Erste Tests: Starlink darf normale Smartphones per Satellit surfen lassen
Die US-Kommunikationsaufsicht hat Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX grünes Licht für die Übertragung von Daten von Satelliten direkt auf ganz normale Smartphones gegeben. Zunächst erfolgt die Erprobung in einer Reihe von Größstädten, um Interferenzen auszuschließen.
Vor einer Woche hatte die FCC eine begrenzte Erlaubnis für die Einführung eines Mobilfunk-Systems auf Basis der Satellitenkonstellation von SpaceX Starlink erteilt. Damit darf SpaceX beginnen, Satelliten mit der entsprechenden technischen Ausstattung ins All schießen. Bisher war es dem Unternehmen aber nur gestattet, sehr kurze Tests durchzuführen, um sicher zu gehen, dass die Antennen an den Satelliten funktionieren.
Starlink-Satelliten Gen 2. mit Direct-to-Cell
Auf der Erde werden zunächst 2000 Smartphones als "Empfänger" für die Satellitendaten verwendet. Während der Testphase sollen zunächst jeweils nur 60 der 840 Satelliten zu einem bestimmten Zeitpunkt aktiv Daten zru Erde schicken, wobei sich die Endgeräte in Kalifornien, Kansas, Washington, Texas und anderen Orten befinden werden.
Bei den Tests geht es im Grunde darum, zu prüfen, ob die Abwicklung von Mobilfunk über die Satelliten im Weltall die terrestrischen Mobilfunknetze stören kann. Eine Reihe anderer Firmen wie der Netzbetreiber AT&T und die Satellitenbetreiber Dish und Globalstar haben ihrerseits Bedenken geäußert, laut denen der Mobilfunk über Starlink ihre Systeme beeinträchtigen könnte.
Sollte alles glattlaufen, will Starlink sein Mobilfunksystem für T-Mobile und andere Netzbetreiber weltweit im Verlauf des nächsten Jahres weiter ausbauen und ab 2025 beginnen, darüber Sprach- und Datendienste anzubieten.
Siehe auch:
Tests sollen Interferenzen vermeiden helfen
Die Federal Communications Commission (FCC) hat SpaceX eine "spezielle experimentelle vorläufige Autorisierung" für die Durchführung von Tests zur Datenübertragung von Satelliten direkt auf Smartphones erteilt. Die Tests sollen mit unmodifizierten Geräten des US-Netzbetreibers T-Mobile durchgeführt werden, wobei SpaceX jetzt ein halbes Jahr Zeit dafür hat.Vor einer Woche hatte die FCC eine begrenzte Erlaubnis für die Einführung eines Mobilfunk-Systems auf Basis der Satellitenkonstellation von SpaceX Starlink erteilt. Damit darf SpaceX beginnen, Satelliten mit der entsprechenden technischen Ausstattung ins All schießen. Bisher war es dem Unternehmen aber nur gestattet, sehr kurze Tests durchzuführen, um sicher zu gehen, dass die Antennen an den Satelliten funktionieren.
Starlink-Satelliten Gen 2. mit Direct-to-Cell
Satelliten-Funk in LTE-Frequenzbändern
Jetzt hat SpaceX im Grunde die volle Erlaubnis erhalten, die eigentliche Nutzung des Starlink-Systems für Mobilfunkanwendungen zu nutzen. Dabei darf das Unternehmen jetzt Daten in Richtung von Smartphones im T-Mobile-Netz in den Frequenzbereichen von 1910-1915 (Earth-to-Space) und 1990-1995 Megahertz (Space-to-Earth) schicken. Laut SpaceX werden für die Tests mittelfristig insgesamt 840 der kleinen Satelliten verwendet, die wie eine Art Mobilfunkmast im Weltraum funktionieren sollen.Auf der Erde werden zunächst 2000 Smartphones als "Empfänger" für die Satellitendaten verwendet. Während der Testphase sollen zunächst jeweils nur 60 der 840 Satelliten zu einem bestimmten Zeitpunkt aktiv Daten zru Erde schicken, wobei sich die Endgeräte in Kalifornien, Kansas, Washington, Texas und anderen Orten befinden werden.
Bei den Tests geht es im Grunde darum, zu prüfen, ob die Abwicklung von Mobilfunk über die Satelliten im Weltall die terrestrischen Mobilfunknetze stören kann. Eine Reihe anderer Firmen wie der Netzbetreiber AT&T und die Satellitenbetreiber Dish und Globalstar haben ihrerseits Bedenken geäußert, laut denen der Mobilfunk über Starlink ihre Systeme beeinträchtigen könnte.
Sollte alles glattlaufen, will Starlink sein Mobilfunksystem für T-Mobile und andere Netzbetreiber weltweit im Verlauf des nächsten Jahres weiter ausbauen und ab 2025 beginnen, darüber Sprach- und Datendienste anzubieten.
Zusammenfassung
- US-Aufsicht erlaubt SpaceX Datenübertragung zu Smartphones
- FCC gibt "spezielle experimentelle Autorisierung" an SpaceX
- Tests mit T-Mobile Smartphones für ein halbes Jahr geplant
- SpaceX darf nun Satelliten für Mobilfunk nutzen
- 840 Satelliten von SpaceX als Weltraum-Mobilfunkmasten
- 2000 Smartphones testen Satellitendaten-Empfang
- Bedenken anderer Firmen wegen möglicher Interferenzen
- Starlink plant Ausbau des Mobilfunksystems ab 2025
Siehe auch:
- Starlink für den Gazastreifen: Elon Musk legt sich mit Israel an
- Verdreckte Stratosphäre: Starlink & Co. befeuern Umweltkatastrophe
- Keine neue Hardware nötig: Starlink funkt bald direkt mit LTE-Handys
- SpaceX wollte 2022 rund 20 Mio. Starlinks - es wurde nur ein Bruchteil
- Starlink: Musk hat ukrainische Angriffe auf russische Schiffe sabotiert
Thema:
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