CCleaner: Bezahlkunden wurden zum Opfer des MOVEit-Massenhacks
Im Sommer wurde bekannt, dass eine Schwachstelle im Datei-Transfer-Tool MOVEit eine ernsthafte Bedrohung darstellt. Denn dieses soll eigentlich für mehr Sicherheit sorgen, doch genau das Gegenteil war der Fall. Denn das Ausmaß eines Massenhacks wird immer größer.
Denn Nutzer des beliebten, aber durchaus in Bezug auf Sinnhaftigkeit umstrittenen Tools wurden kürzlich per E-Mail darüber informiert, dass Hacker bei Bezahlkunden eine große Menge an persönlichen Daten entwendet haben. In der Nachricht schreibt CCleaner-Mutter Gen Digital, zu der außerdem Avast, NortonLifeLock und Avira gehören, dass die Angreifer im vergangenen Mai eine MOVEit-Lücke ausgenutzt haben.
In der E-Mail an die betroffenen Kunden hieß es, dass die Hacker Namen, Kontaktinformationen und Informationen über die gekauften Produkte erbeutet haben. Gegenüber TechCrunch bestätigte eine Sprecherin von Gen Digital konkret, dass Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Rechnungsadressen in die Hände der Angreifer gelangt sind.
Laut Jess Monney seien davon aber weniger als zwei Prozent aller Kunden betroffen - genau beziffern wollte Monney den Vorfall aber nicht. CCleaner ist zwar bei mehreren Millionen Menschen auf der ganzen Welt im Einsatz, wie viele Bezahl-Anwender man konkret hat, ist allerdings nicht bekannt. Warum man mehrere Monate gebraucht hat, um seine Kunden über diesen doch schwerwiegenden Sicherheitsvorfall zu informieren, wollte Gen Digital nicht beantworten.
Der MOVEit-Hack steht im Zusammenhang mit einer Ransomware namens Clop, diese kommt zum Einsatz, um betroffenen Unternehmen zu erpressen - damit die Angreifer die gestohlenen Daten nicht veröffentlichen.
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Siehe auch:
Lange Liste an Opfern
Sony, Paramount/Nickelodeon und ein Banken-Dienstleister, der für Deutsche Bank und ING tätig ist: Das sind einige der bekannten Namen bzw. Unternehmen, die zum Opfer eines Massenhacks im Zusammenhang mit MOVEit wurden. Nun kommt ein weiterer Name dazu, nämlich CCleaner.Denn Nutzer des beliebten, aber durchaus in Bezug auf Sinnhaftigkeit umstrittenen Tools wurden kürzlich per E-Mail darüber informiert, dass Hacker bei Bezahlkunden eine große Menge an persönlichen Daten entwendet haben. In der Nachricht schreibt CCleaner-Mutter Gen Digital, zu der außerdem Avast, NortonLifeLock und Avira gehören, dass die Angreifer im vergangenen Mai eine MOVEit-Lücke ausgenutzt haben.
In der E-Mail an die betroffenen Kunden hieß es, dass die Hacker Namen, Kontaktinformationen und Informationen über die gekauften Produkte erbeutet haben. Gegenüber TechCrunch bestätigte eine Sprecherin von Gen Digital konkret, dass Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Rechnungsadressen in die Hände der Angreifer gelangt sind.
Laut Jess Monney seien davon aber weniger als zwei Prozent aller Kunden betroffen - genau beziffern wollte Monney den Vorfall aber nicht. CCleaner ist zwar bei mehreren Millionen Menschen auf der ganzen Welt im Einsatz, wie viele Bezahl-Anwender man konkret hat, ist allerdings nicht bekannt. Warum man mehrere Monate gebraucht hat, um seine Kunden über diesen doch schwerwiegenden Sicherheitsvorfall zu informieren, wollte Gen Digital nicht beantworten.
Der MOVEit-Hack steht im Zusammenhang mit einer Ransomware namens Clop, diese kommt zum Einsatz, um betroffenen Unternehmen zu erpressen - damit die Angreifer die gestohlenen Daten nicht veröffentlichen.
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Zusammenfassung
- Schwachstelle im Datei-Transfer-Tool MOVEit ermöglichte Massenhack.
- Hacker entwendeten bei Bezahlkunden von CCleaner persönliche Daten.
- Weniger als zwei Prozent aller Kunden betroffen, Anzahl unklar.
- Informationsverzögerung über den Sicherheitsvorfall nicht erklärt.
- MOVEit-Hack in Verbindung mit Ransomware zur Erpressung.
Siehe auch:
- Windows 11: Microsoft PC Manager-App im CCleaner-Stil aufgetaucht
- Kostenlose CCleaner-Lizenz? Vorsicht, das ist ein Trojaner
- Update angekündigt: CCleaner löscht unter Umständen mehr, als es soll
- Überraschende "Wende": CCleaner ab sofort im Microsoft Store zu haben
- CCleaner behebt Bug, der Einstellungen von Firefox-Erweiterung löscht
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