Apple-Support warnt: Nasse iPhones nicht in Beutel mit Reis stecken
Ist es ein moderner Mythos oder ein echter und funktionierender Lifehack? Die Rede ist vom alten Trick mit dem nassen Smartphone und dem Reis. Bei Apple jedenfalls hält man nichts davon und rät, ein nass gewordenes iPhone nicht in einen Beutel mit Reis zu stecken.
Es gibt etliche Berichte, die behaupten, dass das funktioniert. Denn schließlich ist der Griff ins Klo oder das Waschbecken so alt wie das (hineingefallene) Handy selbst und immer wieder gibt es Leute und Webseiten, die schwören, dass Reis das Gerät wieder zum Leben erweckt hat. Doch es gibt auch genügend Menschen, die davor warnen und meinen, dass dies ein gefährlicher Mythos ist und die eher auf Kieselgel verweisen oder noch besser zum umgehenden Besuch eines Fachmanns raten.
Auch Apple ist wohl immer wieder mit diesem Hausmittel konfrontiert - und wie Macworld entdeckt hat, warnt der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino mittlerweile explizit davor. Denn in einem neuen Support-Dokument von Apple beschreibt das Unternehmen, was zu tun ist, wenn das iPhone eine Flüssigkeitswarnung anzeigt.
Der Apple-Support gibt hier Tipps, wie man ein Smartphone im Fall des Falles trocknen bzw. auf seine Funktionstüchtigkeit überprüfen kann. Man teilt aber auch mit, wie es eben nicht funktioniert:
Und diese Tipps sollte man auch berücksichtigen, jedenfalls dann, wenn man nicht annimmt, dass Apple nur will, dass die Kunden ein neues iPhone kaufen sollen. Siehe auch:
- Mythos oder Lifehack: Reis bei nassem Smartphone
- Apple rät von Reis bei nassen iPhones ab
- Alte Methode trotz wassergeschützter Handys verbreitet
- Einige schwören auf Reis, andere warnen davor
- Apple warnt vor Schäden durch Reis im Support-Dokument
- Keine externen Wärmequellen zur Trocknung nutzen
- Eindringen von Fremdkörpern in den Connector vermeiden
Geniales Hausmittel oder moderner Mythos?
Es ist der vielleicht älteste Tipp der Smartphone-Welt und ist auch heute noch weitverbreitet, und zwar obwohl viele Mobiltelefone heutzutage gut gegen Wasser und Feuchtigkeit geschützt sind. Gemeint ist der "Trick", ein aufgrund eines Wasserschadens bzw. -kontakts nicht funktionierendes Handy in Reis zu stecken und den dazugehörigen Beutel mindestens 24 Stunden lang zu verschließen.Es gibt etliche Berichte, die behaupten, dass das funktioniert. Denn schließlich ist der Griff ins Klo oder das Waschbecken so alt wie das (hineingefallene) Handy selbst und immer wieder gibt es Leute und Webseiten, die schwören, dass Reis das Gerät wieder zum Leben erweckt hat. Doch es gibt auch genügend Menschen, die davor warnen und meinen, dass dies ein gefährlicher Mythos ist und die eher auf Kieselgel verweisen oder noch besser zum umgehenden Besuch eines Fachmanns raten.
Auch Apple ist wohl immer wieder mit diesem Hausmittel konfrontiert - und wie Macworld entdeckt hat, warnt der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino mittlerweile explizit davor. Denn in einem neuen Support-Dokument von Apple beschreibt das Unternehmen, was zu tun ist, wenn das iPhone eine Flüssigkeitswarnung anzeigt.
Der Apple-Support gibt hier Tipps, wie man ein Smartphone im Fall des Falles trocknen bzw. auf seine Funktionstüchtigkeit überprüfen kann. Man teilt aber auch mit, wie es eben nicht funktioniert:
- Trockne das iPhone nicht mithilfe einer externen Wärmequelle oder eines Luftstrahls.
- Führe keine Fremdkörper wie Wattestäbchen, Küchenpapier o. Ä. in den Connector ein.
- Lege das iPhone nicht in einen Sack Reis, da es durch kleine Reiskörnchen beschädigt werden könnte.
Und diese Tipps sollte man auch berücksichtigen, jedenfalls dann, wenn man nicht annimmt, dass Apple nur will, dass die Kunden ein neues iPhone kaufen sollen. Siehe auch:
- Apple stoppt angeblich nach Problemen die Tests für faltbare iPhones
- iPhone 16-Modelle könnten größere Akkus haben - aber nicht alle
- Insider bestätigt: Apple arbeitet weiter an zwei Falt-iPhone-Prototypen
- Pegasus-Nachfolger: Neue Startups liefern bereits iPhone-Staatstrojaner
- Neues iPhone-Update: Apple veröffentlicht iOS 17.4 Beta 2
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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