Microsoft startet Lösung für defekte Windows Server 2022-VMs
Microsoft hat einen Fehler bestätigt, bei dem sich virtuelle Maschinen von Windows Server 2022 nicht mehr starten lassen. Nun scheint es eine Entschärfung des Problems zu geben, allerdings nur in Form einer temporären Übergangslösung.
Jetzt hat das Windows-Team eine Lösung in Aussicht gestellt. "Betroffene VMs erhalten einen Fehler mit einem blauen Bildschirm und dem Stopp-Code: PNP DETECTED FATAL ERROR", so Microsoft in einer Meldung für das fehlerhafte Update im Windows-Release-Health-Dashboard.
Das bekannte Problem wirkt sich nur auf VMware ESXi-Hosts mit der folgenden Konfiguration aus:
Das Entwicklerteam arbeitet an der Behebung dieser VM-Boot-Probleme und wird voraussichtlich in der nächsten Woche einen Hotfix anbieten. In der Vergangenheit hatte auch VMWare bei ähnlichen Problemen noch ein ergänzendes Update herausgebracht. Falls das nötig sein wird, dürfte auch das zeitnah veröffentlicht werden.
Windows-Administratoren mit betroffenen Geräten haben außerdem festgestellt, dass die Deinstallation des problematischen Updates KB5031364 das Problem ebenfalls behebt (obwohl damit auch alle Sicherheitspatches entfernt werden), sodass VMs wieder ohne Probleme starten können. Empfohlen wird das aber aus Sicherheitsgründen nicht.
Alle Infos zu Windows Server anzeigen Windows Server Special
Siehe auch:
Startfehler in Verbindung mit VMware ESXi-Hosts
Windows-Administratoren hatten zuvor berichtet, dass sie verschiedene Startfehler bei VMs in Verbindung mit VMware ESXi-Hosts erhielten, nach dem sie die Installation des kumulativen Oktober-2023-Updates KB5031364 für Windows Server durchgeführt hatten.Jetzt hat das Windows-Team eine Lösung in Aussicht gestellt. "Betroffene VMs erhalten einen Fehler mit einem blauen Bildschirm und dem Stopp-Code: PNP DETECTED FATAL ERROR", so Microsoft in einer Meldung für das fehlerhafte Update im Windows-Release-Health-Dashboard.
Das bekannte Problem wirkt sich nur auf VMware ESXi-Hosts mit der folgenden Konfiguration aus:
- Physischer AMD Epyc-Prozessor
- In den VMware-Einstellungen für die VM ist die Option "IOMMU für das Gastbetriebssystem freigeben" aktiviert
- Die Option "Virtualisierungsbasierte Sicherheit aktivieren" ist in Windows Server 2022 aktiviert
- "System Guard Secure Launch" in Windows Server 2022 aktiviert
Das Entwicklerteam arbeitet an der Behebung dieser VM-Boot-Probleme und wird voraussichtlich in der nächsten Woche einen Hotfix anbieten. In der Vergangenheit hatte auch VMWare bei ähnlichen Problemen noch ein ergänzendes Update herausgebracht. Falls das nötig sein wird, dürfte auch das zeitnah veröffentlicht werden.
Übergangslösung verfügbar
Um dieses bekannte Problem zu entschärfen, können Administratoren die Option "IOMMU für Gastbetriebssysteme freigeben" in den Einstellungen der betroffenen VMs deaktivieren. Diese vorübergehende Lösung funktioniert jedoch nur bedingt, da in einigen Umgebungen diese Option aktiviert sein muss.Windows-Administratoren mit betroffenen Geräten haben außerdem festgestellt, dass die Deinstallation des problematischen Updates KB5031364 das Problem ebenfalls behebt (obwohl damit auch alle Sicherheitspatches entfernt werden), sodass VMs wieder ohne Probleme starten können. Empfohlen wird das aber aus Sicherheitsgründen nicht.
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Zusammenfassung
- VM-Startproblem bei Windows Server 2022
- Fehler nach Update KB5031364
- Blauer Bildschirm: PNP DETECTED ERROR
- Betroffen: AMD Epyc, VM-Einstellung "IOMMU"
- Hotfix in der nächsten Woche geplant
- Temporäre Lösung: "IOMMU" deaktivieren
- Deinstallation des Updates hilft, aber unsicher
Siehe auch:
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