Hui, oder pfui? BFCache-Änderung soll Google Chrome-Leistung steigern
Google führt eine bedeutende Änderung am Verhalten des Back/Forward Cache (BFCache) seines Webbrowsers Chrome ein. Die Änderung soll eine Ausnahme des Speicherns umgehen und so für mehr Leistung sorgen.
"BFCache ist ein speicherinterner Cache, der einen kompletten Schnappschuss einer Seite (einschließlich des JavaScript-Heaps) speichert, während der Nutzer wegnavigiert", erklärt Google auf seiner Website dazu. Da sich die gesamte Seite im Speicher befindet, kann der Browser sie schnell und einfach wiederherstellen, wenn der Nutzer zurückkehren möchte.
Website-Administratoren können mithilfe des "Cache-control:"-Headers festlegen, wie ihre Webseiten im Cache eines Browsers gespeichert werden. Eine Möglichkeit ist die Verwendung der Kopfzeile "Cache-control: no-store", die verhindert, dass die Antwort der Website im Browser gespeichert wird.
Allerdings haben Browser bei Verwendung dieses Headers die Webseiten nicht im bfcache gespeichert, was zu Leistungsproblemen führt, wenn Nutzer mit den Browser-Schaltflächen "Zurück" und "Vor" zu diesen Seiten zurückkehren wollen. Das soll sich jetzt ändern.
Google-Entwickler Fergal Daly sagte, dass das primäre Ziel nicht darin besteht, die Wiederherstellung von Seiten mit sensiblen Daten zu verhindern. Vielmehr geht es darum, die Wiederherstellung von Seiten mit sensiblen Daten zu vermeiden, auf die der Nutzer keinen Zugriff mehr haben sollte. Daher könne man damit arbeiten.
Bei Websites, die Technologien wie EventSource verwenden, um Änderungen an geöffneten Seiten wiederzugeben, lösen diese Aktualisierungen die Löschung aus dem BFCache aus oder liefern Ereignisse unmittelbar nach der Wiederherstellung.
Bei Websites ohne sofortige Aktualisierungsmechanismen besteht die Gefahr, dass die Nutzer auf veraltete Daten zugreifen, was durch das vorgeschlagene BFCache-Verhalten möglicherweise noch verschärft wird.
Google arbeitet daran, diese Bedenken auszuräumen, indem es die Funktion zunächst als Test einführt und genügend Daten sammelt, um die direkten Auswirkungen beim Nutzer besser zu verstehen. Durch die Neudefinition der Interaktion von BFCache mit der "Cache-control: no-store"-Direktive hoffen die Google Chrome-Entwickler, ein reaktionsschnelles Browsing-Erlebnis zu schaffen, ohne die Sicherheit und den Datenschutz der Nutzer zu beeinträchtigen.
Es gibt an dem Vorhaben aber schon Kritik, da Entwickler nicht ohne Grund das Cachen verhindern wollen. Infografik Internet-Browser: Deutschland surft auf der Chrome-Welle
Download Google Chrome - Schneller und sicherer Browser
Siehe auch:
Änderungen werden erst einmal nur getestet
Das geht aus einem neuen Bericht des Online-Magazins Bleeping Computer hervor. Die Änderung wird es ermöglichen, Webseiten im Cache zu speichern, selbst wenn ein Webmaster angibt, dass eine Seite nicht im Cache des Browsers gespeichert werden soll."BFCache ist ein speicherinterner Cache, der einen kompletten Schnappschuss einer Seite (einschließlich des JavaScript-Heaps) speichert, während der Nutzer wegnavigiert", erklärt Google auf seiner Website dazu. Da sich die gesamte Seite im Speicher befindet, kann der Browser sie schnell und einfach wiederherstellen, wenn der Nutzer zurückkehren möchte.
Website-Administratoren können mithilfe des "Cache-control:"-Headers festlegen, wie ihre Webseiten im Cache eines Browsers gespeichert werden. Eine Möglichkeit ist die Verwendung der Kopfzeile "Cache-control: no-store", die verhindert, dass die Antwort der Website im Browser gespeichert wird.
Allerdings haben Browser bei Verwendung dieses Headers die Webseiten nicht im bfcache gespeichert, was zu Leistungsproblemen führt, wenn Nutzer mit den Browser-Schaltflächen "Zurück" und "Vor" zu diesen Seiten zurückkehren wollen. Das soll sich jetzt ändern.
Google will "no-store"-Header für BFCache ignorieren
Google schlägt vor, dass Webseiten auch dann im BFCache gespeichert werden sollen, wenn die Kopfzeile "Cache-control: no-store" auf HTTPS-Seiten vorhanden ist.Google-Entwickler Fergal Daly sagte, dass das primäre Ziel nicht darin besteht, die Wiederherstellung von Seiten mit sensiblen Daten zu verhindern. Vielmehr geht es darum, die Wiederherstellung von Seiten mit sensiblen Daten zu vermeiden, auf die der Nutzer keinen Zugriff mehr haben sollte. Daher könne man damit arbeiten.
Bei Websites, die Technologien wie EventSource verwenden, um Änderungen an geöffneten Seiten wiederzugeben, lösen diese Aktualisierungen die Löschung aus dem BFCache aus oder liefern Ereignisse unmittelbar nach der Wiederherstellung.
Bei Websites ohne sofortige Aktualisierungsmechanismen besteht die Gefahr, dass die Nutzer auf veraltete Daten zugreifen, was durch das vorgeschlagene BFCache-Verhalten möglicherweise noch verschärft wird.
Google arbeitet daran, diese Bedenken auszuräumen, indem es die Funktion zunächst als Test einführt und genügend Daten sammelt, um die direkten Auswirkungen beim Nutzer besser zu verstehen. Durch die Neudefinition der Interaktion von BFCache mit der "Cache-control: no-store"-Direktive hoffen die Google Chrome-Entwickler, ein reaktionsschnelles Browsing-Erlebnis zu schaffen, ohne die Sicherheit und den Datenschutz der Nutzer zu beeinträchtigen.
Es gibt an dem Vorhaben aber schon Kritik, da Entwickler nicht ohne Grund das Cachen verhindern wollen. Infografik Internet-Browser: Deutschland surft auf der Chrome-Welle
Download Google Chrome - Schneller und sicherer Browser
Zusammenfassung
- Google ändert Chrome's Back/Forward Cache Verhalten
- BFCache speichert Seiten trotz "Cache-control: no-store"
- Ziel ist schnelleres Wiederherstellen von Webseiten
- Administratoren bestimmen Caching mit "Cache-control:"-Header
- Neuerung betrifft HTTPS-Seiten und deren Caching
- Google testet Änderung, um Nutzererfahrung zu verbessern
- Datenschutz und Sicherheit sollen nicht beeinträchtigt werden
Siehe auch:
Thema:
Aktuelle Chrome-Downloads
Videos über den Chrome-Browser
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- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
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