TikTok wird selbst zur Shopping-Plattform:
Linkverbot für externe Shops
TikTok verbietet Links zu externen Shopping-Angeboten. Der Mikro-Video-Dienst aus China ändert damit seine Strategie, um selbst zu einer Art Shopping-Plattform zu werden. Für Creator und E-Commerce-Anbieter ändert sich durch das Link-Verbot einiges.
TikTok will nun aber selbst zum Shopping-Paradies werden, weshalb man die externen Links zu Online-Shops verbietet. Entsprechende Änderungen wurden bei der chinesischen Variante von TikTok, die dort unter dem Namen Douyin betrieben wird, bereits vor drei Jahren umgesetzt.
TikTok hat bereits entsprechende Änderungen an den Informationsseiten für Business-Kunden seiner Plattform vorgenommen. Erste Hinweise darauf, dass TikTok sein eigenes E-Commerce-System auch in den USA und anderen Märkten außerhalb Chinas einführen will, gab es bereits vor längerer Zeit, wobei dabei von einem Start im August die Rede war.
Ob die Änderungen auch in Europa umgesetzt werden, ist bisher nicht klar. Auf seiner Website für Business-Kunden erklärt TikTok bisher nur, dass TikTok Shop, also die Shopping-Funktionen der Plattform, in den USA und Großbritannien sowie einigen asiatischen Ländern verfügbar ist.
Siehe auch:
Shop-Betreiber sollen TikToks eigene Shops nutzen
Wie das chinesische Wirtschaftsportal Caixin gestern berichtete, ändert TikTok seinen Umgang mit Links zu externen Online-Shops - es wird sie schlichtweg nicht mehr geben. Bisher war es noch immer möglich, auf der Plattform einfach Links zu externen Websites einzubetten, über die in Videos beworbene Produkte erworben werden können.TikTok will nun aber selbst zum Shopping-Paradies werden, weshalb man die externen Links zu Online-Shops verbietet. Entsprechende Änderungen wurden bei der chinesischen Variante von TikTok, die dort unter dem Namen Douyin betrieben wird, bereits vor drei Jahren umgesetzt.
Änderungen gelten ab 12. September, auch für Europa?
Ab dem 12. September 2023 können Links zu Online-Händlern bei TikTok nur noch realisiert werden, wenn diese einen eigenen Store bei TikTok einrichten. Damit will das Unternehmen dafür sorgen, dass mehr Transaktionen über seine eigene Plattform durchgeführt werden und man die Kontrolle über die angebotenen Waren, Güter und Dienstleistungen behält, so der Bericht.TikTok hat bereits entsprechende Änderungen an den Informationsseiten für Business-Kunden seiner Plattform vorgenommen. Erste Hinweise darauf, dass TikTok sein eigenes E-Commerce-System auch in den USA und anderen Märkten außerhalb Chinas einführen will, gab es bereits vor längerer Zeit, wobei dabei von einem Start im August die Rede war.
Ob die Änderungen auch in Europa umgesetzt werden, ist bisher nicht klar. Auf seiner Website für Business-Kunden erklärt TikTok bisher nur, dass TikTok Shop, also die Shopping-Funktionen der Plattform, in den USA und Großbritannien sowie einigen asiatischen Ländern verfügbar ist.
Zusammenfassung
- TikTok verbietet Links zu externen Shopping-Angeboten
- Änderung soll TikTok zu Shopping-Plattform machen
- Ab 12.09.2023 nur noch eigene Stores bei TikTok erlaubt
- Ziel: Mehr Transaktionen über eigene Plattform steuern
- Änderungen bereits auf Business-Kunden-Seiten sichtbar
- Einführung von TikTok E-Commerce-System auch in USA geplant
- Verfügbarkeit der Shopping-Funktion in Europa noch unklar
Siehe auch:
- Erster US-Bundesstaat beschließt komplettes TikTok-Verbot ab 2024
- Norwegen: Munitions-Produktion für Ukraine durch TikTok behindert
- TikTok: Die Luft wird immer dünner, CEO wurde von US-Politik "gegrillt"
- TikTok: Trennung von chinesischer Mutter als letzte Option im Gespräch
- TikTok wurde jetzt von der EU-Kommission mit einem Bann belegt
Thema:
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