Cloud-Kartell? Großbritannien ermittelt gegen Microsoft und Amazon
Amazon und Microsoft geraten jetzt wegen eines möglichen "Cloud-Kartells" ins Visier der Wettbewerbsbehörden von Großbritannien. Weil die Kunden in ihrer Wahlfreiheit beschränkt sein könnten, soll nun geprüft werden, warum die beiden US-Konzerne so stark dominieren.
Die CMA will herausfinden, wie es sein kann, dass Amazon und Microsoft sich den britischen Markt für Cloud-Dienste für Unternehmenskunden mit zu 70 bis 80 Prozent untereinander aufteilen. Google habe als größter Konkurrent nur geschätzte fünf bis zehn Prozent, hieß es weiter. Die Dominanz der großen Betreiber von Cloud-Rechenzentren könne zur Folge haben, dass der Wettbewerb behindert wird.
Die Notwendigkeit einer genauen Untersuchung begründet die CMA damit, dass viele Firmen heute vollständig von Cloud-Services abhängig seien. Dadurch sei ein funktionierender Wettbewerb zwischen einer Vielzahl von Anbietern dringend notwendig, so die Leiterin der Behörde in einer Pressemitteilung. Nur auf diese Weise könne man dafür sorgen, dass die Voraussetzungen für alle Firmen gleich seien und die Marktmacht nicht in den Händen einiger weniger Anbieter verbleibe, hieß es weiter.
Laut der Ofcom gab es diverse Rückmeldungen von britischen Firmen, laut denen sie Schwierigkeiten hatten, zu anderen Anbietern zu wechseln und die Dienste verschiedener Provider im Mischbetrieb zu nutzen. Die Kunden klagten unter anderem darüber, dass die Cloud-Anbieter bei einem Wechsel zu einem Konkurrenten sogar zusätzliche Gebühren verlangen, sodass ein Anbieterwechsel schon aus Kostengründen erschwert wird.
Siehe auch:
Regulierungsbehörde schaltet Wettbewerbsaufsicht ein
Die britische Ofcom, also die Regulierungsbehörde für Telekommunikation, hatte schon im April deutlich gemacht, dass man Bedenken habe, ein Mangel an Wettbewerb im Markt für Cloud-Dienste könne es für Unternehmen schwer machen, zwischen einer gewissen Auswahl an Anbietern zu wählen. Jetzt soll die Competition and Markets Authority (CMA) eine Untersuchung starten.pDie CMA will herausfinden, wie es sein kann, dass Amazon und Microsoft sich den britischen Markt für Cloud-Dienste für Unternehmenskunden mit zu 70 bis 80 Prozent untereinander aufteilen. Google habe als größter Konkurrent nur geschätzte fünf bis zehn Prozent, hieß es weiter. Die Dominanz der großen Betreiber von Cloud-Rechenzentren könne zur Folge haben, dass der Wettbewerb behindert wird.
Die Notwendigkeit einer genauen Untersuchung begründet die CMA damit, dass viele Firmen heute vollständig von Cloud-Services abhängig seien. Dadurch sei ein funktionierender Wettbewerb zwischen einer Vielzahl von Anbietern dringend notwendig, so die Leiterin der Behörde in einer Pressemitteilung. Nur auf diese Weise könne man dafür sorgen, dass die Voraussetzungen für alle Firmen gleich seien und die Marktmacht nicht in den Händen einiger weniger Anbieter verbleibe, hieß es weiter.
Laut der Ofcom gab es diverse Rückmeldungen von britischen Firmen, laut denen sie Schwierigkeiten hatten, zu anderen Anbietern zu wechseln und die Dienste verschiedener Provider im Mischbetrieb zu nutzen. Die Kunden klagten unter anderem darüber, dass die Cloud-Anbieter bei einem Wechsel zu einem Konkurrenten sogar zusätzliche Gebühren verlangen, sodass ein Anbieterwechsel schon aus Kostengründen erschwert wird.
Zusammenfassung
- Amazon und Microsoft im Visier britischer Wettbewerbsbehörden
- Untersuchung wegen möglichem "Cloud-Kartell" eingeleitet
- Bedenken wegen mangelndem Wettbewerb im Cloud-Markt
- Amazon und Microsoft teilen sich 70-80% des britischen Cloud-Markts
- Google als größter Konkurrent hat nur 5-10% Marktanteil
- Untersuchung notwendig, da viele Firmen von Cloud-Services abhängig
- Beschwerden über Schwierigkeiten beim Anbieterwechsel und zusätzliche Gebühren
Siehe auch:
- Spekulationen über Windows Cloud-PC für Endverbraucher aufgetaucht
- Cloudflare: DDoS-Schutz mithilfe von Cloudflare selbst umgangen
- Lidl & Kaufland wollen Amazons Beispiel als Cloud-Konzern folgen
- Apple startet neue iCloud+ Abo-Stufen - jetzt sind bis zu 14 TB möglich
- Xbox-Leak: Das ist Microsofts neuer Controller für "Direct-To-Cloud"
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