Gefährliches Verschlucken: Energizer stellt "kindersichere" Batterie vor
Eltern von Kleinkindern kennen das Problem: Man lässt den Nachwuchs nur eine Sekunde aus dem Auge und schon haben sie etwas im Mund, was dort nicht hingehört. In vielen Fällen ist das harmlos, nicht selten aber auch höchst gefährlich, vor allem bei Batterien. Das soll sich ändern.
Doch das kann hochgefährlich und sogar tödlich sein, wie Trista Hamsmith im Oktober 2020 feststellen musste. Denn ihre 18 Monate alte Tochter Reese verschluckte eine Knopfbatterie und starb daran. Hamsmith nutzte diese Tragödie, um sich fortan für Kindersicherheit einzusetzen. Sie gründete eine Nonprofit-Organisation, die sich für verbesserte Produktgesetze ausspricht und war damit auch bereits erfolgreich - der Kongress hat vor etwa zwei Jahren das sogenannte "Reese's Law" beschlossen, das neue Standards und auch Warnungen bei kleinen Batterien verschreibt.
Nun kann Trista Hamsmith einen weiteren Erfolg für sich verbuchen, denn wie die New York Times berichtet, hat sie gemeinsam mit dem Batteriehersteller Energizer eine kindersichere(re) Knopfzelle entwickelt. Diese setzt auf eine sichere Verpackung sowie eine ungiftige und bittere Beschichtung, um das Verschlucken zu verhindern, indem das Kind diese angewidert ausspuckt. Beides ist nicht neu, die Energizer-Batterie hat allerdings eine dritte Maßnahme, nämlich "Farbwarntechnologie".
Siehe auch:
Knopfbatterien werden zu "tickenden Zeitbomben"
Batterien der entfernbaren bzw. austauschbaren Art sind heutzutage omnipräsent, besonders häufig stecken sie in Fernbedienungen. Diese wiederum haben die starke Tendenz, herunterzufallen und dabei können die Batterien herausfallen. Für Kleinkinder sind diese oft verlockend, weil sie glänzen und auch noch bestens in den Mund passen.Doch das kann hochgefährlich und sogar tödlich sein, wie Trista Hamsmith im Oktober 2020 feststellen musste. Denn ihre 18 Monate alte Tochter Reese verschluckte eine Knopfbatterie und starb daran. Hamsmith nutzte diese Tragödie, um sich fortan für Kindersicherheit einzusetzen. Sie gründete eine Nonprofit-Organisation, die sich für verbesserte Produktgesetze ausspricht und war damit auch bereits erfolgreich - der Kongress hat vor etwa zwei Jahren das sogenannte "Reese's Law" beschlossen, das neue Standards und auch Warnungen bei kleinen Batterien verschreibt.
Energizer zeigt erste Batterie mit Dreifach-Schutz gegen Verschlucken
Nun kann Trista Hamsmith einen weiteren Erfolg für sich verbuchen, denn wie die New York Times berichtet, hat sie gemeinsam mit dem Batteriehersteller Energizer eine kindersichere(re) Knopfzelle entwickelt. Diese setzt auf eine sichere Verpackung sowie eine ungiftige und bittere Beschichtung, um das Verschlucken zu verhindern, indem das Kind diese angewidert ausspuckt. Beides ist nicht neu, die Energizer-Batterie hat allerdings eine dritte Maßnahme, nämlich "Farbwarntechnologie".
Blauer Mund als Warnung
Hier sondert die Batterie eine blaue (ungiftige) Farbe ab, sobald sie mit Speichel in Kontakt kommt. Das signalisiert den Eltern, dass sofort Handlungsbedarf besteht und sie gewinnen dadurch wichtige Zeit, sollte die Batterie tatsächlich verschluckt werden: "Sobald klar ist, dass sich eine Knopfbatterie irgendwo im Körper eines Kindes befinden könnte, wird es zu einem Notfall", sagt Kinderarzt Scott Rickert und nannte das eine "Zeitbombe".
Zusammenfassung
- Kleinkinder stecken oft gefährliche Gegenstände in den Mund
- Batterien sind besonders gefährlich und können tödlich sein
- Trista Hamsmith gründete nach einem Unglück eine Nonprofit-Organisation
- "Reese's Law" setzt neue Sicherheitsstandards für Batterien
- Energizer entwickelte eine kindersichere Knopfzelle
- Die neue Batterie hat eine bittere Beschichtung und Farbwarntechnologie
- Die Farbtechnologie zeigt Kontakt mit Speichel durch blaue Farbe an
Siehe auch:
- Preissturz bei großen Batteriespeichern treibt Energiewende weltweit an
- BASF: Metallraffinerie für Batterie-Recycling nimmt Betrieb auf
- Viel flexibler: Großer Batteriespeicher ersetzt erstmals Gaskraftwerk
- BASF: Fertige Batteriefabrik darf nicht starten - Arbeiter ohne Arbeit
- Nach langem Ringen: Northvolt startet Bau seines Mega-Batteriewerkes
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