Windows Patch-Day Oktober:
Probleme mit Hyper-V VMs aufgetaucht
Im Zusammenhang mit Windows-Sicherheitsupdates vom Patch-Day Oktober sind Probleme mit Hyper-V aufgetaucht. Nutzer melden, dass das Update den Start von virtuellen Maschinen behindert. Microsoft hat sich bislang nicht zu dem Problem geäußert.
Das Problem äußert sich dabei immer gleich: Nach dem Update können Nutzer unter Umständen Probleme mit Hyper-V auf Windows Server-Installationen bekommen. Virtuelle Maschinen lassen sich nicht mehr starten, es wird nur noch eine dementsprechende Fehlermeldung angezeigt.
Bisher ist dazu noch kein Eintrag im Windows Release-Health-Dashboard zu finden, doch das dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Im Microsoft Answers-Forum diskutieren Betroffene derzeit bereits Lösungen nach den Update-Problemen.
Günter Born hat sich in seinem Blog ebenfalls mit dem Problem beschäftigt und einen Lösungsvorschlag für alle Betroffenen.
"Es kristallisiert sich heraus, dass im Ordner mit den VHDX-Dateien die zusätzlichen Dateien (.CBD = Changed Block Tracking; mrt = Microsoft Resilence Tracking; crt = Resilient Change Tracking) das Problem verursachen", schreibt Born und bezieht sich auf die Nutzerberichte. "Das Löschen dieser Dateien (abseits der .vhdx-Dateien) soll den Fehler (ohne Umbenennen der VHDX-Dateien) beheben", heißt es weiter.
Alternativ hilft die Deinstallation des letzten Patches. Damit ist man wieder auf dem Stand wie vor dem fehlerhaften Update und kann auf eine offizielle Lösung von Microsoft warten, ohne noch selbst am System Änderungen vorzunehmen.
Windows Server Alle News im Überblick
Siehe auch:
Virtuelle Maschinen lassen sich nicht mehr starten
Betroffen sind allem Anschein nach nur Nutzer von Windows Server 2022 und Server 2019 und das kürzlich veröffentlichte Patch-Day-Update KB5031364 beziehungsweise KB5031361 vom 10. Oktober.Das Problem äußert sich dabei immer gleich: Nach dem Update können Nutzer unter Umständen Probleme mit Hyper-V auf Windows Server-Installationen bekommen. Virtuelle Maschinen lassen sich nicht mehr starten, es wird nur noch eine dementsprechende Fehlermeldung angezeigt.
Bisher ist dazu noch kein Eintrag im Windows Release-Health-Dashboard zu finden, doch das dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Im Microsoft Answers-Forum diskutieren Betroffene derzeit bereits Lösungen nach den Update-Problemen.
Günter Born hat sich in seinem Blog ebenfalls mit dem Problem beschäftigt und einen Lösungsvorschlag für alle Betroffenen.
"Es kristallisiert sich heraus, dass im Ordner mit den VHDX-Dateien die zusätzlichen Dateien (.CBD = Changed Block Tracking; mrt = Microsoft Resilence Tracking; crt = Resilient Change Tracking) das Problem verursachen", schreibt Born und bezieht sich auf die Nutzerberichte. "Das Löschen dieser Dateien (abseits der .vhdx-Dateien) soll den Fehler (ohne Umbenennen der VHDX-Dateien) beheben", heißt es weiter.
Alternativ hilft die Deinstallation des letzten Patches. Damit ist man wieder auf dem Stand wie vor dem fehlerhaften Update und kann auf eine offizielle Lösung von Microsoft warten, ohne noch selbst am System Änderungen vorzunehmen.
Nachtrag 9.11.: Microsoft hat das Problem nun bestätigt und einen Workaround bereitgestellt.
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Zusammenfassung
- Hyper-V Probleme nach Windows-Oktober-Updates
- Betroffen: Nutzer von Windows Server 2022 und 2019
- Updates KB5031364 und KB5031361 blockieren virtuelle Maschinen
- Kein Eintrag im Windows Release-Health-Dashboard
- Lösungsdiskussionen im Microsoft Answers-Forum
- Lösungsvorschlag: Löschen bestimmter VHDX-Ordnerdateien
- Alternative: Deinstallation des letzten Patches
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