Microsoft arbeitet an eigenen ARM-basierten CPUs für Surface-Geräte

Microsoft arbeitet angeblich an eigenen maßgeschneiderten ARM-Chips für die Surface-Geräte-Familie. Den Gerüchten zufolge soll es auch einen entsprechenden Microsoft-Chip für Server geben. Die Entwicklungen laufen auf Hochtouren.
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Safety Korea
Einem neuen Bericht des Nachrichtenmagazins Bloomberg zufolge, arbeitet Microsoft an eigenen, maßgeschneiderten ARM-Chips, die in Servern und Surface-Produkten zum Einsatz kommen sollen. Bisher sind das nur Gerüchte. Laut Bloomberg möchte die Quelle, die ihnen die Informationen zugespielt hat, nicht genannt werden. Entsprechend wenig kann man derzeit zu dem Wahrheitsgehalt sagen, doch Bloomberg ist nicht dafür bekannt, dass sie jedes Gerücht aufnehmen und ohne einen Hintergrund veröffentlichen würden.


Die Idee der Unabhängigkeit von Intel

Die Idee hinter dem Wechsel auf eine eigene Prozessoren-Plattform ist dabei simpel. Apple hat es vor Kurzem vorgemacht. Mit ihren Apple Silicon-CPUs haben sie den Weggang von Intel in den kommenden zwei Jahren gestartet. Der Plan ist, sich weniger auf Intel zu verlassen. Das gilt für beide Konzerne - sowohl für Apple als auch für Microsoft. Dem Bericht zufolge wird Microsoft jedoch die CPU-Designs von ARM weiterverwenden, was Apple so nicht tut.

Apple hat seine neuen M1-Prozessoren komplett eigenständig entworfen. Anstatt die eigentlichen Designs zu lizenzieren, lizenziert Apple nur den Befehlssatz und erstellt seine eigenen Designs.

Microsoft soll den Gerüchten zufolge einen anderen Weg gehen und es so handhaben, wie es Unternehmen wie Qualcomm oder Samsung auch machen. Dabei wird das Chip-Design lizenziert und für die eigenen Geräte modifiziert. Inwieweit nun ein eigener ARM-Chip für das Surface viel Sinn ergibt, kann man sich streiten. Einen ARM-Chip für Server herzustellen, wäre dagegen laut Bloomberg ein echter Coup. Microsoft hatte zudem schon einmal angekündigt, dass es Pläne gibt, Windows Server für ARM zu optimieren. Da käme die Eigenentwicklung genau richtig. Bei Surface hingegen gibt es seit 2017 gute ARM-Varianten.
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