"Nicht tot": T-Mobile erhöhte Preise, trotz "lebenslanger" Preisgarantie
T-Mobile steht in den USA in der Kritik, nachdem es Preiserhöhungen für Tarife durchsetzte, die man als "lebenslang preisgebunden" bewarb. Hunderte Kunden beschwerten sich bei der US-Telekommunikationsbehörde FCC - das Unternehmen verteidigt seine Entscheidung jedoch.
Die Preiserhöhungen, die T-Mobile im vergangenen Jahr umgesetzt hat, betrafen unterschiedliche Tarife, darunter auch spezielle Angebote für Menschen ab 55 Jahren. Deren Besonderheit: Diese Verträge sollten "lebenslang" im Preis unverändert bleiben. Viele Kunden fühlen sich betrogen und weisen darauf hin, dass sie noch am Leben seien - ein ironischer Kommentar zur "lebenslangen" Preisbindung. Ein Kunde aus Connecticut fragte in seiner Beschwerde: "Ich lebe noch und T-Mobile erhöht den Preis um 5 Dollar pro Leitung. Wie kann das eine lebenslange Preisbindung sein?"
Wie Ars Technica berichtet, hat die FCC über 2000 Beschwerden zu diesem Thema erhalten. Die Kunden werfen T-Mobile vor, das Versprechen gebrochen und sie getäuscht zu haben. Viele sehen in dem Verhalten des Unternehmens einen klaren Vertragsbruch und fordern Konsequenzen.
T-Mobile verteidigt seine Position und behauptet, es habe nie ein Versprechen gegeben, die Preise niemals zu erhöhen. Das Unternehmen argumentiert klassisch mit dem Kleingedruckten und verweist auf Einschränkungen in den Geschäftsbedingungen, die viele Kunden offenbar übersehen haben. Davon wollen die betroffenen Kunden aber nichts hören.
Die Situation wird durch die Tatsache verschärft, dass viele Kunden sich durch Ratenzahlungsverträge für ihre (mitgekauften) Geräte an T-Mobile gebunden fühlen. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter würde bedeuten, dass sie ihre Geräte sofort vollständig bezahlen müssten - eine finanzielle Hürde für viele.
Einige Kunden sehen in der Preiserhöhung auch eine Folge der Fusion von T-Mobile mit Sprint im Jahr 2020. Sie argumentieren, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb verringert und es dadurch für T-Mobile mehr Spielraum für solche Maßnahmen gegeben habe.
Die Reaktionen der Kunden reichen von Frustration bis hin zu aktivem Widerstand. Einige, wie John Bradshaw aus Maryland, rufen jeden Monat bei T-Mobile an, um eine Gutschrift in Höhe der Preiserhöhung zu erhalten. Andere haben sich einer Sammelklage angeschlossen, die auf Rückerstattung und Schadensersatz abzielt.
25 GB Telekom-Flat + Goodies Jetzt für nur 12 Euro/Monat
Siehe auch:
Vertrauensbruch bei T-Mobile
T-Mobile, einer der größten Mobilfunkanbieter in den USA, sieht sich mit einer Welle der Empörung konfrontiert. Der Grund: Das Unternehmen hat die Preise für Tarife erhöht, die zuvor mit einer "lebenslangen Preissperre" beworben wurden. Diese Entscheidung hat zu unzähligen Beschwerden bei der Federal Communications Commission (FCC) geführt, denn Betroffene fühlen sich betrogen.Die Preiserhöhungen, die T-Mobile im vergangenen Jahr umgesetzt hat, betrafen unterschiedliche Tarife, darunter auch spezielle Angebote für Menschen ab 55 Jahren. Deren Besonderheit: Diese Verträge sollten "lebenslang" im Preis unverändert bleiben. Viele Kunden fühlen sich betrogen und weisen darauf hin, dass sie noch am Leben seien - ein ironischer Kommentar zur "lebenslangen" Preisbindung. Ein Kunde aus Connecticut fragte in seiner Beschwerde: "Ich lebe noch und T-Mobile erhöht den Preis um 5 Dollar pro Leitung. Wie kann das eine lebenslange Preisbindung sein?"
Wie Ars Technica berichtet, hat die FCC über 2000 Beschwerden zu diesem Thema erhalten. Die Kunden werfen T-Mobile vor, das Versprechen gebrochen und sie getäuscht zu haben. Viele sehen in dem Verhalten des Unternehmens einen klaren Vertragsbruch und fordern Konsequenzen.
T-Mobile verteidigt seine Position und behauptet, es habe nie ein Versprechen gegeben, die Preise niemals zu erhöhen. Das Unternehmen argumentiert klassisch mit dem Kleingedruckten und verweist auf Einschränkungen in den Geschäftsbedingungen, die viele Kunden offenbar übersehen haben. Davon wollen die betroffenen Kunden aber nichts hören.
Die Situation wird durch die Tatsache verschärft, dass viele Kunden sich durch Ratenzahlungsverträge für ihre (mitgekauften) Geräte an T-Mobile gebunden fühlen. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter würde bedeuten, dass sie ihre Geräte sofort vollständig bezahlen müssten - eine finanzielle Hürde für viele.
Einige Kunden sehen in der Preiserhöhung auch eine Folge der Fusion von T-Mobile mit Sprint im Jahr 2020. Sie argumentieren, dass der Zusammenschluss den Wettbewerb verringert und es dadurch für T-Mobile mehr Spielraum für solche Maßnahmen gegeben habe.
Die Reaktionen der Kunden reichen von Frustration bis hin zu aktivem Widerstand. Einige, wie John Bradshaw aus Maryland, rufen jeden Monat bei T-Mobile an, um eine Gutschrift in Höhe der Preiserhöhung zu erhalten. Andere haben sich einer Sammelklage angeschlossen, die auf Rückerstattung und Schadensersatz abzielt.
25 GB Telekom-Flat + Goodies Jetzt für nur 12 Euro/Monat
Zusammenfassung
- T-Mobile USA erhöht Preise für 'lebenslang preisgebundene' Tarife
- Hunderte Kunden beschweren sich bei der US-Telekommunikationsbehörde FCC
- Über 2000 Beschwerden wegen Vertragsbruchs und Täuschung eingegangen
- T-Mobile verteidigt sich mit Verweis auf Kleingedrucktes in AGB
- Kunden fühlen sich durch Ratenzahlungsverträge an T-Mobile gebunden
- Einige sehen Preiserhöhung als Folge der Fusion mit Sprint im Jahr 2020
- Reaktionen reichen von Frustration bis hin zu Sammelklagen
Siehe auch:
- SMS aus dem Weltall: SpaceX startet ersten Satelliten für T-Mobile
- Weiterer Lapsus$-Hack bestätigt: Zugriff auf T-Mobiles interne Systeme
- T-Mobile unvorsichtig: Vollständige OnePlus 9 & 9 Pro Specs vorab
- T-Mobile kauft Sprint: Deutsche Telekom möchte US-Markt aufmischen
- T-Mobile Austria sorgt mit Aussage über Passwort-Sicherheit für Lacher
Thema:
Kurs der T-Aktie
Videos zum Thema Telekom
- The Walking Dead: Dead City - Der Trailer zur dritten Staffel ist da
- Super Bowl 2026: Die Backstreet Boys singen für T-Mobile
- The Walking Dead: Daryl Dixon: Spanisches Zombie-Inferno in Staffel 3
- AVM Fritzbox 7590 AX: "Anschließen und lossurfen" getestet
- The Walking Dead: Dead City - Erster Teaser zu Staffel 2 veröffentlicht
Beliebte Downloads
Beiträge aus dem Forum
Beliebt im Preisvergleich
- WLAN-Router mit Modem:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Autopilot schuld? Tesla kracht in Haus, tötet 76-jährige Frau
- Prime Day: Amazon haut Saug- und Mähroboter zum Tiefstpreis raus
- Steam Machine zu teuer? User können eigenes SteamOS-System bauen
- Microsoft baut Bug ins Outlook-Update: Antwort-Mail ist plötzlich leer
- Prime Day 2026: Überblick der besten Technik-Deals von Amazon
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- Sicherheitsrisiko KI: Mythos infiltrierte NSA-Netze in rasendem Tempo
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen