Landeswährung destabilisiert:
Binance-Manager in Nigeria festgesetzt
Zwei hochrangige Manager der weltweit größten Kryptowährungs-Börse Binance werden aktuell in Nigeria festgehalten. Der afrikanische Staat wirft dem Unternehmen vor, einen maßgeblichen Beitrag an der Destabilisierung seines Währungssystems geleistet zu haben.
Beim Abflug seien beide offenbar noch davon ausgegangen, dass sie zu einer kurzen Geschäftsreise aufbrechen. Das Duo war am 25. Februar in Abuja gelandet. Nach einem ersten Treffen mit nigerianischen Beamten seien sie dann zurück ins Hotel gebracht und aufgefordert worden, ihre Sachen zu packen. Anschließend brachte man sie in ein "Gästehaus", das von Nigerias nationaler Sicherheitsbehörde betrieben wird.
Faktisch wurden die beiden Manager verhaftet und stehen seitdem unter Hausarrest. Aufgrund ihrer Staatsangehörigkeiten konnten Vertreter der US-amerikanischen und britischen Botschaften sie auch schon besuchen, wobei allerdings stets nigerianische Beamte anwesend waren, hieß es.
Wie die Vorwürfe gegen die Kryptobörse im Detail aussehen, ist aktuell noch unklar. Die wenigen bisher bekannten Informationen laufen darauf hinaus, dass die Strukturen von Binance eine entscheidende Rolle dabei gespielt haben sollen, rund 26 Milliarden Dollar nicht zurückverfolgbar aus dem Land zu schleusen - was die vergleichsweise kleine Volkswirtschaft vor gravierende Probleme stellt. Die nigerianische Regierung soll daraufhin eine Strafe von 10 Milliarden Dollar gegen das Unternehmen verhängt haben.
Siehe auch:
Der Plan: Eine kurze Dienstreise
Wie aus einem Bericht des Wall Street Journals hervorgeht, hatte die nigerianische Regierung Vertreter Binances eingeladen, um die Rolle der Kryptobörse bei den aktuellen Problemen des Landes zu erörtern. Das Unternehmen schickte daraufhin Tigran Gambaryan, den Leiter der Abteilung für Finanzkriminalität, und Nadeem Anjarwalla, den Leiter der Geschäfte in Afrika, in das Land.Beim Abflug seien beide offenbar noch davon ausgegangen, dass sie zu einer kurzen Geschäftsreise aufbrechen. Das Duo war am 25. Februar in Abuja gelandet. Nach einem ersten Treffen mit nigerianischen Beamten seien sie dann zurück ins Hotel gebracht und aufgefordert worden, ihre Sachen zu packen. Anschließend brachte man sie in ein "Gästehaus", das von Nigerias nationaler Sicherheitsbehörde betrieben wird.
Faktisch wurden die beiden Manager verhaftet und stehen seitdem unter Hausarrest. Aufgrund ihrer Staatsangehörigkeiten konnten Vertreter der US-amerikanischen und britischen Botschaften sie auch schon besuchen, wobei allerdings stets nigerianische Beamte anwesend waren, hieß es.
Milliardenforderungen
"Während es für uns unangebracht ist, den Inhalt der Behauptungen zu diesem Zeitpunkt zu kommentieren, können wir sagen, dass wir mit den nigerianischen Behörden zusammenarbeiten, um Nadeem und Tigran sicher zu ihren Familien nach Hause zu bringen", sagte ein Binance-Sprecher gegenüber dem Magazin CoinDesk. "Sie sind Profis mit der höchsten Integrität, und wir werden ihnen alle Unterstützung geben, die wir können. Wir vertrauen darauf, dass es eine schnelle Lösung in dieser Angelegenheit geben wird."Wie die Vorwürfe gegen die Kryptobörse im Detail aussehen, ist aktuell noch unklar. Die wenigen bisher bekannten Informationen laufen darauf hinaus, dass die Strukturen von Binance eine entscheidende Rolle dabei gespielt haben sollen, rund 26 Milliarden Dollar nicht zurückverfolgbar aus dem Land zu schleusen - was die vergleichsweise kleine Volkswirtschaft vor gravierende Probleme stellt. Die nigerianische Regierung soll daraufhin eine Strafe von 10 Milliarden Dollar gegen das Unternehmen verhängt haben.
Zusammenfassung
- Zwei Binance-Manager in Nigeria festgehalten
- Nigeria beschuldigt Binance der Währungsdestabilisierung
- Gambaryan und Anjarwalla zu Gesprächen eingeladen
- Nach Treffen unter Hausarrest in "Gästehaus" der Sicherheitsbehörden-
- US- und UK-Botschaften besuchten die Manager
- Binance will sich für sichere Heimkehr einsetzen
- Unklare Vorwürfe über 26 Milliarden Dollar Abfluss
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