NASA lässt neuen Mondbuggy entwickeln und so könnte er aussehen
Der Zeitplan hat zwar noch Fragezeichen, es steht aber fest, dass die Menschheit zum Mond zurückkehren soll. Dieses Mal kommt man auch, um zu bleiben, denn auf dem Mond soll eine dauerhafte menschliche Präsenz entstehen. Dafür braucht man auch Fahrzeuge.
Auch künftig soll das Erkunden und Erschließen des Mondes auf einem fahrbaren Untersatz erfolgen, diesen wird die NASA aber nicht mehr selbst bauen. Wie heutzutage üblich, soll der Next-Generation-Mond-Buggy von einem privaten Unternehmen entwickelt und gebaut werden. Dazu wurde nun eine erste Vorabrunde abgeschlossen und die US-amerikanische Raumfahrtagentur hat drei Unternehmen ausgewählt, die ein Vehikel entwickeln sollen, das auf der Mondoberfläche zum Einsatz kommen wird.
Erste Entwürfe von Lunar Outpost, ...
... Astrolab & Intuitive Machines (oben)
Konkret handelt es sich dabei um Intuitive Machines, Lunar Outpost und Venturi Astrolab. Diese drei Unternehmen bekommen zunächst eine "Machbarkeitsphase", die in einer vorläufigen Entwurfsprüfung enden wird. Darauf folgt eine weitere Ausschreibung, bei der die drei Unternehmen sich um einen "Demonstrationsauftrag" bemühen werden.
Für den Auftrag sind in den nächsten 13 Jahren zusammengerechnet 4,6 Milliarden Dollar vorgesehen. Das Unternehmen, das die Ausschreibung gewinnt, wird nicht nur Entwicklung und Bau des Gefährts übernehmen, sondern auch für Transport und Landung auf dem Mond zuständig sein.
Siehe auch:
Lunar Roving Vehicle war ab 1971 auf dem Mond
Bekanntlich landete die Menschheit mit Apollo 11 auf dem Mond, es folgten fünf (erfolgreiche) Missionen bzw. Landungen auf dem Erdtrabanten. Neil Armstrong und Buzz Aldrin waren noch zu Fuß unterwegs, ab Apollo 15 war das Erkunden des Mondes dann aber wesentlich einfacher bzw. konnten die Astronauten eine wesentlich größere Umgebung erforschen. Denn die NASA schickte ab 1971 das so genannte Lunar Roving Vehicle (LRV), also einen Mond-Rover bzw. -Buggy mit auf die Reise.Auch künftig soll das Erkunden und Erschließen des Mondes auf einem fahrbaren Untersatz erfolgen, diesen wird die NASA aber nicht mehr selbst bauen. Wie heutzutage üblich, soll der Next-Generation-Mond-Buggy von einem privaten Unternehmen entwickelt und gebaut werden. Dazu wurde nun eine erste Vorabrunde abgeschlossen und die US-amerikanische Raumfahrtagentur hat drei Unternehmen ausgewählt, die ein Vehikel entwickeln sollen, das auf der Mondoberfläche zum Einsatz kommen wird.
Erste Entwürfe von Lunar Outpost, ...
... Astrolab & Intuitive Machines (oben)
Konkret handelt es sich dabei um Intuitive Machines, Lunar Outpost und Venturi Astrolab. Diese drei Unternehmen bekommen zunächst eine "Machbarkeitsphase", die in einer vorläufigen Entwurfsprüfung enden wird. Darauf folgt eine weitere Ausschreibung, bei der die drei Unternehmen sich um einen "Demonstrationsauftrag" bemühen werden.
Für Artemis 5 geplant
Erstmals auf dem Mond soll das Lunar Terrain Vehicle (LTV) im Rahmen von Artemis 5 herumkurven. Diese Mission ist derzeit für 2029 geplant, allerdings gab es hierbei schon in den vergangenen Jahren immer wieder Verzögerungen und Verschiebungen, weshalb man alle Artemis-Termine mit einem großen Fragezeichen versehen sollte.Für den Auftrag sind in den nächsten 13 Jahren zusammengerechnet 4,6 Milliarden Dollar vorgesehen. Das Unternehmen, das die Ausschreibung gewinnt, wird nicht nur Entwicklung und Bau des Gefährts übernehmen, sondern auch für Transport und Landung auf dem Mond zuständig sein.
Zusammenfassung
- Menschheit plant dauerhafte Präsenz auf dem Mond
- Fahrzeuge sind für die Erkundung des Mondes essentiell
- NASA setzte ab Apollo 15 Mond-Rover ein
- Next-Generation-Mond-Buggy wird privat entwickelt
- Intuitive Machines, Lunar Outpost, Venturi Astrolab ausgewählt
- Machbarkeitsphase vor Designprüfung und Ausschreibung
- Lunar Terrain Vehicle soll 2029 bei Artemis 5 eingesetzt werden
- Artemis-Termine könnten sich noch verschieben
- 4,6 Milliarden Dollar für Entwicklung und Transport zum Mond
Siehe auch:
- NASA & Boeing trauen sich, Astronauten an Bord des Starliner zu lassen
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Thema:
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