NASA erwägt für die Mondbasis den Bau von Häusern aus Pilzen
Die US-Raumfahrtbehörde NASA erwägt beim Bau einer Mondstation auf ein Verfahren zurückzugreifen, das auch auf der Erde noch in den Kinderschuhen steckt: Die Bau-Elemente sollen durch das Wachstum eines Pilzes entstehen.
Der Grund für diese unkonventionelle Herangehensweise ist simpel: Der Transport von Baumaterialien ins All ist extrem kostspielig. Es kostet rund eine Million Dollar, nur ein Pfund Material zum Mond zu schicken. Um diese Kosten zu senken, plant die NASA, sogenannte Mykotektur zu nutzen. Dabei handelt es sich um eine Technik, bei der Pilzsporen und Algen kombiniert werden, um Baumaterialien auf dem Mond oder Mars zu ziehen.
So könnten Gebäude aus Pilz-Strukturen aussehen
Der Architekt Chris Maurer, Gründer des Architekturbüros Redhouse, das mit NASA an diesem Projekt zusammenarbeitet, erklärte, dass anstelle von herkömmlichen Baumaterialien wie Ziegeln oder Brettern Mondstaub, Wasser und Pilzsporen zum Einsatz kommen sollen. Benötigt wird dann lediglich ein aufblasbarer Rahmen als Form, in dem der Pilz dann so heranwächst, dass er die gewünschte Struktur bildet.
Bis 2028 sollen erste Tests mit kleinen Modellen auf dem Mond durchgeführt werden, um diese Technologie schrittweise weiterzuentwickeln. Die Vorstellung der Entwickler endet jedoch nicht auf dem Mond: Auch für den Mars werden diese Pilzhäuser als potenzielle Wohnstätten angesehen.
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Weniger Transporte
Nach den bisherigen Vorstellungen müsste man selbst bei der Nutzung von Materialien, die vor Ort zu finden sind, tonnenweise Stahl und Zement auf den Mond transportiert werden. Als Alternative sieht man hingegen die Option an, auf dem Mond Algen und Pilze zu züchten, mit denen man organische Bauverfahren umsetzen kann, berichtet Al Jazeera.Der Grund für diese unkonventionelle Herangehensweise ist simpel: Der Transport von Baumaterialien ins All ist extrem kostspielig. Es kostet rund eine Million Dollar, nur ein Pfund Material zum Mond zu schicken. Um diese Kosten zu senken, plant die NASA, sogenannte Mykotektur zu nutzen. Dabei handelt es sich um eine Technik, bei der Pilzsporen und Algen kombiniert werden, um Baumaterialien auf dem Mond oder Mars zu ziehen.
So könnten Gebäude aus Pilz-Strukturen aussehen
Der Architekt Chris Maurer, Gründer des Architekturbüros Redhouse, das mit NASA an diesem Projekt zusammenarbeitet, erklärte, dass anstelle von herkömmlichen Baumaterialien wie Ziegeln oder Brettern Mondstaub, Wasser und Pilzsporen zum Einsatz kommen sollen. Benötigt wird dann lediglich ein aufblasbarer Rahmen als Form, in dem der Pilz dann so heranwächst, dass er die gewünschte Struktur bildet.
Hoher Strahlungsschutz
Ein großer Vorteil dieser "Pilzhäuser" ist ihre Fähigkeit, Astronauten vor gefährlicher Strahlung und Mikrometeoriten zu schützen. Laut Maurer kann eine nur 8 Zentimeter dicke Schicht dieses Pilzmaterials über 99 Prozent der Strahlung blockieren - im Vergleich zu den 3 Metern Mondstaub, die benötigt würden, um denselben Schutz zu bieten.Bis 2028 sollen erste Tests mit kleinen Modellen auf dem Mond durchgeführt werden, um diese Technologie schrittweise weiterzuentwickeln. Die Vorstellung der Entwickler endet jedoch nicht auf dem Mond: Auch für den Mars werden diese Pilzhäuser als potenzielle Wohnstätten angesehen.
Zusammenfassung
- NASA erwägt Pilzhäuser für Mondstationen
- Verfahren nutzt Wachstum von Pilzen für Bau-Elemente
- Transport herkömmlicher Materialien zum Mond sehr teuer
- Mykotektur kombiniert Pilzsporen mit Mondstaub und Wasser
- Pilzhäuser könnten vor Strahlung und Mikrometeoriten schützen
- Erste Tests auf dem Mond geplant für 2028
- Technologie könnte auch auf dem Mars Anwendung finden
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