Twitter-Rivale Threads gibt Lebenszeichen, startet neue Webversion
Im Juli hat Meta seinen Twitter- bzw. X-Konkurrenten Threads gestartet und das schien der perfekte Zeitpunkt zu sein, um von der Schwäche bzw. Aufregung rund um Musks Netzwerk zu profitieren. Doch die Begeisterung ließ schnell nach und Meta erhofft sich neue Impulse.
Bisher war Threads, das in der Europäischen Union aus Datenschutz-Gründen noch immer nicht verfügbar ist, aber vor allem für die mobile Nutzung ausgelegt. Zwar konnte man einen Link anklicken und einen Beitrag auch im Browser ansehen, die Möglichkeiten waren aber mehr als rudimentär. Man konnte auch keine Beiträge teilen oder gar nur liken. Eine echte Browser-Ansicht, wie sich auch bei Twitter/X Standard ist, unterstützte Threads bisher nicht.
So sieht das neue Web-Interface von Threads aus
Doch nun bekommt Threads auch ein echtes Web-Interface, dieses hat Meta-Chef Mark Zuckerberg nun offiziell bestätigt. Gegenüber The Verge sagte Meta-Sprecherin Christine Pai, dass man auf diese Weise Beiträge verfassen, mit anderen Beiträgen interagieren und den eigenen Feed ansehen kann.
Erwartungsgemäß sieht das Web-Interface jenem der mobilen App ganz ähnlich, funktioniert nun aber eben in vielen Belangen so, wie man es erwartet. Vielen, aber nicht allen: Denn einige Funktionen bleiben nach wie vor der mobilen App vorbehalten, darunter das Editieren des Profils oder das Senden eines Beitrags via Web an die Direktnachrichten von Instagram.
Meta wird wohl auch die Web-Funktionalität weiterhin verbessern, denn wie auch die mobile Version ist und bleibt die gesamte Plattform ein Work in Progress.
Siehe auch:
Schnell gekommen, rasch verschwunden
In den ersten Tagen seiner Existenz schien Metas eng an Instagram gebundener Twitter-Konkurrent die Social-Media-Welt im Sturm zu erobern, denn man konnte innerhalb kürzester Zeit viele Millionen Anmeldungen verzeichnen. Doch so schnell die Nutzer auch kamen, so schnell verabschiedeten sie sich wieder, zumindest hinsichtlich aktiver Nutzung.Bisher war Threads, das in der Europäischen Union aus Datenschutz-Gründen noch immer nicht verfügbar ist, aber vor allem für die mobile Nutzung ausgelegt. Zwar konnte man einen Link anklicken und einen Beitrag auch im Browser ansehen, die Möglichkeiten waren aber mehr als rudimentär. Man konnte auch keine Beiträge teilen oder gar nur liken. Eine echte Browser-Ansicht, wie sich auch bei Twitter/X Standard ist, unterstützte Threads bisher nicht.
So sieht das neue Web-Interface von Threads aus
Doch nun bekommt Threads auch ein echtes Web-Interface, dieses hat Meta-Chef Mark Zuckerberg nun offiziell bestätigt. Gegenüber The Verge sagte Meta-Sprecherin Christine Pai, dass man auf diese Weise Beiträge verfassen, mit anderen Beiträgen interagieren und den eigenen Feed ansehen kann.
Erwartungsgemäß sieht das Web-Interface jenem der mobilen App ganz ähnlich, funktioniert nun aber eben in vielen Belangen so, wie man es erwartet. Vielen, aber nicht allen: Denn einige Funktionen bleiben nach wie vor der mobilen App vorbehalten, darunter das Editieren des Profils oder das Senden eines Beitrags via Web an die Direktnachrichten von Instagram.
Meta wird wohl auch die Web-Funktionalität weiterhin verbessern, denn wie auch die mobile Version ist und bleibt die gesamte Plattform ein Work in Progress.
Zusammenfassung
- Meta startete im Juli seinen Twitter-Konkurrenten "Threads"
- Trotz initialer Begeisterung sank die aktive Nutzung schnell
- Threads war bisher hauptsächlich für mobile Nutzung ausgelegt
- Threads erhält nun ein Web-Interface, bestätigt von Mark Zuckerberg
- Nutzer können Beiträge verfassen, interagieren und den Feed ansehen
- Einige Funktionen bleiben jedoch der mobilen App vorbehalten
- Meta plant, die Web-Funktionalität weiterhin zu verbessern
Siehe auch:
- Mark Zuckerberg: X-Konkurrent Threads hat Potenzial zu 1 Mrd. Nutzern
- Twitter-Klon Threads: Dem Anfangs-Boom folgt ein massiver Einbruch
- Twitter konsequent kopiert: Auch Threads führt jetzt Beitrags-Limits ein
- Meta macht Ernst: Threads sperrt deutsche Nutzer aktuell aus
- Twitter nervös: Blockt Threads-URLs, CEO spielt Traffic-Verluste runter
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