Fox News feuert seinen größten Star, Trump-"Fan" Tucker Carlson
Es war eine Nachricht, die wie eine Bombe in die Medienszene einschlug. Denn der rechtskonservative Sender Fox News, der als größter Verbündeter von Donald Trump galt, hat sich von seinem größten Star getrennt - offiziell einvernehmlich, es ist aber klar, dass er gefeuert wurde.
Tucker Carlson war und ist die vielleicht prominenteste Figur der US-amerikanischen Rechten. Seine News-Show Tucker Carlson Tonight kann man allerdings nicht als Nachrichtensendung beschreiben, sie war eher eine politische Unterhaltungsshow, die bewusst und der Quote zuliebe (weit) nach rechts polarisierte. Mit journalistischer Integrität hatte das wenig bis nichts zu tun, denn Carlson und sein Team wurden mehrfach beim Verzerren der Wahrheit und teils blankem Lügen erwischt.
Diese Lügen kamen Fox News und dessen Besitzer Rupert Murdoch teuer zu stehen, denn der Sender musste zuletzt an den Wahlmaschinenhersteller Dominion Voting Systems 787,5 Millionen Dollar zahlen. Dieser hatte Fox News verklagt, weil der Sender wiederholt gelogen hat, dass die Dominion-Lösungen manipuliert wurden - und konnte das mit internen Fox-Nachrichten auch eindeutig belegen.
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Nun wurde er aber gefeuert, denn die Nachricht bekam er Berichten zufolge mitten in der Vorbereitung für seine nächste Sendung. Die offizielle Mitteilung zur Trennung ist kurz und trocken, sie lässt nur wenig Rückschlüsse zu, was die konkreten Gründe sind: "Fox News Media und Tucker Carlson haben sich darauf geeinigt, getrennte Wege zu gehen. Wir danken ihm für seine Dienste für das Netzwerk als Moderator und davor als Mitwirkender."
Laut New York Times wurde die Entscheidung von Lachlan Murdoch, CEO der Fox Corporation, und Fox News Media-Chefin Suzanne Scott getroffen. Über die Gründe ist bisher nichts Konkretes bekannt, allerdings sieht sich Carlson derzeit mit einer Klage der ehemaligen Fox News-Produzentin Abby Grossberg konfrontiert. Sie behauptet, dass unter Carlson eine frauenfeindliche und diskriminierende Arbeitsplatzkultur geherrscht habe.
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Diese Lügen kamen Fox News und dessen Besitzer Rupert Murdoch teuer zu stehen, denn der Sender musste zuletzt an den Wahlmaschinenhersteller Dominion Voting Systems 787,5 Millionen Dollar zahlen. Dieser hatte Fox News verklagt, weil der Sender wiederholt gelogen hat, dass die Dominion-Lösungen manipuliert wurden - und konnte das mit internen Fox-Nachrichten auch eindeutig belegen.
Auf YouTube ansehenTrump-Lügen, den Quoten zuliebe
Eine entscheidende Rolle spielte dabei Carlson. Dieser galt als wichtigster Fürsprecher und Propagandist von Donald Trump - wohlgemerkt nicht aus Überzeugung, sondern Kalkül. Denn im Zuge der Dominion-Klage wurde bekannt, dass Carlson den Ex-Präsidenten in Wirklichkeit "leidenschaftlich" hasst, aber dessen Lügen bewusst weiterverbreitet, weil das seine Zuschauer erwarten.Nun wurde er aber gefeuert, denn die Nachricht bekam er Berichten zufolge mitten in der Vorbereitung für seine nächste Sendung. Die offizielle Mitteilung zur Trennung ist kurz und trocken, sie lässt nur wenig Rückschlüsse zu, was die konkreten Gründe sind: "Fox News Media und Tucker Carlson haben sich darauf geeinigt, getrennte Wege zu gehen. Wir danken ihm für seine Dienste für das Netzwerk als Moderator und davor als Mitwirkender."
Laut New York Times wurde die Entscheidung von Lachlan Murdoch, CEO der Fox Corporation, und Fox News Media-Chefin Suzanne Scott getroffen. Über die Gründe ist bisher nichts Konkretes bekannt, allerdings sieht sich Carlson derzeit mit einer Klage der ehemaligen Fox News-Produzentin Abby Grossberg konfrontiert. Sie behauptet, dass unter Carlson eine frauenfeindliche und diskriminierende Arbeitsplatzkultur geherrscht habe.
Zusammenfassung
- Fox News trennt sich von Tucker Carlson, offiziell einvernehmlich.
- Carlson war vielleicht die prominenteste Figur der US-Rechten.
- Fox News musste wegen Wahlkampflügen 787,5 Mio. Dollar zahlen.
- Carlson galt als wichtigster Fürsprecher und Propagandist von Trump.
- Carlson wurde mitten in Vorbereitung seiner nächsten Sendung gefeuert.
- Entscheidung von Lachlan Murdoch und Suzanne Scott.
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