Mozilla schmeißt Leute raus, streicht Projekte und setzt auf KI

Der Firefox-Hersteller Mozilla hat sich entschieden, die Ressourcen für mehrere Entwicklungs-Projekte zusammenzukürzen. Teils ist sogar mit einer kompletten Einstellung zu rechnen. Im Zuge dessen gibt es auch Entlassungen.
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Aus für mozilla.social

60 Mitarbeiter werden das Unternehmen bald verlassen müssen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Vor allem die Produktentwicklung wird von den Stellenstreichungen betroffen sein. Die Zahl entspricht etwa 5 Prozent der aktuellen Gesamtbelegschaft.

"Wir reduzieren die Investitionen in einige Produkte, um uns auf Bereiche zu konzentrieren, die unserer Meinung nach die größten Erfolgschancen haben", heißt es in einer Erklärung Mozillas. "Wir beabsichtigen, unsere Ressourcen auf Produkte wie Firefox Mobile zu konzentrieren, wo es eine vielversprechende Möglichkeit gibt zu wachsen und ein besseres Modell für die Branche zu etablieren."


Mozilla zieht sich im Zuge dessen von seiner Mastodon-basierten Social-Media-Plattform mozilla.social zurück und wird sich stattdessen mit einem viel kleineren Team am Mastodon-Ökosystem beteiligen, hieß es. Auch die Produkte für die Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre von Verbrauchern - Mozilla VPN, Relay und Online-Footprint Scrubber, das gerade als Mozilla Monitor Plus angekündigt wurde - werden aufgegeben.

VR ist tot

Die Arbeit an den virtuellen 3D-Welten von Hubs wird aufgrund mangelnden Interesses und mangelnder Nachfrage eingestellt. Das Unternehmen kündigte an, dass es den Kunden zu einem späteren Zeitpunkt einen Plan für einen geordneten Ausstieg mitteilen wird. Aktuell war aber nicht in Erfahrung zu bringen, wann dies der Fall sein wird.

Mehr Engagement will man hingegen in den KI-Bereich stecken, der in der gesamten Branche boomt. "Im Jahr 2023 begann die generative KI, die Industrielandschaft rapide zu verändern", heißt es in dem Memo der Firmenleitung. "Mozilla ergriff die Gelegenheit, vertrauenswürdige KI in Firefox einzubringen, vor allem durch die Übernahme von Fakespot und die darauffolgende Produktintegration. Weiterhin ist die Suche nach großartigen Inhalten immer noch ein wichtiger Anwendungsfall für das Internet. Daher werden wir als Teil der heutigen Änderungen Pocket, Content und die KI/ML-Teams, die Inhalte unterstützen, mit der Firefox-Organisation zusammenbringen."

Zusammenfassung
  • Mozilla kürzt Ressourcen für mehrere Projekte
  • 60 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen
  • Fokus auf Erfolg versprechende Bereiche wie Firefox Mobile
  • Rückzug von mozilla.social und Fokus auf kleines Team
  • Einstellung von Mozilla VPN, Relay und Online-Footprint Scrubber
  • Arbeit an 3D-Welten Hubs wird wegen Desinteresse gestoppt
  • Investition in KI-Bereich, Integration von Fakespot in Firefox

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