Gigantismus: OpenAI-Chef sucht Leute, die ihm 7 Billionen Dollar geben
OpenAI-Chef Sam Altman sucht nach Partnern, die ihm Gelder in einer Menge zur Verfügung stellen, bei denen die Milliardeninvestitionen Microsofts wie ein beiläufiges Taschengeld wirken: Bis zu 7 Billionen Dollar sollen mit einer Investoren-Suche beschafft werden.
Klar ist dabei, dass es bei einer solchen Summe ohnehin keine Option gibt, die Sache mit einem einzelnen Geldgeber hinzubekommen. Es dürfte aber auch kein leichtes Unterfangen sein, dies mit einer größeren Gruppe hinzubekommen - immerhin überschreitet der genannte Betrag selbst die Werte der aktuell wertvollsten Unternehmen der Welt - Microsoft und Apple - zusammengenommen. Gelingt Altmans Investoren-Suche, würde er eher im Bereich der USA als größter Volkswirtschaft des Planeten agieren.
Entsprechend gehören zu den Gesprächspartnern des OpenAI-Chefs in dieser Sache finanzkräftige Akteure wie die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate, die nach neuen Anlagemöglichkeiten suchen, da Erdöl in den kommenden Jahrzehnten wohl seinen bisherigen Stellenwert verlieren wird.
Mit dem Kapital will Altman unter anderem die weltweiten Kapazitäten für die Herstellung von Chips ausbauen. Allein hierfür sieht er mehrere Billionen Dollar vor, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Der Plan zielt darauf ab, die aktuellen Probleme der Branche zu lösen, darunter auch die Knappheit an KI-Chips, die für das Training von Large Language Models (LLM) wie ChatGPT benötigt werden. Theoretisch könnte dies durchaus zu enormen Fortschritten im Bereich der generativen KI führen.
Dass es durchaus nicht nur eine fixe Idee ist, die etwa im Rahmen einer fröhlichen Zusammenkunft geäußert wurde, zeigen Altmans jüngste Aktivitäten. In den letzten Wochen hat sich Sam Altman mit dem Scheich Tahnoun bin Zayed al Nahyan der Vereinigten Arabischen Emirate, dem Chef von SoftBank, Masayoshi Son, und Vertretern von TSMC getroffen. Microsoft, das eine große Investition in OpenAI getätigt hat, weiß von den Bemühungen des Unternehmens, Geldmittel zu beschaffen, und Altman hat Berichten zufolge seine Pläne mit Microsoft-Chef Satya Nadella und Chief Technology Officer Kevin Scott besprochen.
Siehe auch:
Gigantische Summe ist kein Fehler
Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge, will Altman eine neue KI-Initiative starten, die sich mehr auf die Hardwareseite konzentriert, einschließlich maßgeschneiderter Chips für den Bereich. Um dies zu erreichen, soll sich Altman bereits im Gespräch mit verschiedenen potenziellen Investoren befinden.Klar ist dabei, dass es bei einer solchen Summe ohnehin keine Option gibt, die Sache mit einem einzelnen Geldgeber hinzubekommen. Es dürfte aber auch kein leichtes Unterfangen sein, dies mit einer größeren Gruppe hinzubekommen - immerhin überschreitet der genannte Betrag selbst die Werte der aktuell wertvollsten Unternehmen der Welt - Microsoft und Apple - zusammengenommen. Gelingt Altmans Investoren-Suche, würde er eher im Bereich der USA als größter Volkswirtschaft des Planeten agieren.
Entsprechend gehören zu den Gesprächspartnern des OpenAI-Chefs in dieser Sache finanzkräftige Akteure wie die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate, die nach neuen Anlagemöglichkeiten suchen, da Erdöl in den kommenden Jahrzehnten wohl seinen bisherigen Stellenwert verlieren wird.
Mit dem Kapital will Altman unter anderem die weltweiten Kapazitäten für die Herstellung von Chips ausbauen. Allein hierfür sieht er mehrere Billionen Dollar vor, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Der Plan zielt darauf ab, die aktuellen Probleme der Branche zu lösen, darunter auch die Knappheit an KI-Chips, die für das Training von Large Language Models (LLM) wie ChatGPT benötigt werden. Theoretisch könnte dies durchaus zu enormen Fortschritten im Bereich der generativen KI führen.
Man trifft sich
Altman hat dem Vernehmen nach vorgeschlagen, verschiedene Akteure wie Investoren, Chiphersteller, Energieversorger und andere zusammenzubringen, um spezielle Chip-Foundries aufzubauen, die die für die nächste Generation der KI erforderliche Hardware produzieren. Berichten zufolge sagte er auch, dass OpenAI ein großer Abnehmer dieser Chips sein wird, aber die Gespräche befänden sich noch in einem frühen Stadium.Dass es durchaus nicht nur eine fixe Idee ist, die etwa im Rahmen einer fröhlichen Zusammenkunft geäußert wurde, zeigen Altmans jüngste Aktivitäten. In den letzten Wochen hat sich Sam Altman mit dem Scheich Tahnoun bin Zayed al Nahyan der Vereinigten Arabischen Emirate, dem Chef von SoftBank, Masayoshi Son, und Vertretern von TSMC getroffen. Microsoft, das eine große Investition in OpenAI getätigt hat, weiß von den Bemühungen des Unternehmens, Geldmittel zu beschaffen, und Altman hat Berichten zufolge seine Pläne mit Microsoft-Chef Satya Nadella und Chief Technology Officer Kevin Scott besprochen.
Zusammenfassung
- OpenAI-Chef Altman sucht Investoren für bis zu 7 Billionen Dollar
- Neue KI-Initiative fokussiert auf Hardware und spezielle Chips
- Einzelner Geldgeber für Summe unrealistisch, Gruppe nötig
- Gespräche mit finanzstarken Akteuren, u.a. Regierung der VAE
- Ziel: Globale Chipproduktion ausbauen, Knappheit beheben
- Spezielle Chip-Foundries für nächste KI-Generation geplant
- Altman traf sich mit Scheich Tahnoun, SoftBank-Chef und TSMC-Vertretern
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