Microsoft: Termin für eigenen Android- und iOS-Store steht nun fest
Von Seiten Microsofts gibt es jetzt endlich einen Termin für den vor einiger Zeit angekündigten Store für Smartphone-Plattformen. Dieser soll in wenigen Wochen starten, allerdings noch nicht in Form einer nativen App für Android und iOS.
Sarah Bond, die Chefin der Xbox-Abteilung bei Microsoft, erklärte nun auf der Bloomberg Technology Summit, dass der neue Store im Juli starten soll. Allerdings räumte sie auch ein, dass Microsoft erst einmal noch keinen nativen Store in Form einer App für Android oder gar iOS bereitstellen wird.
Stattdessen soll die neue Plattform erst einmal nur als Web-Angebot starten. Bond begründete dies damit, dass man so ein größeres Publikum und mehr Geräte erreichen kann. Das erschließt sich allerdings nicht so recht, denn es dürfte auf Dauer aufwendiger sein, Nutzer immer wieder zu einer Webseite zu locken, als sie einmalig dazu zu bringen, eine App zu installieren. Wahrscheinlich will Microsoft eher testen, ob sich die Sache überhaupt lohnt, bevor man Ressourcen in die Entwicklung eines nativen Stores investiert.
Bond erklärte, dass es auch geplant sei, zukünftig Spiele von Drittanbietern über die Plattform zu vermarkten. Details dazu würden aber erst noch ausgearbeitet, so dass sich hierzu noch nichts Konkreteres sagen lässt.
Siehe auch:
Keine native App
Die Ankündigung des Stores generierte vor allem deshalb einige Aufmerksamkeit, da sie nahezu parallel zur Öffnung der iOS-Plattform Apples für Drittanbieter-Stores erfolgte. Bereits damals war klar, dass Microsoft hier keine allgemeine Download-Plattform für diverse Anwendungen bereitstellen, sondern sich auf Spiele für die Mobile-Systeme konzentrieren wird.Sarah Bond, die Chefin der Xbox-Abteilung bei Microsoft, erklärte nun auf der Bloomberg Technology Summit, dass der neue Store im Juli starten soll. Allerdings räumte sie auch ein, dass Microsoft erst einmal noch keinen nativen Store in Form einer App für Android oder gar iOS bereitstellen wird.
Stattdessen soll die neue Plattform erst einmal nur als Web-Angebot starten. Bond begründete dies damit, dass man so ein größeres Publikum und mehr Geräte erreichen kann. Das erschließt sich allerdings nicht so recht, denn es dürfte auf Dauer aufwendiger sein, Nutzer immer wieder zu einer Webseite zu locken, als sie einmalig dazu zu bringen, eine App zu installieren. Wahrscheinlich will Microsoft eher testen, ob sich die Sache überhaupt lohnt, bevor man Ressourcen in die Entwicklung eines nativen Stores investiert.
Eigene Spiele
Microsoft wird in dem neuen Angebot erst einmal auch nur Spiele anbieten, die im eigenen Konzernverbund entwickelt werden. Dazu gehören Games wie die beliebten Candy Crush-Titel von King, die Microsoft mit dem Kauf von Activision Blizzard im letzten Oktober erworben hat. Auch Spiele wie Minecraft und Call of Duty Mobile würden wahrscheinlich dazu gehören.Bond erklärte, dass es auch geplant sei, zukünftig Spiele von Drittanbietern über die Plattform zu vermarkten. Details dazu würden aber erst noch ausgearbeitet, so dass sich hierzu noch nichts Konkreteres sagen lässt.
Zusammenfassung
- Microsofts neuer Store startet im Juli als Web-Angebot
- Fokus liegt auf Spielen, keine allgemeine Download-Plattform
- Angebot beschränkt sich zunächst auf Microsoft-eigene Spiele
- Zukünftig auch Spiele von Drittanbietern geplant
- Keine native App für Android und iOS zum Start
- Parallelität zur Öffnung von iOS für Drittanbieter-Stores
- Sarah Bond von Microsoft erläuterte Details auf Bloomberg Summit
Siehe auch:
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- POCO X8 Pro im Test: Viel Smartphone für einen recht kleinen Preis
- Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
- MagicPad 4: Honors Versuch zum Tablet-Gipfelsturm im Test
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Defekte SSDs: YouTuber kritisiert Garantiepraxis, will Samsung klagen
- Sony: Support-Ende macht 71 teure Audio- & Video-Geräte (fast) nutzlos
- Letzte Chance: Dauerhaft 300 GB für 14,99 Euro & monatlich kündbar
- Smartphones verhindern zahlreichen Teenager-Schwangerschaften
- SpaceX bricht bei Börsengang alle Rekorde, doch es bleiben Fragen
- Pokémon-Go-Spielerscans: Landen private Daten in Militärdrohnen?
- Erstmals töteten komplett autonome Drohnen auf dem Schlachtfeld
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen