LUNARSABER: Hohe Masten bringen Energie und Funk auf den Mond
Ein texanisches Unternehmen will hohe Türme auf dem Mond errichten. Diese sollen Energie von der hinter dem Horizont stehenden Sonne auffangen und von oben dunkle Zonen ausleuchten und diverse Datendienste bereitstellen.
Der Energieturm des nun vorgestellten Konzepts wäre um die 100 Meter hoch und bestünde aus einer ausfahrbaren Struktur, die von Sonnenkollektoren gekrönt wird. In dem Konstruktions-Material sind dabei Technologien zur Energiespeicherung und -übertragung, Kommunikation, Positionsbestimmung, Navigation und Zeitmessung integriert.
Die Entwickler bei Honeybee Robotics gehen davon aus, dass LUNARSABER auf eine Höhe von über 200 Metern über der Mondlandschaft skaliert werden kann, um seine Reichweite zu erhöhen. Die Spitze des Mastes kann sich dann beispielsweise über dem Mondhorizont befinden und immer die Sonne sehen, wenn sie in der Nähe des Südpols zum Einsatz kommt.
Mehrere Türme könnten dabei auch eine Art Mesh-Netzwerk für Energie bilden. So ließe sich auf einer beleuchteten Stelle der polaren Region Strom generieren und die Energie per Laser von einem zum nächsten Turm weiterreichen, um sie dann in einer Basis nutzbar zu machen. Und je höher man es schafft, solche Strukturen an den Polen zu errichten, umso weiter kann sich die Exploration auch in Richtung des Äquators verschieben.
Siehe auch:
Hoch hinaus
Das Entwicklungs-Projekt LUNARSABER wurde vom Unternehmen Honeybee Robotics durchgeführt und von der staatlichen Forschungsagentur DARPA im Rahmen der 10-Jahres-Initiative Lunar Architecture (LunA-10) unterstützt. LUNARSABER steht dabei für Lunar Utility Navigation with Advanced Remote Sensing and Autonomous Beaming for Energy Redistribution.Der Energieturm des nun vorgestellten Konzepts wäre um die 100 Meter hoch und bestünde aus einer ausfahrbaren Struktur, die von Sonnenkollektoren gekrönt wird. In dem Konstruktions-Material sind dabei Technologien zur Energiespeicherung und -übertragung, Kommunikation, Positionsbestimmung, Navigation und Zeitmessung integriert.
Die Entwickler bei Honeybee Robotics gehen davon aus, dass LUNARSABER auf eine Höhe von über 200 Metern über der Mondlandschaft skaliert werden kann, um seine Reichweite zu erhöhen. Die Spitze des Mastes kann sich dann beispielsweise über dem Mondhorizont befinden und immer die Sonne sehen, wenn sie in der Nähe des Südpols zum Einsatz kommt.
Energie per Mesh
"Direkt auf der Struktur befinden sich Kameras und Kommunikationssysteme. Wir haben ein Flutlicht, um die Bereiche für die Rover zu beleuchten", so Zacny gegenüber Space.com. "Man stellt ein oder zwei davon am Südpol des Mondes auf und deckt das gesamte Gebiet ab. Es ist ihr Leuchtturm", sagte Kris Zacny, Vizepräsident für Explorationssysteme bei Honeybee Robotics.Mehrere Türme könnten dabei auch eine Art Mesh-Netzwerk für Energie bilden. So ließe sich auf einer beleuchteten Stelle der polaren Region Strom generieren und die Energie per Laser von einem zum nächsten Turm weiterreichen, um sie dann in einer Basis nutzbar zu machen. Und je höher man es schafft, solche Strukturen an den Polen zu errichten, umso weiter kann sich die Exploration auch in Richtung des Äquators verschieben.
Zusammenfassung
- Texanische Firma plant hohe Türme auf dem Mond
- Ziele: Energiegewinnung und Beleuchtung dunkler Zonen
- Projekt LUNARSABER von Honeybee Robotics und DARPA
- 100 Meter hohe Türme mit ausfahrbaren Strukturen geplant
- Technologien für Kommunikation und Navigation integriert
- Ausbaufähigkeit auf über 200 Meter Höhe für größere Reichweite
- Mögliche Nutzung als Mesh-Netzwerk für Energieverteilung
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema Mond
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- Blue Ghost: Spektakulärer Überflug zeigt beeindruckende Mondbilder
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
- Moonfall: Finaler Trailer zu Roland Emmerichs Zerstörungs-Spektakel
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Celestron CPC 1100 im Preisvergleich
Neue Nachrichten
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen