Dreiste Drohung mit Gewalt:
LKA warnt vor neuem Erpressungs-Spam
Abseits von fortschrittlichen Angriffstechniken versuchen Kriminelle aktuell mit dreisten Erpresser-E-Mails Opfer zu finden. Darin wird mit Offenlegung von Daten und physischer Gewalt gedroht, wenn keine Zahlung erfolge. Das LKA empfiehlt: Ignorieren und Anzeige.
Die folgende Androhung ist altbekannt und wird so seit Jahren verwendet: Wenn die Opfer nicht der Aufforderung zur Zahlung per "Bitcoin" nachkommen, drohen die Hinterleute mit der Veröffentlichung sensibler Inhalte. Man werde diese an "Bekannte, Freunde, Kollegen und soziale Medien" schicken.
Doch damit noch lange nicht genug. Im aktuellen Fall versucht man der Drohung mit einem besonders dreisten Schreckensszenario Nachdruck zu verleihen. Die Kriminellen behaupten in der E-Mail, bei Nichtzahlung "ihre Jungs" bei den Opfern vorbeizuschicken, die dann physische Gewalt ausüben würden.
Der Rat der Beamten an alle, die solche oder ähnliche E-Mails erhalten. Verdächtige E-Mails sollten niemals beantwortet und in den Spam-Ordner verschoben werden. Das gelte besonders auch dann, wenn die Geschichte der Täter scheinbar "plausibel" ist. Generell rät man in allen Fällen zu einer Anzeige bei der Polizei.
Siehe auch:
LKA warnt: Neue Masche bei E-Mail-Betrug
Seit Anfang März untersucht die Polizei in Schleswig-Holstein mehrere Fälle von Erpressungsmails. Wie das LKA betont, hat man vergleichbare Taten aber auch im gesamten Bundesgebiet registriert. In den Nachrichten wird behauptet, dass Smartphones über eine Sicherheitslücke gehackt und persönliche Daten entwendet wurden.Die folgende Androhung ist altbekannt und wird so seit Jahren verwendet: Wenn die Opfer nicht der Aufforderung zur Zahlung per "Bitcoin" nachkommen, drohen die Hinterleute mit der Veröffentlichung sensibler Inhalte. Man werde diese an "Bekannte, Freunde, Kollegen und soziale Medien" schicken.
Doch damit noch lange nicht genug. Im aktuellen Fall versucht man der Drohung mit einem besonders dreisten Schreckensszenario Nachdruck zu verleihen. Die Kriminellen behaupten in der E-Mail, bei Nichtzahlung "ihre Jungs" bei den Opfern vorbeizuschicken, die dann physische Gewalt ausüben würden.
Spam-Ordner und Anzeige
Wie das LKA betont, sind alle Androhungen der Erpresser haltlos. Man habe weder Hinweise auf tatsächliche Angriffe auf Systeme, noch sei es bei verstrichenen Fristen zur "Umsetzung der angedrohten Konsequenzen" gekommen. Der Polizei in Schleswig-Holstein sind keine Fälle bekannt, wo eine Zahlung vorgenommen wurde.Der Rat der Beamten an alle, die solche oder ähnliche E-Mails erhalten. Verdächtige E-Mails sollten niemals beantwortet und in den Spam-Ordner verschoben werden. Das gelte besonders auch dann, wenn die Geschichte der Täter scheinbar "plausibel" ist. Generell rät man in allen Fällen zu einer Anzeige bei der Polizei.
Zusammenfassung
- Erpresser drohen mit Datenoffenlegung und Gewalt
- LKA rät zu Ignorieren und Anzeigeerstattung
- Polizei SH untersucht Erpressungsmails seit März
- Smartphones angeblich über Sicherheitslücke gehackt
- Zahlungsaufforderung in Bitcoin
- Kriminelle drohen mit "ihren Jungs" und physischer Gewalt
- Keine Belege für tatsächliche Angriffe
Siehe auch:
- Massiver Hack bei Epic Games: Erpresser sollen 189 GB an Daten haben
- Epic-Chef Tim Sweeney: Google ist "korrupt" und agiert erpresserisch
- USA loben 10 Millionen Dollar Kopfgeld auf russischen Erpresser aus
- USA setzt 10 Mio. Dollar Kopfgeld auf Conti-Erpressergruppe aus
- Angriff auf Nvidia: Erpresser fordern Entfernung der Mining-Bremse
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