Samsung-Manager: Es gibt gar keine "echten" Smartphone-Fotos
Fotos von Smartphone-Kameras werden inzwischen seit geraumer Zeit direkt optimiert. Samsung schien damit im letzten Jahr etwas zu weit zu gehen - allerdings führte die Debatte nicht etwa zu einem Einlenken - im Gegenteil.
Das sieht Samsung-Manager Patrick Chomet allerdings nicht so. "Letztes Jahr gab es ein schönes Video von Marques Brownlee über das Mondbild. Alle fragten sich: 'Ist es eine Fälschung? Ist es keine Fälschung?' Es gab eine Debatte darüber, was ein echtes Bild ist. Und tatsächlich gibt es so etwas wie ein echtes Bild nicht", sagte er unlängst gegenüber TechRadar.
Aus seiner Sicht werde ohnehin lediglich ein bearbeitetes Abbild der Realität reproduziert, sobald ein elektronischer Sensor zwischengeschaltet ist. Zuletzt kamen KI-Technologien dazu, die das Ergebnis der Aufnahme verbesserten - aber auch zuvor kamen bereits diverse Filter, der Autofokus und der Zoom zum Einsatz, um ein möglichst gutes Bild hinzubekommen.
Samsung selbst wolle den Nutzern im Kern zwei Wege bieten: Eine Möglichkeit, "den Moment" einzufangen, und eine Möglichkeit, "eine neue Realität" zu schaffen. Beide nutzen KI, so der Manager - aber sie erhalten jeweils entsprechende Wasserzeichen und Metadaten, "um sicherzustellen, dass die Menschen den Unterschied verstehen". Siehe auch:
Debatte um KI-Bearbeitung
Es ist inzwischen fast ein Jahr her, dass die Diskussion um die Space Zoom-Funktion in Samsung-Smartphones entbrannte. Denn diese lieferte zwar durchaus beeindruckende Bilder vom Mond am nächtlichen Himmel, es wurde aber schnell klar, dass in den Aufnahmen Details zu sehen waren, die sich mit der Smartphone-Optik überhaupt nicht einfangen ließen. Hier schien es die zwischengeschaltete Bildbearbeitung mit KI-Unterstützung schlicht zu übertreiben.Das sieht Samsung-Manager Patrick Chomet allerdings nicht so. "Letztes Jahr gab es ein schönes Video von Marques Brownlee über das Mondbild. Alle fragten sich: 'Ist es eine Fälschung? Ist es keine Fälschung?' Es gab eine Debatte darüber, was ein echtes Bild ist. Und tatsächlich gibt es so etwas wie ein echtes Bild nicht", sagte er unlängst gegenüber TechRadar.
Aus seiner Sicht werde ohnehin lediglich ein bearbeitetes Abbild der Realität reproduziert, sobald ein elektronischer Sensor zwischengeschaltet ist. Zuletzt kamen KI-Technologien dazu, die das Ergebnis der Aufnahme verbesserten - aber auch zuvor kamen bereits diverse Filter, der Autofokus und der Zoom zum Einsatz, um ein möglichst gutes Bild hinzubekommen.
Zwei Wege
Allerdings geht die Strategie Samsungs hier auch über ein schlichtes "nichts ist wahr, alles ist erlaubt" hinaus, wie die Kollegen von The Verge herausarbeiten. Schon Chomets hatte sich differenzierter geäußert, als es auf den ersten Blick schien. Er erklärte beispielsweise, dass eine Regulierung der Branche hinsichtlich des Umgangs mit KI in der Bildbearbeitung durchaus geboten sei.Samsung selbst wolle den Nutzern im Kern zwei Wege bieten: Eine Möglichkeit, "den Moment" einzufangen, und eine Möglichkeit, "eine neue Realität" zu schaffen. Beide nutzen KI, so der Manager - aber sie erhalten jeweils entsprechende Wasserzeichen und Metadaten, "um sicherzustellen, dass die Menschen den Unterschied verstehen". Siehe auch:
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