Chromebook Plus: Google will "bessere" Chrome-Laptops zertifizieren
Google bedient sich ein Mal mehr aus dem Marketing-Handbuch von Microsoft und Intel: mit der neuen Zertifizierung "Chromebook Plus" will man künftig Premium-Notebooks mit Chrome OS kennzeichnen, die bestimmte Mindestanforderungen in Sachen Hardware erfüllen.
Wie auch bei Marketing-Labels von Herstellern wie etwa Intel will Google mit der Chromebook Plus-Kennzeichnung dafür sorgen, dass unerfahrene Kunden vor dem Kauf erkennen können, dass ein bestimmtes Gerät von Google als Premium-Modell erkennbar ist, welches eine Reihe von Mindestanforderungen erfüllt.
Google erwähnt in seinen Mindestanforderungen an "Chromebook Plus"-Geräte zwar keine solche Mindestanforderung für die Akkulaufzeit der zu kennzeichnenden Geräte, setzt aber ohnehin zumindest von offizieller Seite eine Akkulaufzeit von wenigstens 10 Stunden voraus. Wie genau der nach internen Vorgaben durchgeführte Laufzeittest aussieht, ließ Google laut The Verge aber offen.
Bald will Google auch noch mehr "Premium"-Features anbieten, darunter KI-generierte Hintergrundbilder und "ein persönlicher Schreibassistent". Bei vielen Dieser Funktionen handelt es sich um Dinge, die man auf Smartphones der hauseigenen Pixel-Serie oder einigen anderen ausgewählten Modellen anderer Hersteller in Verbindung mit den neuesten Android-Versionen bereits anbietet. Google bringt also Features seines Smartphone-Betriebssystems Android zunehmend auf Chromebooks bzw. in Chrome OS.
Natürlich will man mit der neuen Zertifizierung und den nachgerüsteten Features dafür sorgen, dass die häufig als wenig langlebig kritisierten Chromebooks für mehr Kunden interessant sind. Wer ein Chromebook Plus erwirbt, bekommt deshalb auch noch drei Monate kostenlosen Zugriff zu Photoshop on the Web und ein dreimonatiges Abonnement für Nvidias Spiele-Streaming-Dienst GeForce Now in der teuersten Variante.
Die ersten Geräte mit Chromebook-Plus-Zertifizierung dürften in den nächsten Wochen im Handel landen und kosten dann hierzulande ab ungefähr 400 Euro. Als erste Anbieter sind bereits Lenovo, HP und Acer an Bord.
Siehe auch:
1080p-Bildschirm mit IPS-Panel ist Pflicht
Google und seine Hardware-Partner haben eine neue Zertifizierung vorgestellt, mit der man besser ausgestattete Chromebooks als solche ausweisen möchte. An dem Zusatz "Plus" sollen die Kunden bald Geräte erkennen können, die unter anderem mindestens ein Full-HD-Display mitbringen.Wie auch bei Marketing-Labels von Herstellern wie etwa Intel will Google mit der Chromebook Plus-Kennzeichnung dafür sorgen, dass unerfahrene Kunden vor dem Kauf erkennen können, dass ein bestimmtes Gerät von Google als Premium-Modell erkennbar ist, welches eine Reihe von Mindestanforderungen erfüllt.
Alle Chromebooks müssen mindestens 10 Stunden laufen
Will ein Hersteller ein Chromebook mit dem neuen Label versehen, muss das Gerät mindestens ein IPS-Display mit 1080p-Auflösung, einen Intel Core i3- oder AMD Ryzen 7000 oder höher, eine 1080p-Webcam sowie acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 GB internen Flash-Speicher bieten.Google erwähnt in seinen Mindestanforderungen an "Chromebook Plus"-Geräte zwar keine solche Mindestanforderung für die Akkulaufzeit der zu kennzeichnenden Geräte, setzt aber ohnehin zumindest von offizieller Seite eine Akkulaufzeit von wenigstens 10 Stunden voraus. Wie genau der nach internen Vorgaben durchgeführte Laufzeittest aussieht, ließ Google laut The Verge aber offen.
Zertifizierte Geräte sollen mehr Software-Features bieten
Erfüllt ein Gerät den Chromebook-Plus-Standard, will Google Chrome OS auf dem jeweiligen System mit einer Reihe zusätzlicher, KI-gestützter Funktionen ausrüsten. Offenbar ist man bei Google der Meinung, schlechter ausgestattete Geräte würden kein ordentliches Nutzungserlebnis bei den KI-Funktionen bieten. Zu diesen gehört unter anderem der "magische Radierer" in Google Photos, Geräuschunterdrückung und verbesserte Ausleuchtung in Videogesprächen, sowie Offline-Dateisynchronisation für alle Inhalte aus Google Drive.Bald will Google auch noch mehr "Premium"-Features anbieten, darunter KI-generierte Hintergrundbilder und "ein persönlicher Schreibassistent". Bei vielen Dieser Funktionen handelt es sich um Dinge, die man auf Smartphones der hauseigenen Pixel-Serie oder einigen anderen ausgewählten Modellen anderer Hersteller in Verbindung mit den neuesten Android-Versionen bereits anbietet. Google bringt also Features seines Smartphone-Betriebssystems Android zunehmend auf Chromebooks bzw. in Chrome OS.
Natürlich will man mit der neuen Zertifizierung und den nachgerüsteten Features dafür sorgen, dass die häufig als wenig langlebig kritisierten Chromebooks für mehr Kunden interessant sind. Wer ein Chromebook Plus erwirbt, bekommt deshalb auch noch drei Monate kostenlosen Zugriff zu Photoshop on the Web und ein dreimonatiges Abonnement für Nvidias Spiele-Streaming-Dienst GeForce Now in der teuersten Variante.
Die ersten Geräte mit Chromebook-Plus-Zertifizierung dürften in den nächsten Wochen im Handel landen und kosten dann hierzulande ab ungefähr 400 Euro. Als erste Anbieter sind bereits Lenovo, HP und Acer an Bord.
Zusammenfassung
- Google führt "Chromebook Plus"-Zertifizierung für Premium-Notebooks mit Chrome OS ein.
- Geräte mit "Plus"-Kennzeichnung erfüllen Mindestanforderungen an Hardware.
- Zertifizierte Chromebooks haben u.a. mindestens ein Full-HD-Display.
- Chromebook Plus-Geräte bieten zusätzliche, KI-gestützte Funktionen wie Geräuschunterdrückung.
- Google plant weitere "Premium"-Features wie KI-generierte Hintergrundbilder.
- Käufer eines Chromebook Plus erhalten drei Monate kostenlosen Zugang zu Photoshop und GeForce Now.
- Erste Chromebook Plus-Geräte werden von Lenovo, HP und Acer angeboten und kosten ab 400 Euro.
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