Geldwäsche nicht verhindert:
Binance-Gründer zu Haftstrafe verurteilt
Im Prozess gegen den Gründer der Kryptobörse Binance, Changpeng Zhao, ist jetzt die Strafe verhängt worden. Der Manager muss vier Monate ins Gefängnis. Denn unter seiner Verantwortung wurden vorgeschriebene Schutzmaßnahmen gegen Geldwäsche nicht implementiert.
Binance habe die US-Gesetze in diesem Bereich in einem noch nie dagewesenen Ausmaß verletzt. Trotzdem kam der Gründer und ehemalige Chef des Angebotes noch relativ glimpflich davon. Das dürfte auch daran liegen, dass er sich im Prozess selbst schuldig bekannte und der Richter im Verfahrensverlauf zu der Überzeugung kam, dass Zhao Lehren aus seinem Fehlverhalten gezogen hat, berichtete das US-Magazin The Verge.
Somit folgte das Gericht den Forderungen der Staatsanwaltschaft nicht. Diese beantragte drei Jahre Gefängnis, das Doppelte des Richtwerts von 18 Monaten, weil der "Umfang und die Auswirkungen von Zhaos Fehlverhalten massiv waren", wie sie in ihrem Plädoyer ausführten. Sie schlugen auch vor, dass Zhaos Strafe "den erheblichen Schaden für die nationale Sicherheit der USA widerspiegeln sollte, der durch seine kriminellen Handlungen verursacht wurde".
Zhao hat in dem Prozess aber bereits zugestimmt, eine Geldstrafe in Höhe von 50 Millionen Dollar zu zahlen - ein Klacks im Vergleich zu dem geschätzten Vermögen von 33 Milliarden Dollar, das er mit Binance gemacht hat. Er sicherte auch zu, keine Berufung gegen eine Strafe von bis zu 18 Monaten einzulegen.
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Großes Ausmaß
Richter Richard Jones stellte in der Urteilsschrift fest, dass Zhao "das Wachstum und die Gewinne Binance' über die Einhaltung von US-Gesetzen und Vorschriften gestellt hat." Während das Gericht ein geringes Risiko einer Wiederholung der Tat sieht, stellte es dennoch fest, dass das Ausmaß des Verbrechens bemerkenswert ist.Binance habe die US-Gesetze in diesem Bereich in einem noch nie dagewesenen Ausmaß verletzt. Trotzdem kam der Gründer und ehemalige Chef des Angebotes noch relativ glimpflich davon. Das dürfte auch daran liegen, dass er sich im Prozess selbst schuldig bekannte und der Richter im Verfahrensverlauf zu der Überzeugung kam, dass Zhao Lehren aus seinem Fehlverhalten gezogen hat, berichtete das US-Magazin The Verge.
Somit folgte das Gericht den Forderungen der Staatsanwaltschaft nicht. Diese beantragte drei Jahre Gefängnis, das Doppelte des Richtwerts von 18 Monaten, weil der "Umfang und die Auswirkungen von Zhaos Fehlverhalten massiv waren", wie sie in ihrem Plädoyer ausführten. Sie schlugen auch vor, dass Zhaos Strafe "den erheblichen Schaden für die nationale Sicherheit der USA widerspiegeln sollte, der durch seine kriminellen Handlungen verursacht wurde".
Urteil wird akzeptiert
Zhaos Anwälte erklärten hingegen, dass Zhao überhaupt keine Haftstrafe verdiene, da "kein Angeklagter in einem auch nur annähernd ähnlichen Fall jemals zu einer Haftstrafe verurteilt wurde". Ihr Mandant sei außerdem von seinem Wohnort in den Vereinigten Arabischen Emiraten angereist, um sein Schuldbekenntnis abzulegen. Er sei seit fünfeinhalb Monaten in den USA, "weit weg von seinem Zuhause, seiner Partnerin und seinen kleinen Kindern", hieß es. Außerdem habe Binance Maßnahmen ergriffen, um die Anti-Geldwäsche-Verfahren zu verbessern.Zhao hat in dem Prozess aber bereits zugestimmt, eine Geldstrafe in Höhe von 50 Millionen Dollar zu zahlen - ein Klacks im Vergleich zu dem geschätzten Vermögen von 33 Milliarden Dollar, das er mit Binance gemacht hat. Er sicherte auch zu, keine Berufung gegen eine Strafe von bis zu 18 Monaten einzulegen.
Zusammenfassung
- Changpeng Zhao muss für vier Monate ins Gefängnis
- Zhao stellte Wachstum von Binance über US-Gesetze
- Richter sieht geringes Risiko einer Wiederholung
- Binance verletzte US-Gesetze in beispielloser Weise
- Zhao bekannte sich schuldig und zog Lehren
- Staatsanwaltschaft forderte ursprünglich drei Jahre Haft
- Zhao zahlt 50 Millionen Dollar Geldstrafe
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