Netflix bezeichnet Vision Pro als zu "unbedeutend" für eigene App
In einer Woche werden erste Vorbesteller ihre Vision Pro aufsetzen und ausprobieren können, wie sich Apples Mixed-Reality-Interpretation anfühlt. Dabei werden die Nutzer aber keine native Netflix-App bekommen und der Streamingdienst erklärte nun auch, warum das so ist.
Auch die Vorbesteller-Zahlen erzählen mehrere Geschichten: Denn einerseits klingen (geschätzte) 180.000 am ersten Wochenende der Verfügbarkeit verkaufte Stück nach einem großen Erfolg, andererseits haben hier vermutlich weitgehend oder ausschließlich Apple-Fans zugegriffen - die breite Masse wartet hingegen ab bzw. kann oder will sich die 3500 Dollar teure Brille nicht leisten.
Bei Netflix gehört man wohl zur "Abwarten"-Gruppe, denn der Streamingdienst hat bereits kurz vor Start bekannt gegeben, dass man keine eigene Vision Pro-App anbieten wird. Erklärt wurde diese Entscheidung bisher jedoch nicht. Nun hat sich Co-CEO Greg Peters erstmals konkret dazu geäußert, in einem Interview mit Stratechery (via 9to5Mac) sprach der Netflix-Manager über diesen Schritt.
Laut Peters ist Vision Pro als Produkt einfach noch "so unbedeutend", dass es für die meisten Netflix-Nutzer nicht wichtig ist. Das könne sich allerdings jederzeit ändern, so Peters, da man "ständig" in Gesprächen mit Apple sei.
Peters: "Es ist nicht so, dass wir nicht gewillt wären, eine App auf Vision Pro zu haben, aber selbst, wenn man bedenkt, dass wir eine möglichst flächendeckende Verbreitung auf den Geräten anstreben, versuchen wir bei den Entscheidungen, die dazu führen, sehr genau abzuwägen: 'Wie hoch ist der Aufwand für die Integration auf einer bestimmten Anzahl von Geräten und was ist der Nutzen für die Mitglieder, die wir bedienen?'"
Laut dem Netflix-Manager müsse man darauf achten, "dass wir nicht in Bereiche investieren, die sich nicht wirklich lohnen, und ich würde sagen, wir werden sehen, wie sich die Dinge mit Vision Pro entwickeln." Schließlich meinte er, dass das Gerät im Moment so "unbedeutend" sei, "dass es für die meisten unserer Mitglieder nicht wirklich relevant ist."
Siehe auch:
Vision Pro: Für Apple-Fans oder die breite Masse?
Als Apple seine Vision Pro-Brille vorgestellt hat, war der Hype groß, ja sogar gewaltig. Denn das Headset verspricht ein durchaus völlig neuartiges Erlebnis. Mittlerweile ist das Headset in den USA auch schon vorbestellbar und erste Journalisten durften Vision Pro auch bereits ausprobieren. Deren Eindrücke waren zwar weitgehend positiv, aber nicht nur, denn es wurde auch so manche Kritik geäußert.Auch die Vorbesteller-Zahlen erzählen mehrere Geschichten: Denn einerseits klingen (geschätzte) 180.000 am ersten Wochenende der Verfügbarkeit verkaufte Stück nach einem großen Erfolg, andererseits haben hier vermutlich weitgehend oder ausschließlich Apple-Fans zugegriffen - die breite Masse wartet hingegen ab bzw. kann oder will sich die 3500 Dollar teure Brille nicht leisten.
Bei Netflix gehört man wohl zur "Abwarten"-Gruppe, denn der Streamingdienst hat bereits kurz vor Start bekannt gegeben, dass man keine eigene Vision Pro-App anbieten wird. Erklärt wurde diese Entscheidung bisher jedoch nicht. Nun hat sich Co-CEO Greg Peters erstmals konkret dazu geäußert, in einem Interview mit Stratechery (via 9to5Mac) sprach der Netflix-Manager über diesen Schritt.
Laut Peters ist Vision Pro als Produkt einfach noch "so unbedeutend", dass es für die meisten Netflix-Nutzer nicht wichtig ist. Das könne sich allerdings jederzeit ändern, so Peters, da man "ständig" in Gesprächen mit Apple sei.
Peters: "Es ist nicht so, dass wir nicht gewillt wären, eine App auf Vision Pro zu haben, aber selbst, wenn man bedenkt, dass wir eine möglichst flächendeckende Verbreitung auf den Geräten anstreben, versuchen wir bei den Entscheidungen, die dazu führen, sehr genau abzuwägen: 'Wie hoch ist der Aufwand für die Integration auf einer bestimmten Anzahl von Geräten und was ist der Nutzen für die Mitglieder, die wir bedienen?'"
Laut dem Netflix-Manager müsse man darauf achten, "dass wir nicht in Bereiche investieren, die sich nicht wirklich lohnen, und ich würde sagen, wir werden sehen, wie sich die Dinge mit Vision Pro entwickeln." Schließlich meinte er, dass das Gerät im Moment so "unbedeutend" sei, "dass es für die meisten unserer Mitglieder nicht wirklich relevant ist."
Zusammenfassung
- Erste Vorbesteller testen bald Apples Vision Pro
- Netflix-App für Vision Pro wird nicht erscheinen
- Positive, aber auch kritische Eindrücke von Journalisten
- 180.000 verkaufte Einheiten am ersten Wochenende
- Netflix sieht Vision Pro als aktuell "unbedeutend" an
- Co-CEO Greg Peters äußert sich zu fehlender App
- Netflix wägt Aufwand und Nutzen für Mitglieder ab
Siehe auch:
- Vision Pro: So viele Headsets hat Apple am ersten Wochenende verkauft
- Apple Vision Pro-Reparaturen werden so richtig teuer
- Apple Vision Pro: Preise schnellen bei eBay durch die Decke
- Netflix, Youtube, Spotify: Lassen Entwickler Vision Pro im Regen stehen?
- Keine eigene App: Netflix verweigert sich Apples Vision Pro-Headset
Thema:
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