USA loben 10 Millionen Dollar Kopfgeld auf russischen Erpresser aus
Das US-Finanzministerium hat ein hohes Kopfgeld auf den russischen Staatsbürger Michail Matwejew ausgesetzt. Für Informationen, die zu seiner Verhaftung oder Verurteilung führen, kann man mit 10 Millionen Dollar rechnen.
Ein solcher Betrag ist durchaus selten. Um in diesen Bereich zu kommen, musste man bisher schon sehr gravierende Taten begangen haben. Den gleichen Betrag haben die US-Behörden beispielsweise auf den Drahtzieher hinter den Terrorattacken auf die indische Stadt Mumbai, bei denen an mehreren Tagen hintereinander 166 Menschen starben, ausgelobt. Darüber lagen nur noch Personen wie der irakische Diktator Saddam Hussein und sein direktes Umfeld.
Matwejew hat allerdings keine Terror-Akte vollzogen, sondern gilt als einer der zentralen Köpfe in der russischen Ransomware-Szene. Er soll so mit diversen Angriffen auf US-Behörden, Unternehmen und Teile der kritischen Infrastruktur des Landes in Verbindung stehen. Hive, LockBit und Babuk seien Ransomware-Varianten, an deren Entwicklung und Verbreitung Matveev beteiligt war, hieß es. Diese hätten jeweils Schäden weit im Millionen-Bereich verursacht.
"Die Vereinigten Staaten werden Ransomware-Angriffe auf unsere Bevölkerung und unsere Institutionen nicht tolerieren", sagte Brian E. Nelson, Unterstaatssekretär des Finanzministeriums für Terrorismus und Finanzinformationen. "Ransomware-Akteure wie Matwejew werden für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen, und wir werden weiterhin alle verfügbaren Behörden und Instrumente nutzen, um uns gegen Cyber-Bedrohungen zu verteidigen."
Über das Kopfgeld hinaus wurden auch verschiedene Sanktionen gegen den Mann verhängt. Infolgedessen sind US-Unternehmen wie Banken verpflichtet, sämtliche Vermögenswerte Matwejews zu melden und zu blockieren. Wer Geschäfte mit ihm tätigt, muss außerdem selbst mit Sanktionen seitens des US-Finanzministeriums rechnen - was auch für ausländische Firmen und Personen gelten kann.
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Matwejew hat allerdings keine Terror-Akte vollzogen, sondern gilt als einer der zentralen Köpfe in der russischen Ransomware-Szene. Er soll so mit diversen Angriffen auf US-Behörden, Unternehmen und Teile der kritischen Infrastruktur des Landes in Verbindung stehen. Hive, LockBit und Babuk seien Ransomware-Varianten, an deren Entwicklung und Verbreitung Matveev beteiligt war, hieß es. Diese hätten jeweils Schäden weit im Millionen-Bereich verursacht.
Geschäfte blockiert
In einer Erklärung griff das Finanzministerium Russland scharf an und bezeichnete das Land als "Zufluchtsort für Ransomware-Akteure". Tatsächlich agieren mehrere Gruppen von dort aus weitgehend unbehelligt. Staatliche Stellen werden dort meist nicht tätig, sofern die Kriminellen keine russischen Bürger attackieren - und darauf achten diese auch möglichst genau."Die Vereinigten Staaten werden Ransomware-Angriffe auf unsere Bevölkerung und unsere Institutionen nicht tolerieren", sagte Brian E. Nelson, Unterstaatssekretär des Finanzministeriums für Terrorismus und Finanzinformationen. "Ransomware-Akteure wie Matwejew werden für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen, und wir werden weiterhin alle verfügbaren Behörden und Instrumente nutzen, um uns gegen Cyber-Bedrohungen zu verteidigen."
Über das Kopfgeld hinaus wurden auch verschiedene Sanktionen gegen den Mann verhängt. Infolgedessen sind US-Unternehmen wie Banken verpflichtet, sämtliche Vermögenswerte Matwejews zu melden und zu blockieren. Wer Geschäfte mit ihm tätigt, muss außerdem selbst mit Sanktionen seitens des US-Finanzministeriums rechnen - was auch für ausländische Firmen und Personen gelten kann.
Zusammenfassung
- US-Finanzministerium setzt 10 Mio. Kopfgeld auf Matwejew aus.
- Er soll hinter Ransomware-Angriffen auf US-Bürger stecken.
- US-Behörden greifen Russland scharf an.
- Sanktionen gegen Matwejew, US-Unternehmen müssen Vermögenswerte melden.
- Ausländische Firmen und Personen müssen mit Sanktionen rechnen.
- US-Finanzministerium: Ransomware-Angriffe werden nicht toleriert.
- Matwejew ist einer der zentralen Köpfe in der Ransomware-Szene.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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