Apple Presto: Drahtlose Updates für iPhones noch in der Verpackung
In Zukunft sollen alle iPhones noch im originalverpackten Zustand ein erstes Update des Betriebssystems erhalten. Apple führt nun die entsprechende drahtlose Technologie Schritt für Schritt ein.
Damit will Apple ein Szenario wie das bei der Veröffentlichung des iPhone 15 vermeiden. Damals machte ein Bug im installierten iOS 17.0 Probleme, der die Datenübertragung vom alten Gerät des Käufers auf das neue verhinderte. Unter Umständen konnte das zu Bootloops führen. Zwar gab es zum Verkaufsstart schon einen Patch, aber der musste manuell von den Besitzern aufgespielt werden. Das funktionierte jedoch nicht in allen Fällen zuverlässig.
Seit Dezember ist Presto in einigen ausgewählten US-Läden im Einsatz und soll ab April in allen Apple-Geschäften in Amerika verwendet werden. Dann können sich Käufer eines iPhones darauf verlassen, schon nach dem Auspacken des Telefons das aktuelle iOS auf ihrem Gerät vorzufinden. Zeitintensive Updates im Rahmen des initialen Setup-Prozesses direkt nach dem Kauf gehören dann der Vergangenheit an.
Auch wann das neue Update-System in Deutschland eingesetzt werden soll, steht bisher nicht fest. Hierzulande müssen sich Käufer eines iPhones also noch etwas länger auf eventuelle Updates direkt nach dem ersten Hochfahren ihres Geräts einstellen.
Siehe auch:
System wird schon länger erprobt
Schon im Oktober 2023 gab es Berichte darüber, dass Apple ein neues Update-System mit dem Namen Presto für seine iPhones entwickelt hat. Das Besondere daran ist, dass es erlaubt, das Betriebssystem von brandneuen Smartphones noch vor dem Auspacken aus ihrer eingeschweißten Box und der Abgabe an den Endkunden auf die neueste Version zu bringen.Damit will Apple ein Szenario wie das bei der Veröffentlichung des iPhone 15 vermeiden. Damals machte ein Bug im installierten iOS 17.0 Probleme, der die Datenübertragung vom alten Gerät des Käufers auf das neue verhinderte. Unter Umständen konnte das zu Bootloops führen. Zwar gab es zum Verkaufsstart schon einen Patch, aber der musste manuell von den Besitzern aufgespielt werden. Das funktionierte jedoch nicht in allen Fällen zuverlässig.
Genaue Funktionsweise noch unbekannt
Mit Presto sollen iPhones nun also noch vor dem Auspacken im Laden das aktuelle Betriebssystem erhalten. Wie die Technologie dabei genau funktioniert, ließ Apple noch nicht durchsickern. Es handelt sich laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman aber um eine Art Metallfach, in das das Telefon mitsamt der Verpackung hineingelegt wird. Presto kann das Gerät dann per Funk einschalten, ein entsprechendes Update installieren und wieder herunterfahren. Gleichzeitig soll das System das Telefon dabei auch mit Strom versorgen.Seit Dezember ist Presto in einigen ausgewählten US-Läden im Einsatz und soll ab April in allen Apple-Geschäften in Amerika verwendet werden. Dann können sich Käufer eines iPhones darauf verlassen, schon nach dem Auspacken des Telefons das aktuelle iOS auf ihrem Gerät vorzufinden. Zeitintensive Updates im Rahmen des initialen Setup-Prozesses direkt nach dem Kauf gehören dann der Vergangenheit an.
Sicherheitsbedenken
Welche Vorsichtsmaßnahmen Apple getroffen hat, um einen Missbrauch der Technologie durch Dritte zu verhindern, ist bislang nicht bekannt. Ohne Schutzmaßnahmen wäre es schließlich möglich, die Geräte auf dem Weg von der Fabrik in den Handel zu manipulieren und ungewollte Software aufzuspielen.Auch wann das neue Update-System in Deutschland eingesetzt werden soll, steht bisher nicht fest. Hierzulande müssen sich Käufer eines iPhones also noch etwas länger auf eventuelle Updates direkt nach dem ersten Hochfahren ihres Geräts einstellen.
Zusammenfassung
- Neue iPhones erhalten Updates vor dem Auspacken
- Apple entwickelte Update-System Presto
- Presto verhindert Probleme wie beim iPhone 15
- Technologie ermöglicht Aktualisierung im Laden
- Presto seit Dezember in US-Läden im Einsatz
- Ab April in allen US-Apple-Geschäften verfügbar
- Schutz vor Missbrauch der Technologie unklar
- Start in Deutschland noch unbekannt
Siehe auch:
- Neue Gerüchte: Apple wird den iOS 18 Home-Bildschirm aufmöbeln
- Apple Watch: Entwicklung der Android-Anbindung gescheitert
- Apple: M-Chips haben eine nicht zu behebende Sicherheits-Lücke
- iOS 17.4.1 ist da: Apple veröffentlicht Bugfix-Update für iPhones
- iPhone 17: Apple arbeitet an stärkerer Beschichtung als Ceramic Shield
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