Mozilla hat eine neue Chefin, die umstrittene CEO Mitchell Baker geht
Die Mozilla Foundation genießt dank des Open-Source-Ansatzes von Produkten wie Firefox einen guten Ruf, hinter den Kulissen der Stiftung geht es aber teils ruppig zu. Immer wieder im Zentrum war CEO Mitchell Baker. Sie nahm nun aber etwas überraschend (erneut) den Hut.
Nun kündigte sie aber wieder ihren Abschied aus dieser Funktion an. In einem Blogbeitrag (via The Register) begründet Baker ihren Rücktritt folgendermaßen: "In meinen 25 Jahren bei Mozilla habe ich viele Hüte getragen, und dieser Schritt ist von dem Wunsch getrieben, unseren Fokus und unsere Führung für die kommenden Herausforderungen zu straffen. Ich habe das Mozilla-Geschäft durch eine Zeit des Wandels geführt und gleichzeitig die breitere Mission von Mozilla überwacht. Es hat sich gezeigt, dass beide Bereiche eine engagierte Vollzeitführung brauchen."
Allerdings ist das wohl größtenteils Eigen-PR. Denn Baker war alles andere als unumstritten. Hauptgrund für die anhaltende Kritik war ihr Gehalt. Denn dieses ist in den vergangenen Jahren immer wieder erhöht worden - während die Marktanteile von Firefox nach unten gegangen sind.
Die neue Chefin der Mozilla Corporation ist Laura Chambers, die seit 2021 im Aufsichtsrat sitzt und zuvor für Firmen für eBay, PayPal und Skype in Management-Positionen tätig war. "Heute freue ich mich darauf, die Position des CEO zu übernehmen, während wir weiter hart daran arbeiten, ein besseres Internet aufzubauen ... ein Internet, das nicht von Negativität und Zwietracht dominiert wird, sondern das unsere größten Hoffnungen auf menschlichen Fortschritt feiert, verkörpert und unterstützt", schreibt Chambers auf LinkedIn.
Siehe auch:
Zweiter CEO-Rücktritt von Mitchell Baker
Für Mozilla sind turbulente Wechsel an der Spitze nicht unbedingt neu, das betrifft auch die Personalie Mitchell Baker. Denn die heute 67-jährige Juristin war bereits von 2005 bis 2008 Chief Executive Officer (CEO) bei der Mozilla Corporation, also des kommerziellen Arms der Stiftung. Sie kehrte 2019 zunächst interimistisch und im April 2020 dann vollständig als Chefin des unter anderem für Firefox verantwortlichen Unternehmens zurück.Nun kündigte sie aber wieder ihren Abschied aus dieser Funktion an. In einem Blogbeitrag (via The Register) begründet Baker ihren Rücktritt folgendermaßen: "In meinen 25 Jahren bei Mozilla habe ich viele Hüte getragen, und dieser Schritt ist von dem Wunsch getrieben, unseren Fokus und unsere Führung für die kommenden Herausforderungen zu straffen. Ich habe das Mozilla-Geschäft durch eine Zeit des Wandels geführt und gleichzeitig die breitere Mission von Mozilla überwacht. Es hat sich gezeigt, dass beide Bereiche eine engagierte Vollzeitführung brauchen."
Allerdings ist das wohl größtenteils Eigen-PR. Denn Baker war alles andere als unumstritten. Hauptgrund für die anhaltende Kritik war ihr Gehalt. Denn dieses ist in den vergangenen Jahren immer wieder erhöht worden - während die Marktanteile von Firefox nach unten gegangen sind.
Die neue Chefin der Mozilla Corporation ist Laura Chambers, die seit 2021 im Aufsichtsrat sitzt und zuvor für Firmen für eBay, PayPal und Skype in Management-Positionen tätig war. "Heute freue ich mich darauf, die Position des CEO zu übernehmen, während wir weiter hart daran arbeiten, ein besseres Internet aufzubauen ... ein Internet, das nicht von Negativität und Zwietracht dominiert wird, sondern das unsere größten Hoffnungen auf menschlichen Fortschritt feiert, verkörpert und unterstützt", schreibt Chambers auf LinkedIn.
Zusammenfassung
- Mozilla-CEO Mitchell Baker verlässt überraschend erneut ihren Posten
- Baker war von 2005 bis 2008 und ab 2019 CEO der Mozilla Corporation
- Sie begründet Rücktritt mit Wunsch nach fokussierter Führung
- Kritik an Bakers Gehaltserhöhungen bei sinkenden Marktanteilen
- Laura Chambers wird neue Chefin der Mozilla Corporation
- Chambers will für ein positives Internet ohne Negativität und Zwietracht arbeiten
Siehe auch:
- Mozilla wirft Microsoft manipulative "Dark Patterns"-Taktiken vor
- Richter im Fall Google wusste nicht, ob "Mozilla" Browser oder Suche ist
- Mozilla nennt Termin für Firefox-Supportende unter Windows 7, 8, 8.1
- Mozilla stoppt nervige VPN-Eigenwerbung im Vollbild in Firefox
- Firefox-Update: Mozilla behebt Abstürze mit Intel Gemini Lake-Prozessor
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