Beeindruckend: Mark Zuckerberg zeigt fotorealistische VR-Avatars

Bisher hat sich Meta beim Metaverse nicht mit Ruhm bekleckert, das ursprünglich als Facebook bekannte Unternehmen bekam stattdessen viel Spott zu hören. Und das zu Recht, denn beim VR-Spiel Horizon Worlds haben Avatare etwa keine Beine. Doch das war nur der Anfang.
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Lex Fridman/YouTube
Als Mark Zuckerberg sein Unternehmen zu Meta umbenannt hat, gab es viele, die ihn regelrecht für verrückt erklärt haben. Denn die Obsession des Facebook-Gründers mit Virtual-Reality-Welten hatte bisher keinen wirtschaftlichen Nutzen, im Gegenteil erwies sich das Metaverse bislang finanziell als Milliardengrab. Doch womöglich war der Spott zu früh bzw. spielen Zuckerberg und Meta hier das "Long Game" und sehen die Sache also langfristig.

Denn der Informatiker, Podcaster und YouTuber Lex Fridman hat mit Mark Zuckerberg ein Interview geführt und das ist im Wesentlichen eine Demonstration von Virtual Reality, wie sie Meta hinter den Kulissen entwickelt (hat). Konkret geht es um die sogenannten Pixel Codec Avatars, das sind fotorealistische Abbilder der Personen, die sich im virtuellen Raum treffen - und das könnte nicht weiter von den unterkörperlosen Comicfiguren von Horizon Worlds entfernt sein.

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Fotorealistische Avatare

Fridman hat mit Zuckerberg im Metaverse gesprochen, und zwar waren die beiden dabei viele hundert Kilometer voneinander entfernt. Im Video sind die beiden mit VR-Brillen zu sehen, aber vor allem auch lebensechte Avatare. Fridman war dabei schwer beeindruckt und meinte, dass er so etwas noch nie in seinem Leben gesehen und erlebt habe. In der Tat scheint Meta hier einen Realismus erreicht zu haben, der im VR-Bereich noch nie dagewesen ist.

Dabei waren Körpersprache oder besser gesagt Mimik beeindruckend, meinte Fridman gegenüber Zuckerberg: "Ich vergesse schon, dass du nicht echt bist." Das Wort Körpersprache ist allerdings nicht ganz zutreffend, denn Körper hatten die beiden nicht, das Gesicht und der Oberkörper waren - wie bei einer Büste - etwa brustaufwärts zu sehen. Zuckerberg gab auch zu, dass vollständige Körper eine eigene Herausforderung sind, dennoch ist das Ergebnis schon jetzt mehr als beeindruckend.

Zusammenfassung
  • Meta, ehemals Facebook, erntete bisher Spott für Metaverse-Projekt
  • VR-Spiel Horizon Worlds zeigt Avatare ohne Beine
  • Trotz finanzieller Verluste verfolgt Meta eine langfristige Strategie
  • Informatiker Lex Fridman interviewt Mark Zuckerberg in VR-Umgebung
  • Demonstration von fotorealistischen "Pixel Codec Avataren"
  • Fridman beeindruckt von realistischer Mimik der Avatare
  • Vollständige Körperdarstellung in VR bleibt Herausforderung für Meta

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