Misstrauen gegen Sparpläne von Volkswagen-Markenchef Schäfer
Volkswagen-Markenchef Thomas Schäfer steht vor einer schweren Aufgabe: Bis Weihnachten muss Schäfer dem VW-Vorstand überarbeitete Sparpläne vorlegen und zeigen, wie sich Volkswagen wieder zurück in eine bessere Rendite-Zone kämpfen kann.
Konkret soll es um das Programm "Accelerate Forward 6.5" gehen. Dahinter verbirgt sich ein Maßnahmenpaket, mit dem Schäfer Volkswagen bis zum Jahr 2026 wieder auf eine Rendite von 6,5 Prozent bringen will. Aktuell steht Volkswagen bei 3,4 Prozent Rendite - Tendenz fallend.
Aus internen Kreisen heißt es, Schäfer hätte zunächst im Oktober konkrete Pläne vorstellen wollen, doch dann habe man letztendlich erst im November den Vorstand dazu unterrichtet.
Die damals vorgestellten Maßnahmen - und dabei geht es vor allem um Einsparungen durch Personalabbau und das Einfrieren von Projekten - sollen laut dem Manager Magazin nicht weitreichend genug sein und vor allem zu wenige schnelle Erfolge versprechen. Wie es heißt, sollen Oliver Porsche und Günther Horvath als Vertreter der Großaktionärsfamilien Porsche und Piëch große Bedenken angemeldet haben.
Sie fordern einen härteren Kurs von Schäfer. Das Manager Magazin zitiert die Kritik mit den Worten "Zu weich, nicht fundiert genug". Schäfer sollte daher gründlich nachschärfen und noch vor Weihnachten einen neuen Plan vorstellen.
Der Vorstand erwarte nun von Schäfer, dass er klare Ergebnisse liefert. Dabei wächst der Druck auf ihn.
Siehe auch:
Kritische Stimmen zu den Plänen für die Kernmarke
Wie jetzt das Manager Magazin berichtet (Meldung hinter der Paywall) gab es bereits im November eine Art "Misstrauensvotum" gegen den Markenchef. Laut dem Magazin sind die von Schäfer vorgestellten Sparmaßnahmen sowie die neuen Ziele für Volkswagen beim Vorstand durchgefallen. Demnach gibt es jetzt kritische Stimmen zu Schäfers Vorstellungen für die Kernmarke VW.Konkret soll es um das Programm "Accelerate Forward 6.5" gehen. Dahinter verbirgt sich ein Maßnahmenpaket, mit dem Schäfer Volkswagen bis zum Jahr 2026 wieder auf eine Rendite von 6,5 Prozent bringen will. Aktuell steht Volkswagen bei 3,4 Prozent Rendite - Tendenz fallend.
Aus internen Kreisen heißt es, Schäfer hätte zunächst im Oktober konkrete Pläne vorstellen wollen, doch dann habe man letztendlich erst im November den Vorstand dazu unterrichtet.
Die damals vorgestellten Maßnahmen - und dabei geht es vor allem um Einsparungen durch Personalabbau und das Einfrieren von Projekten - sollen laut dem Manager Magazin nicht weitreichend genug sein und vor allem zu wenige schnelle Erfolge versprechen. Wie es heißt, sollen Oliver Porsche und Günther Horvath als Vertreter der Großaktionärsfamilien Porsche und Piëch große Bedenken angemeldet haben.
Sie fordern einen härteren Kurs von Schäfer. Das Manager Magazin zitiert die Kritik mit den Worten "Zu weich, nicht fundiert genug". Schäfer sollte daher gründlich nachschärfen und noch vor Weihnachten einen neuen Plan vorstellen.
Der Vorstand erwarte nun von Schäfer, dass er klare Ergebnisse liefert. Dabei wächst der Druck auf ihn.
Zusammenfassung
- VW-Markenchef Schäfer muss Sparpläne überarbeiten
- Vorstand lehnte Schäfers Maßnahmen als unzureichend ab
- Programm "Accelerate Forward 6.5" zielt auf 6,5% Rendite
- Aktuelle VW-Rendite bei 3,4% mit sinkender Tendenz
- Interne Kritik an zu späten und schwachen Plänen
- Großaktionärsfamilien fordern härteren Kurs
- Neue, überzeugende Pläne vor Weihnachten erwartet
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