Mit 128 Kernen: Microsoft stellt erste eigene Cobalt-CPU vor
Neben dem Maia 100 KI-Beschleuniger hat Microsoft zur Ignite 2023 Konferenz auch seine erste eigene ARM-basierte CPU vorgestellt. Der Microsoft Azure Cobalt ist ein vielkerniger High-End ARM-Prozessor, der in den Cloud-Rechenzentren des Konzerns zum Einsatz kommt.
Der Cobalt 100 ist neben dem Maia 100 KI-Beschleuniger das laut Microsoft zweite letzte Stück, das dem Konzern noch in seinem Puzzle fehlte, um stark optimierte Lösungen in gigantischem Maßstab einzusetzen. Den Redmondern geht es nach eigenen Angaben darum, die Chips auf die eigenen Bedürfnisse und die Anforderungen der Cloud-Kunden abzustimmen, weshalb man vor einigen Jahren mit der Arbeit an eigenen Chips begann.
Noch sind nur sehr wenige Details zum Microsoft Azure Cobalt 100 ARM-Chip bekannt. Der Microsoft Azure Cobalt 100 Prozessor ist nach Angaben des Konzerns ein 64-Bit-fähiger Chip mit 128 Rechenkernen, der bis zu 40 Prozent mehr Leistung bieten soll, wenn es um den Vergleich mit den aktuell in der Azure-Cloud genutzten ARM-Chips externer Zulieferer geht.
Immerhin nennt Microsoft bereits ein konkretes Einsatzgebiet: zuerst sollen Services wie Microsoft Teams und Azure SQL auf Basis des Cobalt 100 betrieben werden. Ab Anfang 2024 will man den Chip in Verbindung mit dem neuen KI-Beschleuniger Azure Maia 100 auch Microsoft Copilot und Azure OpenAI betreiben. Mehr gab es bisher aber nicht zu erfahren.
Offen ist also, in welcher Strukturbreite der erste von Microsoft entwickelte Custom ARM-Chip für Server-Systeme gefertigt wird, welche Taktraten er bietet und welche Performance-Werte er tatsächlich erreicht. Der Softwarekonzern hat allerdings wohl einiges Arbeit in den Chip investiert, denn erste Berichte, laut denen man eigene ARM-Chips für Server entwickelt, tauchten bereits vor rund drei Jahren auf. Damals hieß es übrigens auch, dass Microsoft eigene ARM-CPUs für seine Surface-Produkte plant - daraus wurde bisher jedoch nur eine gebrandete Snapdragon-Plattform von Qualcomm.
Weitere Neuheiten der Microsoft Ignite 2023:
Starke ARM-CPU landet ab 2024 in KI- & Cloud-Servern
Ab Anfang 2024 will Microsoft die Azure Cobalt 100 ARM CPU, so der volle Name des neuen Prozessors, in seinen Datenzentren für "allgemeine Aufgaben" einsetzen. Der Chip soll durch die Verwendung der ARM-Architektur vor allem Vorteile im Hinblick auf Energieeffizienz mit sich bringen, wobei wie so oft die pro Watt Energiebedarf erzielte Leistung im Mittelpunkt des Interesses steht.Der Cobalt 100 ist neben dem Maia 100 KI-Beschleuniger das laut Microsoft zweite letzte Stück, das dem Konzern noch in seinem Puzzle fehlte, um stark optimierte Lösungen in gigantischem Maßstab einzusetzen. Den Redmondern geht es nach eigenen Angaben darum, die Chips auf die eigenen Bedürfnisse und die Anforderungen der Cloud-Kunden abzustimmen, weshalb man vor einigen Jahren mit der Arbeit an eigenen Chips begann.
Wie bei Apple: volle Kontrolle über Soft- & Hardware
Im Grunde setzt man also auf den gleichen Ansatz, den auch Apple bei seinen Produkten wählt - eine bessere Abstimmung zwischen Software und Hardware, die letztlich durch maximale Optimierung bestmögliche Ergebnisse liefert. Wo Apple auf diese Weise zig Millionen Kunden für seine iPhones und inzwischen Macs mit ARM-Chips gewinnen konnte, sollen es bei Microsoft die Cloud-Kunden sein.Noch sind nur sehr wenige Details zum Microsoft Azure Cobalt 100 ARM-Chip bekannt. Der Microsoft Azure Cobalt 100 Prozessor ist nach Angaben des Konzerns ein 64-Bit-fähiger Chip mit 128 Rechenkernen, der bis zu 40 Prozent mehr Leistung bieten soll, wenn es um den Vergleich mit den aktuell in der Azure-Cloud genutzten ARM-Chips externer Zulieferer geht.
Immerhin nennt Microsoft bereits ein konkretes Einsatzgebiet: zuerst sollen Services wie Microsoft Teams und Azure SQL auf Basis des Cobalt 100 betrieben werden. Ab Anfang 2024 will man den Chip in Verbindung mit dem neuen KI-Beschleuniger Azure Maia 100 auch Microsoft Copilot und Azure OpenAI betreiben. Mehr gab es bisher aber nicht zu erfahren.
Offen ist also, in welcher Strukturbreite der erste von Microsoft entwickelte Custom ARM-Chip für Server-Systeme gefertigt wird, welche Taktraten er bietet und welche Performance-Werte er tatsächlich erreicht. Der Softwarekonzern hat allerdings wohl einiges Arbeit in den Chip investiert, denn erste Berichte, laut denen man eigene ARM-Chips für Server entwickelt, tauchten bereits vor rund drei Jahren auf. Damals hieß es übrigens auch, dass Microsoft eigene ARM-CPUs für seine Surface-Produkte plant - daraus wurde bisher jedoch nur eine gebrandete Snapdragon-Plattform von Qualcomm.
Zusammenfassung
- Microsoft stellt ARM-CPU Azure Cobalt 100 vor
- Einsatz in Cloud-Zentren ab 2024
- Fokus auf Energieeffizienz pro Watt
- Teil von Microsofts Hardware-Strategie
- Vergleichbar mit Apples Hardware-Philosophie
- Azure Cobalt 100: 128 Kerne, bis zu 40% mehr Leistung
- Erste Nutzung für Teams und Azure SQL ab 2024
Weitere Neuheiten der Microsoft Ignite 2023:
- Microsoft macht Nvidia Konkurrenz: KI-Prozessor Maia 100 startet 2024
- Microsoft Teams: Neue Features in Chats, Video-Meetings und VR
- Ignite 2023: Microsoft Loop startet für alle, neue Features inklusive
- Ignite 2023: Microsoft und KI - Copilot hier, Copilot da, Copilot überall
- Windows 365: Microsoft startet Windows-App und neue Features
- Alles bzw. vieles neu für Microsoft Planner, Designer und Clipchamp
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