Assange: Protest im Metaverse gegen die Auslieferung an die USA
Obwohl Wikileaks-Gründer Julian Assange seit Jahren gegen seine Auslieferung kämpft, könnte sich der Australier demnächst vor einem US-Gericht verantworten müssen. Im Metaverse haben Supporter nun eine Protestaktion gegen die geplante Auslieferung organisiert.
Das Ziel der Kampagne besteht darin, das Bewusstsein für den Fall Assange zu erhöhen und mehr Menschen zu Protestaktionen zu bewegen. Für den Metaverse-Protest wurde ein virtueller Hörsaal im Design der Royal Courts of Justice in London ausgewählt. Hier soll laut Cointelegraph die letzte Berufung des Wikileaks-Gründers in Großbritannien stattfinden.
Vor wenigen Monaten hatte das britische Höchstgericht entschieden, dass es keine Einsprüche oder Bedenken bezüglich der Auslieferung von Assange an die USA gebe. Auch die Innenministerin Priti Patel hatte dem Antrag zugestimmt. Britische Gerichte haben nicht festgestellt, dass die Auslieferung repressiv, ungerecht oder ein Missbrauch des Verfahrens ist.
Siehe auch:
Event im Wistaverse abgehalten
Die Aktion wurde von der "Don't Extradite Assange Campaign" organisiert und fand gestern im Non-Profit-Metaverse Wistaverse statt. Wistaverse ist auf Proteste spezialisiert und läuft im Sandbox-Ökosystem auf der Polygon-Blockchain. im Rahmen des Events wurden Reden von Stella Assange, der Frau von Julian Assange, sowie Kristinn Hrafnsson, einem Mitgründer von Wikileaks, vorgetragen. Zudem wurde der britische Politiker Jeremy Corbyn eingeladen. Politische Ereignisse: Krisen steigern die VPN-Nachfrage stark
Das Ziel der Kampagne besteht darin, das Bewusstsein für den Fall Assange zu erhöhen und mehr Menschen zu Protestaktionen zu bewegen. Für den Metaverse-Protest wurde ein virtueller Hörsaal im Design der Royal Courts of Justice in London ausgewählt. Hier soll laut Cointelegraph die letzte Berufung des Wikileaks-Gründers in Großbritannien stattfinden.
Vor wenigen Monaten hatte das britische Höchstgericht entschieden, dass es keine Einsprüche oder Bedenken bezüglich der Auslieferung von Assange an die USA gebe. Auch die Innenministerin Priti Patel hatte dem Antrag zugestimmt. Britische Gerichte haben nicht festgestellt, dass die Auslieferung repressiv, ungerecht oder ein Missbrauch des Verfahrens ist.
Anklage umfasst 18 Punkte
Sollte Julian Assange tatsächlich ausgeliefert werden, könnte der Wikileaks-Gründer zu bis zu 175 Jahren Haft verurteilt werden. Ihm wird in insgesamt 18 Anklagepunkten unter anderem Spionage vorgeworfen. Kritiker bezweifeln, dass es zu einem fairen Prozess kommen wird. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" bezeichnen das Verfahren als "reine Vergeltungsmaßnahme" und befürchten, dass eine Verurteilung einen gefährlichen Präzedenzfall in Bezug auf die Veröffentlichung geheimer Informationen schaffen könnte.
Zusammenfassung
- Wikileaks-Gründer Julian Assange kämpft gegen Auslieferung an die USA.
- Protestaktion gegen Auslieferung im Metaverse organisiert.
- "Don't Extradite Assange Campaign" organisiert Event im Wistaverse.
- Reden von Stella Assange und Wikileaks-Mitgründer Kristinn Hrafnsson.
- Britisches Höchstgericht und Innenministerin unterstützen Auslieferung.
- Assange drohen bis zu 175 Jahre Haft wegen Spionagevorwürfen.
Siehe auch:
- Wikileaks-Gründer Julian Assange wird in die USA ausgeliefert
- Julian Assange: Oberstes UK-Gericht will Auslieferung nicht stoppen
- Julian Assange: Auslieferungs-Verbot an die USA wieder gekippt
- Assange: Trump-Regierung und CIA planten Entführung und Ermordung
- Assange hat keine Fairness zu erwarten: Auslieferungs-Prozess beginnt
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