SMS aus dem Weltall: SpaceX startet ersten Satelliten für T-Mobile
SpaceX hat zum Jahresstart eine Reihe neuer Satelliten in die Umlaufbahn gebracht. Dabei handelt es sich um einen ganz besonderen Start, denn die Satelliten tragen experimentelle Mobilfunkfunktionen, die im Auftrag von T-Mobile USA künftig aus dem All Handys anfunken.
Der "Direct to Cell Service" gehört zu der "Coverage Above and Beyond-Initiative", die von T-Mobile und SpaceX eigentlich schon für das Jahr 2022 angekündigt wurde.
Die Initiative zielt darauf ab, die Vereinigten Staaten flächendeckend mit Mobilfunkanschlüssen zu versorgen, um Funklöcher zu beseitigen. Da sich die Satelliten nun in der Umlaufbahn befinden, plant T-Mobile, bald mit Feldtests zu beginnen.
Laut T-Mobile funktioniert der Direct to Cell Service mit bestehenden Smartphones - es wird keine zusätzliche Hardware benötigt.
Starlink-Satelliten Gen 2. mit Direct-to-Cell
Das Unternehmen plant, in Kürze zunächst einen Textdienst über die Starlink-Satelliten anzubieten und in den kommenden Jahren dann auch eine Anrufoption einzurichten. Dies wird es Nutzern an abgelegenen Orten ermöglichen, auch ohne umfangreiche Funkhardware mit anderen in Verbindung zu treten.
Siehe auch:
Erste Satelliten mit Mobilfunkdienst in Erdumlaufbahn
Es ist das erste Mal, dass SpaceX Satelliten mit Mobilfunkdiensten in die niedrige Erdumlaufbahn gebracht hat. In einer Pressemitteilung von T-Mobile heißt es, dass das Unternehmen mit SpaceX zusammengearbeitet hat, um eine Reihe von Starlink-Satelliten für den sogenannten "Direct to Cell Service" zu starten.Der "Direct to Cell Service" gehört zu der "Coverage Above and Beyond-Initiative", die von T-Mobile und SpaceX eigentlich schon für das Jahr 2022 angekündigt wurde.
Die Initiative zielt darauf ab, die Vereinigten Staaten flächendeckend mit Mobilfunkanschlüssen zu versorgen, um Funklöcher zu beseitigen. Da sich die Satelliten nun in der Umlaufbahn befinden, plant T-Mobile, bald mit Feldtests zu beginnen.
Vorläufige Tests
Die Federal Communications Commission (FCC) hatte den beiden Unternehmen bereits Mitte Dezember eine vorläufige Autorisierung für die Durchführung von Tests zur Datenübertragung von Satelliten direkt auf Smartphones erteilt. Das war im Grunde auch der Startschuss, dass SpaceX Satelliten mit der entsprechenden technischen Ausstattung ins All schießen darf.Laut T-Mobile funktioniert der Direct to Cell Service mit bestehenden Smartphones - es wird keine zusätzliche Hardware benötigt.
Starlink-Satelliten Gen 2. mit Direct-to-Cell
Das Unternehmen plant, in Kürze zunächst einen Textdienst über die Starlink-Satelliten anzubieten und in den kommenden Jahren dann auch eine Anrufoption einzurichten. Dies wird es Nutzern an abgelegenen Orten ermöglichen, auch ohne umfangreiche Funkhardware mit anderen in Verbindung zu treten.
Weitere Anbieter sollen bald folgen
SpaceX wiederum plant, mit anderen Telekommunikationsanbietern zusammenzuarbeiten, um denselben Dienst anzubieten. Das Unternehmen befindet sich derzeit in Gesprächen mit KDDI (Japan), Optus (Australien), One NZ (Neuseeland), Rogers (Kanada) und weiteren.
Zusammenfassung
- SpaceX startet Satelliten mit Mobilfunk für T-Mobile USA
- Neue Starlink-Satelliten unterstützen Direct to Cell Service
- Coverage Above and Beyond-Initiative soll Funklöcher schließen
- FCC erteilte Genehmigung für Tests der Satellitenkommunikation
- Keine zusätzliche Hardware für Smartphones nötig
- Textdienst über Satelliten soll bald starten, später auch Anrufe
- SpaceX verhandelt mit globalen Telekommunikationsanbietern
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