Sierra Space lässt neuartiges aufblasbares Weltraum-Habitat platzen
Noch kürzlich dachten die meisten, wenn es um das Thema Eroberung des Weltraums geht, dass hier die Internationale Raumstation gemeint ist, doch das ist nicht mehr der Fall. Immer mehr Unternehmen drängen ins All bzw. testen neuartige Lösungen: wie Sierra Space.
Die Idee ist wie erwähnt simpel: Statt die Elemente einer Raumstation in ihrer finalen Form zu bauen und in den Weltraum zu bringen, würde ein aufblasbares Habitat es schaffen, in nur einem Start ein Drittel des aktuellen Volumens der Internationalen Raumstation (ISS) in den Weltraum zu bringen. Das Habitat kann in eine Standard-Fünf-Meter-Raketenverkleidung verpackt werden und bläst sich in der Umlaufbahn auf die Größe eines dreistöckigen Wohnhauses auf, erklärt Sierra in einer Mitteilung.
Das ist freilich nur ein Teil des Puzzlestücks, denn ein solches Habitat wäre weitgehend leer - allerdings ist auch leerer Platz im Weltraum ein kostbares "Gut". Zudem will Sierra Space eine Art Gesamtpaket bieten und nicht nur die Habitate entwickeln und bauen, sondern diese auch gleich mit eigenen Raketen in den Weltraum befördern.
Das aktuelle Habitat, das Sierra Large Integrated Flexible Environment, kurz LIFE, nennt, besteht aus sogenannten "Softgoods". Das sind im Wesentlichen gewebte Hightech-Stoffe, die sich starr verhalten, wenn sie einmal aufgeblasen sind. Gemeinsam mit der NASA und unter Berücksichtigung von Standards der US-amerikanischen Weltraumagentur wollte man nun herausfinden, welchen Druck ein solches Habitat aushält.
Im nun durchgeführten Test erreichte die Habitat-Einheit einen Druck von 77 psi, bevor es platzte, was den von der NASA empfohlenen Wert von 60,8 psi deutlich übersteigt (um 27 Prozent). Im Video kann man das bei Marke 5:55 sehen.
Siehe auch:
Platzsparend und deshalb billig
Ein aufblasbares Weltraum-Habitat: Diese Idee klingt simpel und praktisch, doch wie realistisch ist sie? Diese Frage stellte sich Sierra Space und es ist eine wichtige und auch berechtigte. Denn ein solches Element könnte die Besiedlung des Weltraums entscheidend voranbringend und vielleicht sogar revolutionieren.Die Idee ist wie erwähnt simpel: Statt die Elemente einer Raumstation in ihrer finalen Form zu bauen und in den Weltraum zu bringen, würde ein aufblasbares Habitat es schaffen, in nur einem Start ein Drittel des aktuellen Volumens der Internationalen Raumstation (ISS) in den Weltraum zu bringen. Das Habitat kann in eine Standard-Fünf-Meter-Raketenverkleidung verpackt werden und bläst sich in der Umlaufbahn auf die Größe eines dreistöckigen Wohnhauses auf, erklärt Sierra in einer Mitteilung.
Sierra Space erklärt sein aufblasbares Habitat und lässt es platzen
Das ist freilich nur ein Teil des Puzzlestücks, denn ein solches Habitat wäre weitgehend leer - allerdings ist auch leerer Platz im Weltraum ein kostbares "Gut". Zudem will Sierra Space eine Art Gesamtpaket bieten und nicht nur die Habitate entwickeln und bauen, sondern diese auch gleich mit eigenen Raketen in den Weltraum befördern.
Das aktuelle Habitat, das Sierra Large Integrated Flexible Environment, kurz LIFE, nennt, besteht aus sogenannten "Softgoods". Das sind im Wesentlichen gewebte Hightech-Stoffe, die sich starr verhalten, wenn sie einmal aufgeblasen sind. Gemeinsam mit der NASA und unter Berücksichtigung von Standards der US-amerikanischen Weltraumagentur wollte man nun herausfinden, welchen Druck ein solches Habitat aushält.
Im nun durchgeführten Test erreichte die Habitat-Einheit einen Druck von 77 psi, bevor es platzte, was den von der NASA empfohlenen Wert von 60,8 psi deutlich übersteigt (um 27 Prozent). Im Video kann man das bei Marke 5:55 sehen.
Zusammenfassung
- Private Unternehmen wie Sierra Space erobern zunehmend das All
- Aufblasbare Weltraum-Habitate könnten Besiedlung revolutionieren
- Ein Start könnte ein Drittel des ISS-Volumens ins All bringen
- Sierra plant, Habitate und Transport ins All als Paket anzubieten
- Material der Habitate verhält sich starr nach dem Aufblasen
- Sierra LIFE-Habitat besteht aus hochtechnologischen Geweben
- Getestetes Habitat hielt 27% mehr Druck aus als NASA-Standard
Siehe auch:
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