Vice.com: Die Seite des legendären Reportage-Mediums wird eingestellt
Die Webseite Vice war drei Jahrzehnte lang ein Fixpunkt in den Medien. Denn obwohl man einen eigenwilligen und extremen Stil pflegte, so gab es doch viele spannende Reportagen und Enthüllungsstorys. Nun endet diese Geschichte, die Vice-Seite wird nicht mehr bedient.
"Es ist für uns nicht länger kosteneffizient, unsere digitalen Inhalte so zu verbreiten, wie wir es bisher getan haben", so Dixon weiter. "In Zukunft werden wir Partnerschaften mit etablierten Medienunternehmen eingehen, um unsere digitalen Inhalte, einschließlich Nachrichten, auf deren globalen Plattformen zu verbreiten, während wir vollständig auf ein Studiomodell umstellen."
Das bedeutet konkret, dass es zwar weiterhin Vice-Inhalte geben soll, diese will man aber lizenzieren und sich auch auf Social-Media-Kanäle konzentrieren. Derzeit ist allerdings nicht ganz klar, ob Vice seine Seite komplett vom Netz nehmen wird oder diese nach wie vor online bleibt, aber nicht mehr gepflegt wird.
Vice kämpft schon länger mit Problemen. Vor nicht einmal einem Jahr konnte man die Pleite bzw. das Aus knapp abwenden, indem es von einem Käuferkonsortium der Fortress Investment Group übernommen wurde. Die Finanzspritze konnte die fundamentalen Probleme von Vice aber nicht lösen, nämlich dass es mit Werbung immer schwieriger wird, Inhalte zu monetarisieren. Dazu kommt, dass Publikationen immer mehr damit zu kämpfen haben, das Publikum direkt zu erreichen.
Siehe auch:
Vice und die sich "wandelnde Geschäftslandschaft"
Das gab Vice Media-CEO Bruce Dixon bekannt und kündigte dabei auch Entlassungen von mehreren hundert Mitarbeitern an. Dem Washington Post-Reporter Will Sommer wurde das interne Schreiben zugespielt, er veröffentlichte dieses auch auf Twitter bzw. X. "In der sich ständig wandelnden Geschäftslandschaft müssen wir uns anpassen und unsere Strategien optimal ausrichten, um langfristig wettbewerbsfähiger zu sein", schreibt Dixon."Es ist für uns nicht länger kosteneffizient, unsere digitalen Inhalte so zu verbreiten, wie wir es bisher getan haben", so Dixon weiter. "In Zukunft werden wir Partnerschaften mit etablierten Medienunternehmen eingehen, um unsere digitalen Inhalte, einschließlich Nachrichten, auf deren globalen Plattformen zu verbreiten, während wir vollständig auf ein Studiomodell umstellen."
Das bedeutet konkret, dass es zwar weiterhin Vice-Inhalte geben soll, diese will man aber lizenzieren und sich auch auf Social-Media-Kanäle konzentrieren. Derzeit ist allerdings nicht ganz klar, ob Vice seine Seite komplett vom Netz nehmen wird oder diese nach wie vor online bleibt, aber nicht mehr gepflegt wird.
Vice kämpft schon länger mit Problemen. Vor nicht einmal einem Jahr konnte man die Pleite bzw. das Aus knapp abwenden, indem es von einem Käuferkonsortium der Fortress Investment Group übernommen wurde. Die Finanzspritze konnte die fundamentalen Probleme von Vice aber nicht lösen, nämlich dass es mit Werbung immer schwieriger wird, Inhalte zu monetarisieren. Dazu kommt, dass Publikationen immer mehr damit zu kämpfen haben, das Publikum direkt zu erreichen.
Zusammenfassung
- Vice schließt seine Webseite nach drei Jahrzehnten
- CEO Dixon kündigt Entlassungen von Mitarbeitern an
- Interne Strategieänderung für mehr Wettbewerbsfähigkeit
- Inhalte künftig über Partnerplattformen und Social Media
- Unklarheit über komplette Abschaltung der Vice-Seite
- Vice wurde vor einem Jahr von Pleite gerettet
- Monetarisierung durch Werbung zunehmend problematisch
Siehe auch:
- Support-Ende: Microsoft Publisher wird im Oktober 2026 eingestellt
- Microsoft zieht die Reißleine: Windows Mixed Reality eingestellt
- Neues Outlook kommt: Aktuelle Version wird bis 2026 eingestellt
- Sony Pictures: Verkauf von DVDs und (Ultra HD) Blu-Rays eingestellt
- Backup-Software Macrium Reflect Free wird eingestellt - 3 Alternativen
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