Trump kehrt zu Twitter/X zurück - mit Polizeifoto bzw. "Mug Shot"
Es kommt immer wieder vor, dass Twitter/X weltpolitische Bedeutung hat, in keinem anderen Fall waren die Umstände bedeutender als bei Donald Trump. Denn hier wurde ein Ex-Präsident gesperrt. Elon Musk hat das Konto wieder freigegeben, doch bisher zierte sich Trump - bis jetzt.
Bis zur Übernahme von Twitter durch Elon Musk blieb Trump auch gesperrt, der neue Chef des mittlerweile zu X umbenannten Netzwerks führte aber eine Art Generalamnestie durch und entsperrte fast alle zuvor verbannten Accounts bzw. Nutzer, auch Trump. Dieser ignorierte die Freigabe von @realDonaldTrump allerdings und postete lieber auf seinem eigenen sozialen Netzwerk Truth Social.
Bis jetzt: Denn in der Nacht auf heute musste sich Donald Trump im US-Bundesstaat Georgia erkennungsdienstlich behandeln lassen. Hintergrund ist hier die brisante und schwerwiegende Anklage, wonach er im Zuge seiner Behauptungen, dass die Wahl manipuliert war, selbst versucht hat, die Ergebnisse in Georgia zu seinen Gunsten zu drehen.
Im Zuge seiner Anklage wurde im Gefängnis von Fulton County ein sogenannter "Mug Shot" erstellt und diesen teilte Trump - in seinem ersten Tweet seit 8. Januar 2021. Er nutzte die Aufnahme, auf der er grimmig, wie ein Filmbösewicht schaut, für Selbstpropaganda und schrieb: "Wahleinmischung" und "Niemals aufgeben!". Auf dem Bild ist auch seine Webseite angegeben, diese ist auch der einzige Text im Tweet bzw. Post.
Wer seine Seite besucht, kann dort eine Erklärung zu seinem Mug Shot lesen: "Heute wurde ich in dem berüchtigten und gewalttätigen Gefängnis in Fulton County, Georgia, verhaftet, obwohl ich kein Verbrechen begangen habe." Er führt aus, dass nicht er der Täter im Hinblick auf Wahlmanipulation sei, sondern das Opfer - und bittet die Besucher um Spenden für seinen Wahlkampf.
Siehe auch:
Sperre nach Angriff auf das Kapitol
Donald Trump war für seine Lügen schon während seiner Amtszeit bekannt, doch im Zuge seiner Abwahl überspannte er den Bogen. Denn er behauptete wiederholt, dass die Wahl von Joe Biden manipuliert war und macht das auch bis heute. Das glauben seine Anhänger auch.Bis zur Übernahme von Twitter durch Elon Musk blieb Trump auch gesperrt, der neue Chef des mittlerweile zu X umbenannten Netzwerks führte aber eine Art Generalamnestie durch und entsperrte fast alle zuvor verbannten Accounts bzw. Nutzer, auch Trump. Dieser ignorierte die Freigabe von @realDonaldTrump allerdings und postete lieber auf seinem eigenen sozialen Netzwerk Truth Social.
Bis jetzt: Denn in der Nacht auf heute musste sich Donald Trump im US-Bundesstaat Georgia erkennungsdienstlich behandeln lassen. Hintergrund ist hier die brisante und schwerwiegende Anklage, wonach er im Zuge seiner Behauptungen, dass die Wahl manipuliert war, selbst versucht hat, die Ergebnisse in Georgia zu seinen Gunsten zu drehen.
Im Zuge seiner Anklage wurde im Gefängnis von Fulton County ein sogenannter "Mug Shot" erstellt und diesen teilte Trump - in seinem ersten Tweet seit 8. Januar 2021. Er nutzte die Aufnahme, auf der er grimmig, wie ein Filmbösewicht schaut, für Selbstpropaganda und schrieb: "Wahleinmischung" und "Niemals aufgeben!". Auf dem Bild ist auch seine Webseite angegeben, diese ist auch der einzige Text im Tweet bzw. Post.
Wer seine Seite besucht, kann dort eine Erklärung zu seinem Mug Shot lesen: "Heute wurde ich in dem berüchtigten und gewalttätigen Gefängnis in Fulton County, Georgia, verhaftet, obwohl ich kein Verbrechen begangen habe." Er führt aus, dass nicht er der Täter im Hinblick auf Wahlmanipulation sei, sondern das Opfer - und bittet die Besucher um Spenden für seinen Wahlkampf.
Zusammenfassung
- Donald Trump wurde von Twitter/X gesperrt
- Musk übernahm Twitter, führte Generalamnestie durch und entsperrte Trump
- Trump nutzte die Freigabe zunächst nicht
- Trump wurde erkennungsdienstlich behandelt wegen Anklage in Georgia
- Trumps erster Tweet seit Sperrung war "Mug Shot" aus dem Gefängnis
- Trump nutzt den "Mug Shot" für Selbstpropaganda und Spendenaufruf
- Trump behauptet auf seiner Webseite, Opfer zu sein.
Siehe auch:
- Klage gegen Fox News: Trump-treuer Sender zahlt rund 788 Mio. Dollar
- Donald Trumps Verhaftung: Im Netz verbreiten sich gefälschte Bilder
- Donald Trumps YouTube-Sperre ist vorbei - pünktlich zur nächsten Wahl
- Murdoch vor Gericht: Mein Fox News hat über Trump-Abwahl gelogen
- Trump darf rein: Facebook & Instagram schalten Ex-US-Präsidenten frei
Thema:
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