Billig-MacBooks: Apple will angeblich Chromebooks & Co angreifen
Apple will offenbar das "Brot und Butter"-Motto von Microsoft und seinen Hardware-Partnern aus dem PC-Ökosystem angreifen. Der US-Computerkonzern plant laut Berichten aus Asien günstigere Modelle seiner MacBook-Serie.
Auch Windows-basierte Laptops mit einfacher Ausstattung dürften dabei in das Fadenkreuz geraten, schließlich bedienen die vor allem aus Taiwan stammenden PC-Hersteller mit diesen Produkten ebenfalls den Massenmarkt für günstige Notebooks. Derartige Geräte kosten oft wenige hundert Euro und werden deshalb in Millionenstückzahlen verkauft.
Den Quellen zufolge plant Apple wahrscheinlich eine neue Produktreihe unterhalb der bisherigen MacBook-Air- und MacBook-Pro-Serien. Angeblich ist weiterhin ein Metallgehäuse geplant, Apple will aber auf andere Materialien setzen. Durch die geringeren Kosten in der Herstellung kann Apple dem Vernehmen nach den Bildungsmarkt ansprechen, wie es jetzt schon mit den Chromebooks von Google und seinen Hardware-Partnern der Fall ist.
Noch bleibt den PC-Herstellern wohl etwas Zeit, da die großen Vertragsfertiger Foxconn und Quanta Computer noch keine zu Apples Plänen passenden Aktivitäten zeigen sollen. Daher soll die Einführung der neuen Einsteiger-MacBooks nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2024 zu erwarten sein.
Für die PC-Hersteller, die in den meisten Fällen sowohl Chromebooks als auch günstige Windows-Laptops im Sortiment haben, würden Apples Pläne für günstigere MacBooks zu einem schlechten Zeitpunkt kommen. Der PC-Markt schwächelt nach dem Boom während der Coronapandemie und infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine derzeit massiv.
Apple könnte seinerseits wohl vor allem mit gutem Software-Support punkten, werden Chromebooks doch mittlerweile häufig wegen der durch Googles Update-Politik begrenzten Lebensdauer kritisiert.
Siehe auch:
Billig-MacBooks werden nicht vor Ende 2024 erwartet
Bei Apple hat man laut einem Bericht des taiwanischen Branchendiensts DigiTimes Pläne, mit neuen, günstigeren MacBook-Modelle ein breiteres Publikum anzusprechen. Das Unternehmen will damit laut Quellen aus der in Fernost ansässigen Industrie vor allem Chromebooks ins Visier nehmen, die bisher das untere Ende des Marktes bedienen.Auch Windows-basierte Laptops mit einfacher Ausstattung dürften dabei in das Fadenkreuz geraten, schließlich bedienen die vor allem aus Taiwan stammenden PC-Hersteller mit diesen Produkten ebenfalls den Massenmarkt für günstige Notebooks. Derartige Geräte kosten oft wenige hundert Euro und werden deshalb in Millionenstückzahlen verkauft.
Den Quellen zufolge plant Apple wahrscheinlich eine neue Produktreihe unterhalb der bisherigen MacBook-Air- und MacBook-Pro-Serien. Angeblich ist weiterhin ein Metallgehäuse geplant, Apple will aber auf andere Materialien setzen. Durch die geringeren Kosten in der Herstellung kann Apple dem Vernehmen nach den Bildungsmarkt ansprechen, wie es jetzt schon mit den Chromebooks von Google und seinen Hardware-Partnern der Fall ist.
Noch bleibt den PC-Herstellern wohl etwas Zeit, da die großen Vertragsfertiger Foxconn und Quanta Computer noch keine zu Apples Plänen passenden Aktivitäten zeigen sollen. Daher soll die Einführung der neuen Einsteiger-MacBooks nicht vor der zweiten Jahreshälfte 2024 zu erwarten sein.
Für die PC-Hersteller, die in den meisten Fällen sowohl Chromebooks als auch günstige Windows-Laptops im Sortiment haben, würden Apples Pläne für günstigere MacBooks zu einem schlechten Zeitpunkt kommen. Der PC-Markt schwächelt nach dem Boom während der Coronapandemie und infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine derzeit massiv.
Apple könnte seinerseits wohl vor allem mit gutem Software-Support punkten, werden Chromebooks doch mittlerweile häufig wegen der durch Googles Update-Politik begrenzten Lebensdauer kritisiert.
Zusammenfassung
- Apple plant angeblich günstigere Modelle seiner MacBook-Serie
- Ziel soll es sein, ein breiteres Publikum anzusprechen und mit Chromebooks zu konkurrieren
- Auch einfache Windows-basierte Laptops könnten betroffen sein
- Geplante neue Produktreihe unterhalb der MacBook-Air- und MacBook-Pro-Serien
- Einführung der neuen Einsteiger-MacBooks nicht vor zweiter Jahreshälfte 2024 erwartet
- PC-Markt schwächelt aktuell, Apples Pläne könnten zusätzlichen Druck ausüben
- Apple könnte mit gutem Software-Support punkten, im Gegensatz zu Googles Update-Politik
Siehe auch:
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