Samsung will 'Kamera-Buckel' bei Smartphones mit Metalinsen ersetzen
Samsung arbeitet nach eigenen Angaben daran, die zuletzt immer weiter wachsenden "Kamera-Buckel" von Smartphones unnötig zu machen. Dazu will der koreanische Elektronikriese das Konzept der sogenannten Metalinsen nutzen, die an die Stelle herkömmlicher Optiken treten sollen.
Wie Petapixel berichtet, hat Samsung vor einigen Tagen anlässlich der Industrieveranstaltung Nano Korea 2021 verlauten lassen, dass seine Sparte Samsung Electro-Mechanic daran arbeitet, sogenannte Metalinsen für den Massenmarkt tauglich zu machen. Statt herkömmlicher Linsen und Mechanik sollen die neuartigen Linsen eine Beschichtung aus Nanostrukturen nutzen, um Licht auf den Kamerasensor zu leiten.
Im Zuge eines Forschungsprojekts am MIT konnte bereits eine Kamera mit einer Metalinse geschaffen werden, die zwar keine beweglichen Teile hat, aber dennoch auf bestimmte Objekte fokussieren kann. An der Unversität von Ottawa in Kanada wurde bereits ein Metalens-System entwickelt, das im Grunde in der Lage ist, die Optik moderner, größerer Digitalkameras zu ersetzen.
Mit dem Startup Metalenz gibt es außerdem bereits erste Versuche, die Technologie zu kommerzialisieren und in Smartphones zu Einsatz zu bringen. Samsung will seinerseits nun daran arbeiten, Metalinsen mit Nanopartikel zwischen der Glasabdeckung der Kamera und dem Sensor zu platzieren, um so die gebogenen optischen Linsen aktueller Geräte überflüssig zu machen. Anfangs soll die Technologie in Samsungs eigenen Geräten Einzug halten, bevor dann auch externe Kunden damit versorgt werden können.
Nanobeschichtung leitet Licht wie eine normale Linse um
Erste Erfolge in Sachen Metalinsen gibt es bereits. So bewiesen verschiedene Forschungseinrichtungen, dass zum Beispiel mit einer Beschichtung aus Quarz und Titandioxid kleine "Türme" oder "Pfeiler" im Nanometermaßstab geschaffen werden können, die das einfallende Licht so brechen, dass es fokussiert auf einen dahinterliegenden Bildsensor fallen kann.Im Zuge eines Forschungsprojekts am MIT konnte bereits eine Kamera mit einer Metalinse geschaffen werden, die zwar keine beweglichen Teile hat, aber dennoch auf bestimmte Objekte fokussieren kann. An der Unversität von Ottawa in Kanada wurde bereits ein Metalens-System entwickelt, das im Grunde in der Lage ist, die Optik moderner, größerer Digitalkameras zu ersetzen.
Mit dem Startup Metalenz gibt es außerdem bereits erste Versuche, die Technologie zu kommerzialisieren und in Smartphones zu Einsatz zu bringen. Samsung will seinerseits nun daran arbeiten, Metalinsen mit Nanopartikel zwischen der Glasabdeckung der Kamera und dem Sensor zu platzieren, um so die gebogenen optischen Linsen aktueller Geräte überflüssig zu machen. Anfangs soll die Technologie in Samsungs eigenen Geräten Einzug halten, bevor dann auch externe Kunden damit versorgt werden können.
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