NASA-Orbiter hilft dabei, Geheimnis um Mondwirbel zu entmystifizieren
Seit Jahren beobachten Wissenschaftler sogenannte "Lunar Swirls", die Mondwirbel, ohne dass sie bisher hinter das Geheimnis des Phänomens kommen konnten. Nun hat die NASA neue Daten veröffentlicht, die das Phänomen entmystifizieren sollen.
Neue Beobachtungen des Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) der NASA haben ergeben, dass die Wirbel auf der Mondoberfläche doch mit Veränderungen der physikalischen Eigenschaften des Mondes zusammenhängen, aber durch ihr Auftauchen auch außerhalb von Vulkanbereichen ihre Entstehungsthese infrage stellen.
Die Bestimmung des Ursprungs gilt als Schlüssel zum Verständnis der Prozesse, die die Mondoberfläche geformt haben. Wissenschaftler erforschen seit Längerem, wie sich Partikel auf dem Mond bewegen und wie die Oberflächen von Planeten und Monden die sie umgebende Weltraumumgebung beeinflussen. Die Wirbel könnten dazu ein wichtiger Prozess sein.
"Mondwirbel haben das Interesse der Wissenschaftler seit ihrer Entdeckung geweckt, zum Teil, weil die wissenschaftliche Gemeinschaft nicht vollständig versteht, wie sie entstanden sind. Es gibt viele Hypothesen über ihren Entstehungsprozess. Für jede Hypothese gibt es Beobachtungen, die sie stützen, aber es gibt auch andere Beobachtungen, die ihr widersprechen", sagte John Weirich, Hauptautor einer neuen Studie und leitender Wissenschaftler am Planetary Science Institute.
Jüngste Forschungen haben begonnen, die bisherigen Schlussfolgerung infrage zu stellen. Die Arbeit von Weirich und seinem Team untermauert jetzt den Zusammenhang zwischen Mondwirbeln und der eigentlichen Topografie des Mondes. "Da wir nicht genau wissen, wie sich diese Wirbel gebildet haben, verstehen wir auch nicht ganz, was sie uns über den Mond erzählen können", so Weirich abschließend.
"Ihre Entstehung könnte eine Kombination aus gut verstandenen Prozessen sein, die zusammenwirken, oder ein derzeit unbekannter Prozess."
Siehe auch:
Entstehungsthese wird untersucht
Lunar Swirls sind verdreht aussehende Flecken auf dem Mond, die hell leuchten, weil sie eine hohe Menge an Sonnenlicht reflektieren. Die genaue Ursache für die Mondwirbel an sich ist jedoch nach wie vor umstritten. Man ging bisher davon aus, dass die Wirbel alte Relikte von Vulkanausbrüchen auf dem Mond sind.Neue Beobachtungen des Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) der NASA haben ergeben, dass die Wirbel auf der Mondoberfläche doch mit Veränderungen der physikalischen Eigenschaften des Mondes zusammenhängen, aber durch ihr Auftauchen auch außerhalb von Vulkanbereichen ihre Entstehungsthese infrage stellen.
Die Bestimmung des Ursprungs gilt als Schlüssel zum Verständnis der Prozesse, die die Mondoberfläche geformt haben. Wissenschaftler erforschen seit Längerem, wie sich Partikel auf dem Mond bewegen und wie die Oberflächen von Planeten und Monden die sie umgebende Weltraumumgebung beeinflussen. Die Wirbel könnten dazu ein wichtiger Prozess sein.
"Mondwirbel haben das Interesse der Wissenschaftler seit ihrer Entdeckung geweckt, zum Teil, weil die wissenschaftliche Gemeinschaft nicht vollständig versteht, wie sie entstanden sind. Es gibt viele Hypothesen über ihren Entstehungsprozess. Für jede Hypothese gibt es Beobachtungen, die sie stützen, aber es gibt auch andere Beobachtungen, die ihr widersprechen", sagte John Weirich, Hauptautor einer neuen Studie und leitender Wissenschaftler am Planetary Science Institute.
Jüngste Forschungen haben begonnen, die bisherigen Schlussfolgerung infrage zu stellen. Die Arbeit von Weirich und seinem Team untermauert jetzt den Zusammenhang zwischen Mondwirbeln und der eigentlichen Topografie des Mondes. "Da wir nicht genau wissen, wie sich diese Wirbel gebildet haben, verstehen wir auch nicht ganz, was sie uns über den Mond erzählen können", so Weirich abschließend.
"Ihre Entstehung könnte eine Kombination aus gut verstandenen Prozessen sein, die zusammenwirken, oder ein derzeit unbekannter Prozess."
Zusammenfassung
- Mondwirbel "Lunar Swirls" faszinieren Forscher
- Neue NASA-Daten sollen Phänomen klären
- Wirbel sind helle, reflektierende Flecken
- LRO-Daten: Wirbel entstehen nicht nur vulkanisch
- Wirbel beeinflussen Verständnis der Mondoberfläche
- Forschung hinterfragt bisherige Theorien
- Unklarheit über Wirbelbildung und Mondprozesse
Siehe auch:
- Mondlandung: Jetzt versucht es Indien - Russland steht vor Blamage
- NASA bekommt immer größere Zweifel, ob Mondlandung 2025 gelingt
- Zeitplan-Wahnsinn: NASA wegen SpaceX in Sorge um Mondlandung
- Mondlandungsmoment: Geologen dringen erstmals in den Erdmantel vor
- China auf dem Weg zur Weltraummacht, plant Mondlandung bis 2030
Thema:
Videos zum Thema
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Reise in ein schwarzes Loch: Die NASA zeigt, wie das aussehen würde
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Bresser National Geographic
Neue Nachrichten
- Zelda Ocarina of Time: Leak verrät neue Details zum Gameplay
- AMD trollt Apple und meint, dass das MacBook Neo beim Gaming versagt
- Doppelrumpfdesign: So soll Aerodynamik von Flugzeugen besser werden
- Erster bemannter Flugzeugflug mit Feststoffbatterien ist gelungen
- Mamma Mia! Besonderes Super Mario Bros. für Rekordsumme ersteigert
- Großer Juni-Sale: Media Markt und Saturn senken massiv die Preise
- Strenge Abgasnormen: Hardware-Update macht Dieselmotoren sauberer
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!