Jahr 2027 befristet.
Wie Infineon heute mitteilte, wird das Unternehmen unter anderem Siliciumcarbid-Chips und -Module sowie eine Vielzahl verschiedener Mikrocontroller für die Elektroautos von Xiaomi liefern. Xiaomi will mit der Kooperation mit Infineon dafür sorgen, dass man eine größere Ausfallsicherheit bei der Versorgung mit den für die EVs benötigten Chips erreicht, so das Unternehmen.
Außerdem sei man dank Infineon in der Lage, leistungsfähige, sichere und luxuriöse Fahrzeuge mit fortgeschrittener Ausstattung für seine Kunden zu bauen, hieß es von Xiaomi weiter. Xiaomi hat in den letzten Jahren binnen kürzester Zeit eine Reihe eigener Elektroautos entwickelt und zur Marktreife gebracht. Seit März ist mit dem Xiaomi SU7 das erste Modell in China bereits auf dem Markt.
Infineons Chips werden bald auch in diesem Modell landen, bevor sie mindestens drei Jahre lang in weiteren E-Fahrzeugen von Xiaomi verbaut werden sollen. Unter anderem werden die Siliciumcarbid-Chips wegen ihrer hohen Widerstandsfähigkeit in Systemen für die Stromversorgung in den Elektroautos eingesetzt. Infineon baut die Produktion derartiger Chips derzeit sowohl im österreichischen Villach als auch in Malaysia weiter aus.
Der deutsche Chipkonzern verkauft seine Produkte nicht nur an Xiaomi, sondern auch an Kunden wie Hyundai, Kia und Stellantis (Peugeot, Citroën, Opel etc.). In China sorgt Xiaomi derzeit für Furore, bietet man das Premium-Modell SU7 doch zu Einstiegspreisen von nur 299.900 Yuan an, was umgerechnet gut 38.600 Euro entspricht. Das Tesla Model S kostet in China hingegen umgerechnet mindestens 88.000 Euro.
Siehe auch:
Xiaomi kauft jetzt beim Marktführer ein
Infineon ist natürlich kein Neuling im Hinblick auf Chips für den "mobilen" Einsatz. Das Unternehmen produziert in Dresden seit vielen Jahren auch für die umliegenden Werke der deutschen Automobilhersteller und ist weltweit führend im Markt für sogenannte Automotive-Halbleiter. Mit Xiaomi hat man aber jetzt einen vor allem für den chinesischen Markt höchst prominenten Kunden an Land ziehen können.Wie Infineon heute mitteilte, wird das Unternehmen unter anderem Siliciumcarbid-Chips und -Module sowie eine Vielzahl verschiedener Mikrocontroller für die Elektroautos von Xiaomi liefern. Xiaomi will mit der Kooperation mit Infineon dafür sorgen, dass man eine größere Ausfallsicherheit bei der Versorgung mit den für die EVs benötigten Chips erreicht, so das Unternehmen.
Außerdem sei man dank Infineon in der Lage, leistungsfähige, sichere und luxuriöse Fahrzeuge mit fortgeschrittener Ausstattung für seine Kunden zu bauen, hieß es von Xiaomi weiter. Xiaomi hat in den letzten Jahren binnen kürzester Zeit eine Reihe eigener Elektroautos entwickelt und zur Marktreife gebracht. Seit März ist mit dem Xiaomi SU7 das erste Modell in China bereits auf dem Markt.
Infineons Chips werden bald auch in diesem Modell landen, bevor sie mindestens drei Jahre lang in weiteren E-Fahrzeugen von Xiaomi verbaut werden sollen. Unter anderem werden die Siliciumcarbid-Chips wegen ihrer hohen Widerstandsfähigkeit in Systemen für die Stromversorgung in den Elektroautos eingesetzt. Infineon baut die Produktion derartiger Chips derzeit sowohl im österreichischen Villach als auch in Malaysia weiter aus.
Der deutsche Chipkonzern verkauft seine Produkte nicht nur an Xiaomi, sondern auch an Kunden wie Hyundai, Kia und Stellantis (Peugeot, Citroën, Opel etc.). In China sorgt Xiaomi derzeit für Furore, bietet man das Premium-Modell SU7 doch zu Einstiegspreisen von nur 299.900 Yuan an, was umgerechnet gut 38.600 Euro entspricht. Das Tesla Model S kostet in China hingegen umgerechnet mindestens 88.000 Euro.
Zusammenfassung
- Infineon wird Zulieferer für Xiaomi Elektroautos
- Chips von Infineon kommen in neuen Xiaomi EVs zum Einsatz
- Kooperation zwischen Infineon und Xiaomi bis 2027 befristet
- Infineon liefert Siliciumcarbid-Chips und Mikrocontroller
- Xiaomi strebt größere Ausfallsicherheit bei Chipversorgung an
- Dank Infineon können leistungsfähige und luxuriöse EVs gebaut werden
- Xiaomi SU7 als erstes Elektroauto-Modell seit März auf dem Markt
Siehe auch:
- Xiaomi startet bald den Verkauf seines Elektroautos, gibt Preis bekannt
- Xiaomi enthüllt sein erstes Elektroauto: Alles zum Porsche-Taycan-Killer
- Xiaomi plant 'Le Mans' & 'Kunlun': zweites Elektroauto & erster Hybrid
- Xiaomi SU7: Offizielle Bilder enthüllen Design des Mi-Elektroautos
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