Hightech-Projekt: Modernisierung russischen Kreuzers dauert 25 Jahre
Russische Medien verlautbaren aktuell, dass die Modernisierung eines wichtigen Kreuzers der Marine bald abgeschlossen sein wird. Ein Blick zurück auf dieses Projekt dürfte aber selbst hart gesottenen Kennern von Projektverzögerungen die Sprache verschlagen.
Das Schiff sollte repariert und mit neuerer Technik ausgestattet werden. Noch bevor es richtig losgehen konnte, folgten aber immer neue Anforderungen durch die Marine, die die bereits erledigten Planungen immer wieder über den Haufen warfen. Die eigentlichen Arbeiten am Umbau des Schiffes begannen deshalb überhaupt erst im Jahr 2013, hieß es.
Admiral Nakhimov vor der Modernisierung
Inzwischen soll ein Ende aber absehbar sein. So wurden die wesentlichen Modernisierungsmaßnahmen und die Umrüstungen auf aktuellere Waffensysteme weitgehend abgeschlossen und es wurden sogar schon Tests mit simulierten Besatzungen durchgeführt. Ab dem kommenden Jahr soll die Admiral Nakhimov daher dann ihrem Einsatzzweck als Flaggschiff der Nordflotte zugeführt werden können.
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Fast ein Jahrhundertprojekt
Die enormen Termin-Verschiebungen und Kostensteigerungen beim Bau eines deutschen Hauptstadtflughafens und neuer Kernkraftwerke in Europa wirken bescheiden, wenn man sich die Modernisierung des russischen Kriegsschiffes "Admiral Nakhimov" anschaut. Der atombetriebene Kreuzer wurde der zuständigen Werft von der Marine bereits im Jahr 1999 übergeben, wie die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet.Das Schiff sollte repariert und mit neuerer Technik ausgestattet werden. Noch bevor es richtig losgehen konnte, folgten aber immer neue Anforderungen durch die Marine, die die bereits erledigten Planungen immer wieder über den Haufen warfen. Die eigentlichen Arbeiten am Umbau des Schiffes begannen deshalb überhaupt erst im Jahr 2013, hieß es.
Admiral Nakhimov vor der Modernisierung
Kostenexplosion
Inzwischen waren Schätzungen zufolge um die 3000 Menschen damit beschäftigt, Modifikationen und Erneuerungen an dem Kriegsgerät vorzunehmen. Die Kosten haben aufgrund der Verzögerungen, und, weil auch viele Bauteile immer teurer wurden, die Marke von rund 2 Milliarden Euro überschritten und steuern damit langsam aber sicher auf das Doppelte der ursprünglichen Planung zu.Inzwischen soll ein Ende aber absehbar sein. So wurden die wesentlichen Modernisierungsmaßnahmen und die Umrüstungen auf aktuellere Waffensysteme weitgehend abgeschlossen und es wurden sogar schon Tests mit simulierten Besatzungen durchgeführt. Ab dem kommenden Jahr soll die Admiral Nakhimov daher dann ihrem Einsatzzweck als Flaggschiff der Nordflotte zugeführt werden können.
Zusammenfassung
- Modernisierung des russischen Kreuzers "Admiral Nakhimov"
- Schiff wurde der Werft bereits 1999 übergeben
- Start des Umbaus verzögerte sich aufgrund neuer Anforderungen
- Rund 3000 Menschen an Modifikationen und Erneuerungen beteiligt
- Kostensteigerung aufgrund Verzögerungen auf über 2 Milliarden Euro
- Wesentliche Modernisierungsmaßnahmen und Umrüstungen
- Ab nächstem Jahr Einsatz als Flaggschiff der Nordflotte geplant
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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