Bericht: Apple droht Milliardenstrafe der EU nach Spotify-Beschwerde
Apple droht im EU-Monopolverfahren wegen der App-Store-Regelungen rund um die Vermarktung von alternativen Musik-Streaming-Angeboten eine empfindliche Strafe. Angeblich will die EU-Kommission Anfang 2024 eine Entscheidung fällen, die Apple viel Geld kosten könnte.
Apple soll dadurch gezwungen werden, seine Regelungen für den Vertrieb von Apps entsprechend anzupassen. Gleichzeitig will die EU aber auch eine Strafe in bisher unbekannter Höhe verhängen. Theoretisch könnte die Entscheidung für Apple Kosten in Höhe von bis zu zehn Prozent seiner Jahresumsätze verursachen, doch fallen die Geldstrafen der EU normalerweise nicht so hoch aus.
Spotify behauptete damals, dass man den Preis seiner monatlichen Abonnements anheben musste, um die hohen Kosten für Apples Umsatzbeteiligung an allen App-Store-Verkäufen auszugleichen. Außerdem war Spotify Apple vor, das Unternehmen in seinem Recht einzuschränken, die Kunden auf die Verfügbarkeit günstigerer Preise auf seiner Website hinzuweisen.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen der EU gegen Apple steht vor allem der Vorwurf, dass der Konzern seine Marktmacht durch den Zwang zur Verwendung von Apple Pay zur Abwicklung aller Zahlungen in App-Store-Apps illegal ausnutzt. Es bleibt abzuwarten, ob Apple noch vor dem Urteil der EU-Wettbewerbshüter zu Eingeständnissen bereit sein könnte.
Siehe auch:
Öffnet Apple den App Store bald für Zahlungen über Dritte?
Laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg bereiten die EU-Wettbewerbshüter derzeit eine Entscheidung vor, laut der Apple nicht mehr an Regelungen festhalten darf, laut denen die Anbieter von Musikdiensten nicht für alternative Abonnement-Möglichkeiten werben dürfen.Apple soll dadurch gezwungen werden, seine Regelungen für den Vertrieb von Apps entsprechend anzupassen. Gleichzeitig will die EU aber auch eine Strafe in bisher unbekannter Höhe verhängen. Theoretisch könnte die Entscheidung für Apple Kosten in Höhe von bis zu zehn Prozent seiner Jahresumsätze verursachen, doch fallen die Geldstrafen der EU normalerweise nicht so hoch aus.
Geld ist nicht unbedingt das Problem
Ohnehin könnte eine erzwungene Änderung der App-Store-Regelungen und damit auch eine Änderung des Geschäftsmodells von Apple für den US-Konzern größere Folgen haben als eine Geldstrafe. Hinter dem Anfang 2024 erwarteten Urteil der EU steckt eine Beschwerde des schwedischen Marktführers unter den Musik-Streaming-Anbietern Spotify, die bereits vor vier Jahren eingereicht wurde.Spotify behauptete damals, dass man den Preis seiner monatlichen Abonnements anheben musste, um die hohen Kosten für Apples Umsatzbeteiligung an allen App-Store-Verkäufen auszugleichen. Außerdem war Spotify Apple vor, das Unternehmen in seinem Recht einzuschränken, die Kunden auf die Verfügbarkeit günstigerer Preise auf seiner Website hinzuweisen.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen der EU gegen Apple steht vor allem der Vorwurf, dass der Konzern seine Marktmacht durch den Zwang zur Verwendung von Apple Pay zur Abwicklung aller Zahlungen in App-Store-Apps illegal ausnutzt. Es bleibt abzuwarten, ob Apple noch vor dem Urteil der EU-Wettbewerbshüter zu Eingeständnissen bereit sein könnte.
Zusammenfassung
- Apple droht EU-Strafe wegen App-Store-Regeln
- EU-Entscheidung gegen Apple Anfang 2024 erwartet
- EU prüft Apples Werbeverbot für Musik-Streaming-Alternativen
- Mögliche Strafe bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes
- Änderung der App-Store-Regeln könnte Apple hart treffen
- Spotify klagte über hohe Kosten durch Apples Umsatzbeteiligung
- EU untersucht Missbrauch von Marktmacht durch Zwang zu Apple Pay
Siehe auch:
- Update mehrmals abgelehnt: Spotify wieder im wilden Streit mit Apple
- Apple droht nach Beschwerde von Spotify neuer Ärger mit der EU
- Apple erlaubt Netflix, Spotify & Co., externe Anmelde-Seiten zu verlinken
- Spotify jetzt mit Downloads für die Apple Watch - Offlinehören startet
- EU schlägt sich auf die Seite von Spotify: Apple droht Milliardenstrafe
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